Elefantenfuß umtopfen - Titel

Beaucarnea recurvata findet sich wegen seiner markanten Erscheinung in unzähligen Wohnungen als beliebte Zimmerpflanze. Wenn Sie den Elefantenfuß einmal umtopfen, sollten Sie hinsichtlich Erde und Topf einige Dinge beachten.

Auf den Punkt gebracht

  • der Elefantenfuß liebt nährstoffarme, lockere und durchlässige Böden
  • der Topf sollte allseitig rund 2 Zentimeter größer als die Pflanze gewählt werden
  • als Flachwurzler reicht dem Elefantenfuß eine flacher Schale aus

Das Substrat

Der Elefantenfuß wächst nur sehr langsam und muss meist erst nach rund 3 bis 5 Jahren überhaupt umgetopft werden. Daher bezieht er auch nur wenige Nährstoffe aus dem die Wurzeln umgebenden Erdreich. Insgesamt sollte das Substrat idealerweise folgende Eigenschaften mit sich bringen:

  • nährstoffarm
  • locker
  • gut durchlässig

Gut geeignet sind beispielsweise Fertigprodukte, die diese Eigenschaften mitbringen. Nahezu in jedem Baumarkt oder Gartenfachgeschäft erhältlich sind Sukkulentenerde oder Kakteenerde. Allerdings können Sie auch problemlos selbst Hand anlegen. Dann mischen Sie zwei Teile Blumenerde mit einem Teil Sand. Die Zugabe von Blähton führt zu einer weiteren Auflockerung und zugleich zu einem noch besseren Wasserhaushalt mit ausreichend Reserven, jedoch ohne Staunässe.

Elefantenfuß in einen größeren Topf setzen
Der neue Topf sollte umlaufend rund 2 bis 3 cm mehr Platz bieten.

Der Pflanztopf

Wenn Sie den Elefantenfuß umtopfen, sollten Sie außerdem auf die Verwendung einer geeigneten Schale achten. Da die Pflanze zu den Flachwurzlern zählt, ist ein tiefes Gefäß nicht erforderlich. Im Idealfall verbleiben unter den Wurzeln rund 2 bis 3 Zentimeter Substrat, so dass die Wurzeln mit dem Topfboden keinen harten Widerstand antreffen. Eine flache Schale verfügt außerdem in Relation zum Volumen über eine besonders große Oberfläche. So kann nasse Erde rasch abtrocknen, Staunässe wird bestmöglich vermieden.

Seitlich sollten umlaufend ebenfalls rund 2 bis 3 Zentimeter Platz sein. Wird das Gefäß zu groß gewählt, führt das zu einem übermäßigen Wurzelwachstum. In der Folge verbleibt nur noch wenig Energie für die oberirdischen Pflanzenteile und Ihr Elefantenfuß verkümmert.

Tipp: Verwenden Sie möglichst ein Tongefäß an Stelle von Kunststoff. Durch die offenporige Wandung kann ein noch besserer Austausch von Feuchtigkeit mit dem Substrat erfolgen. So wirkt der Pflanzkübel ebenfalls möglicher Staunässe entgegen.

Häufig gestellte Fragen

Wann sollte man den Elefantenfuß umtopfen?

Der richtige Zeitpunkt zum Umtopfen ist gekommen, wenn entweder der Stamm eine Größe erreicht hat, mit der er den ganzen Topf ausfüllt. Alternativ ist die Zeit gekommen, wenn der Wurzelballen zwischen Topf und Stamm aus dem Erdreich gedrückt wird. Als idealer Zeitpunkt werden immer wieder Februar und März angegeben, wobei die Jahreszeit bei der Haltung als reine Zimmerpflanze nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Eignet sich an Stelle der Erde auch Tongranulat?

Reines Tongranulat ist locker und gut durchlässig und kann daher sehr gut eingesetzt werden. Allerdings fehlen hier jegliche Nährstoffe, die nicht über das Gießwasser zugeführt werden. Als Ersatz sollten Sie Ihren Elefantenfuß regelmäßig mit einem Universal-Pflanzendünger versorgen, der dem Gießwasser zugegeben wird.

Wieviel Wasser braucht der Elefantenfuß nach dem Umtopfen?

Wie jede andere Pflanze auch, sollten Sie den Elefantenfuß nach dem Eintopfen unbedingt gießen. Denn Wasser regt das Wurzelwachstum an und hilft, die kleinen Schäden an feinsten Wurzelhärchen zu beheben, die beim Einpflanzen zwangsläufig auftreten. Wässern Sie aber lieber nur mäßig und bei Bedarf nach einiger Zeit nochmal, anstatt sofort mit großen Mengen zu beginnen. So lässt sich Staunässe besser vermeiden und die Pflanze schonen.