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23 heimische schwarze Vögel mit Bild

23 heimische schwarze Vögel mit Bild - Titelbild

In Deutschland zeigen sich zahlreiche, heimische Vogelarten. Vollständig schwarz ist jedoch nur ein Bruchteil der Vögel. Wie Sie erkennen können, um welche Art es sich handelt, erfahren Sie hier.

Auf den Punkt gebracht

  • Anzahl ist überraschend groß
  • einige Arten sind geschützt
  • Größen können sich erheblich unterscheiden
  • regionales Vorkommen sehr unterschiedlich
  • viele der Vogelarten sind weitestgehend unbekannt

Schwarze Vögel von A bis D

Alpendohle (Pyrrhocorax graculus)

Alpendohle (Pyrrhocorax graculus)
  • Größe: circa 38 cm lang
  • Spannweite: bis zu 85 cm
  • Gefieder: schwarz und glänzend
  • Schnabel: kur und gelb
  • Beine: rot bei adulten Exemplaren, bräunlich bei Jungvögeln
  • Gesang: pfeifend, zirpend
  • Balzzeit: das ganze Jahr über, sogar im Winter
  • Brutzeit: von April bis Juli etwa 22 pro Gelege
  • Nest: Höhlen und Halbhöhlen
  • Vorkommen: Gebirge
  • Wandervogel: nein, Standvogel
  • Besonderheit: akrobatische Segelflüge, sehr gesellig und daher häufiges Auftreten in Schwärmen
  • Nahrung: Früchte, Insekten und Spinnen, kleine Säugetiere und andere Vögel
  • Männchen und Weibchen: Männchen sind größer und schwerer, gleiches Federkleid

Amsel (Turdus merula) 

Amsel (Turdus merula)
  • Größe: etwa 23 bis 29 cm
  • Spannweite: circa 34 bis 38 cm
  • Gefieder: schwarz mit silber- oder bronzefarbenen Säumen
  • Schnabel: gelb bis orange
  • Gesang: in Ruhe melodisch, Angst oder Rufe für die Jungen sind kurz und laut
  • Balzzeit: im zeitigen Frühjahr
  • Brutzeit: mehrere Gelege von März bis Juli, jeweils 14 Tage bis zum Schlupf
  • Nest: schalenförmig
  • Vorkommen: in Europa flächendeckend
  • Wandervogel: abhängig von der Temperatur Zug- oder Standvogel
  • Besonderheit: Weibchen sind heller als Männchen
  • Nahrung: Insekten und Larven, sehr feine Samen, Obst

Dohle (Corvus monedula)

Dohle (Corvus monedula)
  • Größe: 33 bis 39 cm
  • Spannweite: 45 bis 58 cm
  • Gefieder: Anthrazit und Schwarz
  • Schnabel: dunkel, 20 bis 23 mm lang, kräftig
  • Gesang: ruffreudig, schnalzende Laute, die metallisch klingen, großes Repertoire
  • Balzzeit: etwa ab März
  • Brutzeit: April bis Juni
  • Nest: aus pflanzlichem Material in Nischen, Löchern und Höhlen
  • Vorkommen: in ganz Europa heimisch
  • Wandervogel: teilweise Zugvogel, teilweise Standvogel abhängig vom Klima
  • Besonderheit: bilden lebenslange monogame Paare und sind ausgesprochen sozial
  • Nahrung: Allesfresser

Dreizehenspecht (Picoides tridactylus)

reizehenspecht (Picoides tridactylus)
  • Größe: etwa 22 cm
  • Spannweite: 32 bis 35 cm
  • Gefieder: schwarz mit weißer, linienförmiger Zeichnung
  • Schnabel: dunkel, lang, schmal
  • Gesang: großes Spektrum
  • Balzzeit: ab März
  • Brutzeit: Mai bis Juli
  • Nest: in lebenden oder abgestorbenen Bäumen, Nisthöhlen
  • Vorkommen: Gebirge
  • Wandervogel: nein, Standvogel
  • Besonderheit: kann abgestorbene komplett abschälen, um an Nahrung zu gelangen
  • Nahrung: hauptsächlich Insekten, deren Puppen, Larven und Eier

Hinweis: Der Dreizehenspecht ist potenziell gefährdet. Gerade im Winter kann er daher menschliche Hilfe in Form von Futter gut gebrauchen.

von E bis L

Eistaucher (Gavia immer)

