Arten von Steinobst & Kernobst - Titelbild

Obst ist lecker und gesund. Deshalb stellen wir Ihnen hier 30 verschiedene Steinobst- und Kernobst-Arten vor, die sich auch bei uns anbauen lassen und schmackhafte Früchte liefern.

Auf den Punkt gebracht

  • Unterscheidung der Gruppen anhand der Samenkerne
  • beide gehören zu den Rosengewächsen (Rosaceae)
  • Steinobstgewächse bilden die Gattung Prunus
  • Steinobst ist eng miteinander verwandt, Arten kreuzen sich häufig

Kernobst

Alle Kernobst-Arten gehören zu den Kernobstgewächsen (Pyrinae) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Charakteristisch sind die von Fruchtfleisch und einer weichen Schale umschlossenen fünf Kammern, die wiederum die Samen enthalten. Diese Samen haben, im Gegensatz zu den Steinobstkernen, keine harte Schale, sondern werden durch ein elastisches Samengehäuse geschützt. Zudem enthalten Kernobstgewächse stets mehrere Samen, deren Anzahl je nach Art und Sorte variiert.

Hinweis: Botaniker bezeichnen die Früchte aller Kernobstgewächse aufgrund ihres charakteristischen Aufbaus als Apfelfrüchte. Der Apfel in seinen vielfältigen Erscheinungsformen ist lediglich eines der bekanntesten und beliebtesten Kernobst-Sorten.

Arten von A bis L

Apfel (Malus domestica)

  • sommergrüner, bis zu 15 Meter hoher Baum
  • Zuchtform des wilden Holzapfels
  • weltweit etwa 30.000 Apfelsorten, in Deutschland ca. 2000
  • Blütezeit im Mai
  • meist zwei Kerne pro Fruchtkammer, manchmal bis zu vier
Apfel (Malus domestica)

Hinweis: Die wahrscheinlich älteste bekannte Apfelsorte ist der Borsdorfer Apfel, der bereits 1175 erwähnt wurde und heute noch existiert. Im Supermarkt hingegen ist die Sortenvielfalt auf etwa fünf bis sechs globale Sorten eingeschrumpft.

Birne (Pyrus communis)

  • bis zu 20 Meter hoher Baum mit charakteristischer Krone
  • sortenabhängige Blütezeit zwischen April und Mai
  • bereits seit der Jungsteinzeit (ca. 10.000 bis 2000 v. Chr.) in Kultur
  • weltweit etwa 1500 verschiedene Sorten
  • zwei bis zehn Samenkerne pro Frucht
Birne (Pyrus communis)

Eberesche (Sorbus aucuparia)

  • auch als Vogelbeere oder Krammetsbeere bekannt
  • bis zu 15 Meter hoher, weit verbreiteter Baum
  • Blütezeit zwischen Mai und Juli
  • leuchtend rote, in Büscheln angeordnete, beerenähnliche Apfelfrüchte
  • Kerngehäuse mit vier Fächern mit bis zu acht Samenkernen
Vogelbeere (Eberesche (Sorbus aucuparia))

Tipp: Die Früchte der Eberesche sind roh ungenießbar, können aber zu Marmelade oder Gelee eingekocht werden. Auch lassen sich die Vogelbeeren zusammen mit Äpfeln entsaften.

Elsbeere (Sorbus torminalis)

  • heimischer, bis zu 25 Meter hoher Laubbaum
  • blüht zwischen Mai und Juli
  • Fruchtreife ab Oktober
  • entwickelt kleine, bei Reife rötliche Apfelfrüchte
  • pro Frucht zwei bis vier Samen
Elsbeere
Quelle: Rosenzweig, Sorbus torminalis Weinsberg 20070929 5, bearbeitet von Plantopedia, CC BY-SA 3.0

Hinweis: Die Früchte dieses Wildobstbaumes sind in überreifem oder gekochtem Zustand essbar. Zudem kann man aus ihnen einen traditionellen Schnaps herstellen, der in Frankreich ‚Alisier‘ und in Österreich ‚Elsbeerenbrand‘ heißt.

Felsenbirnen (Amelanchier)

  • verschiedene Felsenbirnen-Arten mit essbaren Früchten
  • beispielsweise Gewöhnliche Felsenbirne (Amelanchier ovalis) oder Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii)
  • aromatische, süß schmeckende, kugelige Früchte
  • bei Reife dunkelrot bis schwarzblau gefärbt
  • pro Frucht meist bis zu zehn Samenkerne
  • Fruchtreife im August
Felsenbirnen (Amelanchier)

Hinweis: Die strauchartig wachsenden Felsenbirnen werden wegen ihrer süßen Früchte, aus denen man auch eine leckere Marmelade kochen kann, als „Korinthenbaum“ bezeichnet.

