Aloe-Vera Wurzelfäule - Titel

Die Aloe-Vera wird aufgrund ihrer Optik sowie ihrer gesunden Eigenschaften immer beliebter. In den hiesigen Breitengraden wird sie als Topfpflanze kultiviert. Bei falscher Pflege kann die Aloe-Vera schnell an Wurzelfäule erkranken.

Auf den Punkt gebracht

  • Aloe-Vera sehr anfällig für Wurzelfäule
  • mag es eher trocken als zu nass
  • richtiges Gießen verhindert den Schaden
  • glasige weiche Blätter weisen auf Wurzelfäule hin
  • sind nicht alle Wurzeln betroffen, ist Pflanze oft noch zu retten

Wurzelfäule erkennen

Gerade die Aloe-Vera erkrankt oft an der Wurzelfäule. Wer dies schnell erkennt, kann noch gegensteuern und die Pflanze unter Umständen retten. Der Schaden kann wie folgt erkannt werden:

Aloe-Vera bekommt Wurzelfäule
  • Blätter genau beobachten
  • werden glasig und weich
  • mit der Zeit matschig
  • Pflanze dem Topf entnehmen
  • Wurzeln matschig
  • Wurzeln schwarz gefärbt

Ursachen

Bei der Aloe-Vera handelt es sich um eine Sukkulente. Bei dieser Gattung ist es wichtig, die richtige Dosis an Bewässerung zu finden. Denn bekommt sie zu viel Wasser, dann ist dies in der Regel die Ursache für die Fäulnis der Wurzel. Auch auf Staunässe muss hier unbedingt geachtet werden. So sollte bei der Pflege das Folgende vermieden werden:

  • häufiges Gießen
  • zu große Mengen Wasser auf einmal
  • Wasser im Auffangteller
  • Staunässe

Tipp: Wenn Sie die Aloe-Vera gießen, sollten Sie auf den richtigen Zeitpunkt achten und bei feuchter oder nasser Erde noch warten. Sukkulenten speichern das Wasser in Ihren dicken, fleischigen Blättern und kommen so mit einer längeren Trockenheit zurecht. Daher nur bei gut durchgetrockneter Erde wieder gießen.

Aloe-Vera überwässert

Wiederbelebung – Rettung

Wurde Wurzelfäule festgestellt, nachdem die Pflanze dem Topf entnommen wurde, dann kann hier schnell noch gegengesteuert und die Aloe-Vera oftmals noch gerettet werden. Hierbei sollte wie folgt vorgegangen werden:

  • beschädigte, matschige Wurzel abschneiden
  • gesunde stehen lassen
  • alle betroffenen Blätter entfernen
  • sämtliche Erde entfernen
  • Pflanze an der Luft trocken werden lassen
  • in neues, frisches Substrat setzen

Hinweis: Haben Sie die Sukkulente auf diese Weise retten können, dann sollten Sie in der nächsten Zeit unbedingt auf die richtige Pflege achten und die Pflanze vor allem nur noch mäßig gießen.

Vorbeugen

Die richtige Pflege ist die beste Vorbeugung, die gegen die Wurzelfäule bei einer Aloe-Vera hilft. Denn so ist die Pflanze gestärkt und kann sich gut entwickeln. Daher sollten Sie bei der Pflege und vor allem beim Gießen das Folgende beachten:

Aloe Vera braucht nur wenig Wasser
  • nicht übermäßig gießen
  • besser Erde zwischendurch trocknen lassen
  • verträgt auch kaum Luftfeuchtigkeit
  • Standort in einem warmen, eher trocknen Raum
  • Standort darf sonnig sein
  • genügend düngen
  • passendes Substrat verwenden

Hinweis: Wenn Sie die passende Erde für Ihren Sukkulenten wählen wollen, dann sollte diese sandig und gut durchlässig sein. Dennoch wünscht sich die Aloe viele Nährstoffe und Mineralien. Daher eignet sich für die Kultivierung und die gesunde Pflege spezielle Sukkulenten- oder Kakteenerde.

Häufig gestellte Fragen

Welche Pflegefehler führen zu Krankheiten meiner Pflanze?

Die Sukkulente ist in der Regel nicht sehr anfällig für Krankheiten. Dennoch gibt es Pflegefehler, die Sie unbedingt vermeiden sollten. So ist vor allem Staunässe oder eine zu hohe Luftfeuchtigkeit schuld daran, dass die Pflanze krank wird. Aber auch zu wenig Licht oder ein Nährstoffmangel können ihr zusetzen. Daher ist eine gute Pflege wichtig, damit die Pflanze lange Jahre schön und gesund bleiben kann.

Kann ich die Aloe auch draußen kultivieren?

Hiervon ist in den hiesigen Breitengraden in der Regel abzuraten, denn es ist zu feucht und nass, meist auch in den Sommermonaten. In einem Topf, der von Standort zu Standort wechseln kann ist die Sukkulente jedoch gut aufgehoben und kann an warmen Tagen auch geschützt auf den Balkon oder die Terrasse gestellt werden.

Hat die Aloe keine Wurzeln mehr, ist sie noch zu retten?

Die ganze Pflanze hat dann leider keine Chance mehr, zu überleben. Es besteht jedoch die Möglichkeit, ein noch gesundes Blatt zu entnehmen und dieses neu anwurzeln zu lassen. Hierzu wird das Blatt mit der unteren Seite in einen Topf mit Anzuchterde gesteckt und nur mäßig gegossen. Nach einiger Zeit entwickelt sich hieran ein neuer Wurzelstamm, die Pflanze kann umgetopft werden. Wichtig hierbei ist dann die entsprechende richtige Pflege, damit es nicht zu einer erneuten Fäulnis kommen kann.