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Dürfen Hunde Himbeeren essen? Titelbild

Dürfen Hunde Himbeeren essen?

Himbeeren sind nicht nur äußerst schmackhaft, sondern auch gesund. Ob sie auch für Hunde genießbar sind, lesen Sie hier.

Video-Tipp

Auf den Punkt gebracht

  • Himbeeren enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe
  • auch für Hunde sehr empfehlenswert
  • frisch oder getrocknet füttern
  • nur in geringen Mengen füttern

Dürfen Hunde Himbeeren essen?

Himbeeren sind nicht giftig für Hunde, weshalb Sie die Früchte grundsätzlich an Ihr Haustier verfüttern können. Füttern Sie aber nicht zu viel davon, denn Himbeeren können in zu großen Mengen zu Durchfall führen. Lassen Sie Ihren Hund am besten ein kleines Stückchen Himbeere kosten, um zu sehen, ob ihm diese schmeckt. Auf diese Weise können Sie zugleich feststellen, ob Ihr Hund Himbeeren verträgt, oder ob er allergisch auf diese reagiert. Mögliche Symptome sind unter anderem:

  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Blähungen
  • Bauchkrämpfe
  • Juckreiz
Hund & Himbeeren

Himbeeren sind gesund!

Himbeeren sind aufgrund ihres intensiven Geschmacks auch bei Hunden sehr beliebt. Sie sind aber zugleich auch sehr gesund und mit rund 33 Kalorien pro 100 Gramm Himbeeren sehr kalorienarm. Die kleinen Früchten bestehen zu rund 85 Prozent aus Wasser und liefern eine Menge wichtiger Vitamine und Mineralstoffe, wie etwa:

  • Vitamin A, C und E
  • Eisen, Kalzium und Magnesium
  • Flavone und Folsäure
  • Ballaststoffe

Hinweis: Ballaststoffe haben nicht nur eine sättigende Wirkung, denn sie fördern auch eine gesunde Verdauung.

Warum Hunden Himbeeren füttern?

All die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe fördern die Hundegesundheit, indem sie das Immunsystem stärken. Himbeeren wirken zudem entzündungshemmend, appetitanregend und harntreibend. Auch bei Magen-Darm-Beschwerden, Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie bei Blähungen kann der Verzehr von Himbeeren Abhilfe verschaffen. Obendrauf haben die Früchte eine zyklusregulierende Wirkung und können sich somit positiv auf die Läufigkeit auswirken. Ebenfalls erwähnenswert sind die enthaltenen Stoffe Ellagsäure und Anthocyanine, die Krebs mindernde Eigenschaften haben sollen. Alles in allem lässt sich somit sagen, dass Himbeeren eine äußerst gute Wahl für Hunde sind!

Wie Himbeeren an Hunde füttern?

Himbeeren sind zwar sehr gesund, allerdings stellen sie keinesfalls ein Hauptnahrungsmittel für Hunde dar. Vielmehr sind sie dazu geeignet, die Hundenahrung zu ergänzen. Sie können beispielsweise getrocknete Himbeerblätter zu einem Tee aufgießen und diesen – nachdem er abgekühlt ist – Ihrem Hund anbieten. Ebenso können Sie die getrockneten Blätter in das Hundefutter mischen. Noch besser ist es aber, die Früchte frisch zu füttern. Mischen Sie diese unter das Futter oder lasse Sie Ihren Vierbeiner die Früchte direkt vom Strauch naschen. Achten Sie hierbei aber auf Folgendes:

  • Himbeerstrauch soll nicht gespritzt sein
  • Früchte vor dem Verzehr gut abwaschen
  • Himbeeren vom Waldrand nur mit Vorsicht genießen
  • können mit Fuchsbandwurm infiziert sein
Hund mit Himbeeren

Hinweis: Himbeeren sind bereits oft in Nass- und Trockenfutter enthalten.

Häufig gestellte Fragen

Dürfen Hunde auch anderes Obst fressen?

Ja, Hunde dürfen neben Himbeeren auch zahlreiche weitere Beeren naschen. Hierzu zählen unter anderem Brombeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren. Auch andere Früchte, wie etwa Bananen, Birnen und Kirschen stellen gesunde Snacks für die Fellnasen dar.

Dürfen trächtige Hündinnen Himbeeren fressen?

Ja, auch schwangere oder trächtige Hündinnen dürfen Himbeeren und deren Blätter fressen – dies ist sogar empfehlenswert. Denn der Verzehr von Himbeeren im letzten Drittel der Trächtigkeit kann die Geburt erleichtern. Auch nach der Geburt können Sie Ihrer Hündin weiterhin Himbeerblätter füttern und so die Milchproduktion anregen.

Wie lange sind Himbeeren haltbar?

Die Früchte halten sich im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage, konserviert verlängert sich die Haltbarkeit hingegen deutlich. Eingefroren und getrocknet sind die Früchte ein halbes Jahr und oft sogar länger genießbar.

Autor
Michelle ist mit vielen Haus- und Hoftieren auf dem Bauerngut ihrer Eltern aufgewachsen. Nebenbei kümmert sich die Vegetarierin hingebungsvoll um ihre Kräuter- und Gemüsebeete. Sie notiert ihr erworbenes Wissen und teilt es gerne mit den Plantopedia-Lesern und Leserinnen.

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