Holzapfel (Malus sylvestris)

  • auch als Europäischer Wildapfel bezeichnet
  • kleiner Baum oder Strauch, bis zu zehn Meter hoch
  • kleine, kugelige Apfelfrüchte
  • schmecken herb-sauer und sind holzig
  • werden seit der Jungsteinzeit gekocht oder gedörrt genutzt
Holzapfel (Malus sylvestris)

Hinweis: Beim Holzapfel handelt es sich vermutlich um die Stammform unseres Kulturapfels. Man kann beim Entsaften geringe Mengen zu Kulturäpfeln hinzugeben und so einen besonders aromatischen Apfelsaft erhalten.

Arten von M bis Z

Mehlbeere (Sorbus aria)

  • reife, getrocknete und gemahlene Früchte wurden einst Brotmehl zugefügt
  • bis zu zehn Meter hoher Baum oder Strauch
  • Blütezeit Mai bis Juni
  • kugelige, bei Reife gelb- bis scharlachrote Apfelfrüchte
  • Fruchtreife September bis Oktober
Mehlbeere (Sorbus aria)

Hinweis: Die Früchte der Echten Mehlbeere schmecken fade, weshalb der Baum nur zu Zierzwecken angepflanzt wird. Mit der Bollweiler Birne gibt es eine aromatischere Kreuzungszüchtung aus Birne und Mehlbeere, die seit dem 16. Jahrhundert existiert. Heute ist sie jedoch sehr selten.

Mispel (Mespilus germanica)

  • alte, fast vergessene Wildobstart
  • bis ca. fünf Meter hochwachsender Baum oder Strauch
  • braucht warmen, sonnigen Standort
  • birnenförmige Früchte mit brauner Schale, essbar
  • zwei bis fünf Samenkerne
Mispel (Mespilus germanica)

Tipp: Die säuerlich-aromatischen Mispel-Früchte werden Ende Oktober bis Anfang November reif und schmecken erst nach dem ersten Frost. Sie können diese aber auch für einen Tag in die Gefriertruhe legen.

Nashi-Birne (Pyrus pyrifolia)

  • beliebtes Kernobst aus China
  • eng mit der Birne verwandt, hat ähnliche Standort- und Pflegeansprüche
  • bis zu 15 Meter hoher Baum
  • kugelige, saftige und süße Früchte
  • vier bis fünf Kammern mit je zwei Samenkernen
Nashi-Birne (Pyrus pyrifolia)

Schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa)

  • bis zu drei Meter hoher Strauch aus Nordamerika
  • gute Eignung für Heckenpflanzung
  • schwarze, beerenähnliche Apfelfrüchte ab August
  • sehr vitaminreiches „Superfood“-Kernobst
  • fünf bis zehn Samen pro Frucht
Schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa)

Speierling (Sorbus domestica)

  • ebenfalls heimisches, fast vergessenes Kernobst
  • sehr seltener, bis zu 20 Meter hoher Baum
  • mit der Vogelbeere (Eberesche) verwandt
  • kugelige, birnen- bis apfelförmige Früchte
  • meist nur ein bis zwei Samen pro Frucht, manchmal mehr
Speierling (Sorbus domestica)

Hinweis: Speierlinge sind heute nur noch selten zu finden, die meisten bekannten Exemplare befinden sich in Bayern und Baden-Württemberg. Der Obstbaum wurde bereits schon in der Antike genutzt und von den Römern über die Alpen gebracht.

Quitte (Cydonia oblonga)

  • sehr alte Kernobst-Art, bereits seit mindestens 6000 Jahren in Kultur
  • Unterscheidung von Birnen-Quitten und Apfel-Quitten
  • intensiv duftende, goldgelbe Apfelfrüchte mit vielen Samenkernen
  • Ernte der Quitten zwischen September und November
  • nicht zum Rohverzehr geeignet, nur zubereitet (beispielsweise als Marmelade, Gelee, Likör)
Quitte (Cydonia oblonga)

Weißdorn (Crataegus)

  • verschiedene, einander sehr ähnliche Arten
  • drei in Deutschland heimische Arten, die sich untereinander häufig kreuzen
  • wird auch als Hagedorn bezeichnet
  • dunkelrote, beerenähnliche Apfelfrüchte mit nur einem Kern
  • Früchte der Weißdorne essbar, eignen sich für Gelee, Sirup und Kompott
Weißdorn (Crataegus)

Tipp: Die getrockneten Blätter, Blüten und Früchte eignen sich auch gut als Teeaufguss und werden gern zur Stärkung von Herz und Kreislauf eingesetzt.

Wollmispel (Eriobotrya)

  • Japanische Wollmispel (Eriobotrya japonica) bekannteste Art
  • auch als Mispero oder Loquat bezeichnet
  • nicht mit der heimischen Mispel verwandt
  • Blütezeit zwischen September und Oktober
  • rundliche, sehr saftige und leicht säuerlich schmeckende Früchte mit großen Samenkernen
Wollmispel (Eriobotrya)

Tipp: Im Frühjahr sind sie schmackhaften Früchte manchmal im Supermarkt unter der Bezeichnung „Mispel“ erhältlich. Aus deren Samen können Sie ganz leicht eigene Bäumchen ziehen, allerdings dauert die Keimung mehrere Wochen.

Steinobst

Als Steinobst bezeichnet man Früchte, die lediglich einen verholzten, harten Samenkern enthalten. Es werden keine Fruchtkammern ausgebildet, stattdessen ist der innenliegende Teil der Fruchtwand verholzt. Alle Steinobstgewächse gehören zur Gattung Prunus und diese wiederum ebenfalls, wie das Kernobst, zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Arten von A bis L

Aprikose (Prunus armeniaca)

  • auch als Marille bezeichnet
  • kleine, kugelige, gelbe bis orangegelbe Steinfrucht
  • Ernte je nach Sorte zwischen Ende Juni und August
Aprikose (Prunus armeniaca)

Hinweis: Die Aprikose braucht viel Sonne und Wärme, kann jedoch an guten, geschützten Lagen auch in Deutschland angebaut werden.

Chinesische Pflaume (Prunus salicina)

  • auch als Susine bezeichnet
  • kugeliges, pflaumenähnliches Steinobst mit gelb-rosafarbenem Fruchtfleisch
  • Ernte zwischen Juli bis August
  • vor allem in China und Japan kultiviert, in Europa nur selten
Chinesische Pflaume (Prunus salicina)

Echte Sauerkirsche (Prunus cerasus)

  • auch als Weichselkirsche oder Weichsel bezeichnet
  • beliebte, säuerlich schmeckende Kirschen mit hell- bis schwarzroter Färbung
  • Unterscheidung zwischen Glaskirsche (Amarelle), Süßweichsel (Morelle) und Schattenmorelle
  • zahlreiche Kirschsorten
Echte Sauerkirsche (Prunus cerasus)

Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus padus)

  • auch als Sumpfkirsche bezeichnet
  • weiße Blütentrauben zwischen April bis Juni
  • kugelige, erbsengroße, bei Reife schwarze Steinfrüchte
  • werden gern von Vögeln gefressen
  • verarbeitetes Fruchtfleisch der Traubenkirsche ist essbar
Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus padus)

Japanische Aprikose / Ume (Prunus mume)

  • auch als Winterkirsche bezeichnet
  • über 300 verschiedene Sorten in Japan
  • kleine, grüne bis gelbe Steinfrüchte
Japanische Aprikose / Ume (Prunus mume)

Hinweis: Der in Chinarestaurants zum Abschluss eines Essens gereichte „Pflaumenschnaps“ oder „Pflaumenwein“ wird aus diesem Steinobst hergestellt.

Kirschpflaume (Prunus cerasifera)

  • auch als Blutpflaume beziehungsweise türkische Kirsche bezeichnet
  • schon sehr lang kultiviertes Steinobst, bereits bei den Kelten bekannt
  • kleine, kugelige, gelbe bis kirschrote Früchte
  • reifen bereits im Juni und Juli
Kirschpflaume (Prunus cerasifera)

Kornelkirsche (Cornus mas)

  • heimische Steinobst-Art aus der Familie der Hartriegelgewächse (Cornaceae)
  • auch als Gelber Hartriegel bezeichnet
  • kleiner Baum oder großer Strauch
  • blüht bereits zwischen März und April, wichtiges Bienennährgehölz
  • Früchte reifen ab Mitte September
Kornelkirsche (Cornus mas)

Tipp: Die roten Steinfrüchte der Kornelkirsche sind nicht nur bei Vögeln beliebt, sondern können auch als Wildobst verwertet werden. Sie enthalten sehr viel Vitamin C.

Kultur-Pflaume (Prunus domestica)

  • beliebtes, häufig angebautes Steinobst
  • zahlreiche Sorten und Unterarten (unter anderem Mirabelle, Zwetschge)
  • Geschmack und Aussehen der Früchte variiert je nach Sorte stark
Kultur-Pflaume (Prunus domestica)

Hinweis: Die Pflaume ist aus einer Kreuzung zwischen Kirschpflaume und Schlehe entstanden.

Arten von M bis Z

Mirabelle (Prunus domestica subsp. syriaca)

  • auch als gelbe Zwetschge bezeichnet
  • bei Reife tiefgelbe, kugelige Steinfrucht
  • süß schmeckend und spät reifend
Mirabelle (Prunus domestica subsp. syriaca)

Nektarine (Prunus persica var. nucipersica)

  • mutierte Form des Pfirsichs, jedoch mit glatter Fruchtschale
  • gelbes, saftig-süßes Fruchtfleisch
  • braucht viel Sonne und Wärme
Nektarine (Prunus persica var. nucipersica)

Tipp: Es gibt Kreuzungen aus Nektarine und Aprikose (Nectacot) beziehungsweise aus Nektarine und Pflaume (Nectaplum), da die Arten eng miteinander verwandt sind.

Olive (Olea europaea)

  • auch als Echter Ölbaum bezeichnet
  • schon seit mehreren tausend Jahren in Kultur
  • rundliche Früchte (Oliven) roh nicht essbar
  • müssen zunächst eingelegt werden, um Bitterstoffe auszuschwemmen
Olive (Olea europaea)

Tipp: Olivenbäume sind aufgrund ihres knorrigen, attraktiven Äußeren auch bei uns beliebt. Sie können jedoch aufgrund mangelnder Frosthärte nur in Kübeln kultiviert werden.

Pfirsich (Prunus persica)

  • beliebtes, kugeliges Steinobst mit samtig behaarter Schale
  • niedrig bleibende Bäume
  • Fruchtreife zwischen August und September
  • zahlreiche Zuchtsorten mit gelbem oder rotem Fruchtfleisch
Pfirsich (Prunus persica)

Schattenmorelle (Prunus cerasus subsp. acida)

  • sehr dunkle, aromatische Form der Sauerkirsche
  • selbstfruchtend mit hohen Erträgen
  • Fruchtreife zwischen Ende Juli und Anfang August
Schattenmorelle (Prunus cerasus subsp. acida)

Schlehbeere (Prunus spinosa)

  • auch als Heckendorn, Schwarzdorn oder Schlehe bezeichnet
  • heimisches Wildobst mit schwarzblau gefärbten Steinfrüchten
  • Früchte sind nach Frosteinwirkung essbar
Schlehbeere (Prunus spinosa)

Tipp: Bekannt und beliebt ist die Schlehe vor allem in Form von sogenanntem Schlehenschnaps beziehungsweise Schlehenlikör, kann jedoch auch zu Saft, Marmelade oder Gelee verarbeitet werden.

Süßkirschen (Prunus avium)

  • sehr beliebtes Steinobst mit zahlreichen Zuchtsorten
  • Unterscheidung in Herzkirschen und Knorpelkirschen
  • Fruchtreife je nach Sorte zwischen Juni und Juli
Süßkirschen (Prunus avium)

Zwetschge (Prunus domestica subsp. domestica)

  • Unterart der Pflaume mit blauen bis blauschwarzen Steinfrüchten
  • zahlreiche Sorten
  • vielseitige Verwendbarkeit der Früchte
Zwetschge (Prunus domestica subsp. domestica)

Hinweis: Zwetschgen und andere Pflaumen lassen sich unter anderem an der Lösbarkeit des Fruchtfleisches vom Kern unterscheiden. Zwetschgen lassen sich sehr leicht vom Kern lösen.

Häufig gestellte Fragen

In welche Gruppen wird Obst eingeteilt?

Neben Steinobst und Kernobst teilt man die verschiedenen Obstsorten außerdem in Beerenobst und Schalenobst ein. Zum Schalenobst zählen die von einer verholzten, harten Schale umgebenen Nüsse. Beerenobst wiederum unterteilt sich in „echte“ Beeren (z. B. Johannisbeeren, Stachelbeeren), Sammelsteinfrüchte (z. B. Brombeeren, Himbeeren) und Sammelnussfrüchte (z. B. Erdbeeren).

Zu welcher Obstgruppe gehören Weintrauben?

Weintrauben gehören zu der Gruppe der „echten“ Beeren. Zu dieser zählen übrigens auch die Zitrusfrüchte, wie Zitronen, Orangen, Mandarinen, die eine Sonderform der Beeren darstellen.

Gehört die Avocado auch zum Steinobst?

Die schmackhafte Avocado enthält einen großen, harten Samenkern und wird wie ein Gemüse verwendet. Tatsächlich handelt es sich botanisch gesehen um eine Beerenfrucht.

Zu welchen Gruppen gehören Mango, Banane und die süße Melone?

Die bis zu zwei Kilogramm schwere, exotische Mango hingegen zählt ebenfalls zum Steinobst, kann jedoch bei uns nicht angebaut werden und taucht daher in dieser Aufzählung nicht auf. Die Banane ist genau genommen eine Sonderform der Beere. Die süße Melone wiederum ist kein Obst, sondern zählt als Kürbisgewächs zum Gemüse.