Eistaucher (Gavia immer)
  • Größe: 70 bis 90 cm
  • Spannweite: 122 bis 148 cm
  • Gefieder: schwarz mit grauem Muster während der Balzzeit
  • Gesang: kann an Lachen, Jodeln oder Heulen erinnern
  • Balzzeit: ab März
  • Brutzeit: Ende April bis Oktober
  • Nest: an den Ufern von Gewässern
  • Vorkommen: in Mitteleuropa nur während des Winters zu beobachten
  • Wandervogel: Zugvogel
  • Besonderheit: Küken sind Nestflüchter
  • Nahrung: kleinere Wasserlebewesen, wie Fische, Weichtiere und Kröten

Elster (Pica pica)

Elster (Pica pica)
  • Größe: 44 bis 46 cm
  • Gefieder: schwarz und weiß
  • Gesang: Elstern singen nicht, sie geben klappernde Laute von sich
  • Balzzeit: ab März
  • Brutzeit: April bis Juli
  • Nest: kugelförmig, wird in hohen Bäumen gebaut
  • Vorkommen: große Teile Europas, vor allem in Siedlungsräumen anzutreffen
  • Wandervogel: nein, Standvogel
  • Besonderheit: sehr intelligent und sozial, gehören zu den Rabenvögeln
  • Nahrung: Beeren, Früchte, kleine Wirbeltiere, Würmer und Vogeleier

Gryllteiste (Cepphus grylle)

Gryllteiste (Cepphus grylle)
  • Größe: 32 bis 38 cm
  • Spannweite: ungefähr 68 cm
  • Gefieder: schwarzer Körper mit weißen Abzeichen auf den Flügeln
  • Gesang: erinnert an zirpende Grillen
  • Balzzeit: etwa April
  • Brutzeit: Mai bis August, abhängig von den Temperaturen
  • Nest: in Wassernähe, geschützt in Felsspalten
  • Vorkommen: Norddeutschland in Küstennähe
  • Wandervogel: Zugvogel
  • Besonderheit: zieht nur sehr kurze Strecken in eisfreie Gebiete
  • Nahrung: Fisch, Weichtiere, Krebstiere, Pflanzen

Kolkrabe (Corvus corax) 

Kolkrabe (Corvus corax) 
  • Größe: 56 bis 78 cm
  • Spannweite: 100 bis 150 cm
  • Gefieder: schwarze Feder mit grauen Akzenten
  • Gesang: krähende und krächzende Laute
  • Balzzeit: ab Januar
  • Brutzeit: Februar bis April
  • Nest: geschützte, meist höhere Lagen
  • Vorkommen: gesamtes Europa
  • Wandervogel: nein, Standvogel
  • Besonderheit: intelligente Vögel, die auch Werkzeuge benutzen
  • Nahrung: hauptsächlich Fleisch, wie andere Vögel, kleine Säuger aber auch Insekten, Nüsse, Beeren und Abfälle

von M bis R

Mauersegler (Apus apus)

Mauersegler (Apus apus)
  • Größe: etwa 16 bis 18 cm
  • Spannweite: 40 bis 44 cm
  • Gefieder: dunkelbraun bis schwarze Federn
  • Gesang: schrille, hohe Laute
  • Balzzeit: März bis April
  • Brutzeit: Mai bis Juni
  • Nest: in Mauerspalten, Nischen, unter Dächern
  • Vorkommen: ganz Europa
  • Wandervogel: ja, Zugvogel
  • Besonderheit: landen nur zum Schlafen und zum Brüten
  • Nahrung: fliegende Insekten

Hinweis: Die Nahrungsgrundlage und mögliche Nistplätze schwinden immer mehr. Bisher gilt der Mauersegler jedoch nicht als gefährdet.

Nebelkrähe (Corvus cornix)

Nebelkrähe (Corvus cornix)
  • Größe: 45 bis 47 cm
  • Spannweite: 93 bis 104 cm
  • Gefieder: aschgrau mit schwarzen Kopf, Flügel, Schnabel, Beinen sowie Schwanz
  • Gesang: hartes heiseres „krrah“
  • Balzzeit: Februar bis April
  • Brutzeit: 17 und 19 Tagen
  • Nest: in Wäldern, Baumgruppen, Parks und Gärten
  • Vorkommen: überwiegend im Osten Deutschlands
  • Wandervogel: nein
  • Nahrung: Samen, Beeren, Nüsse, Früchte, aber auch Abfall und häufig Aas

Rabenkrähe (Corvus corone)

Rabenkrähe (Corvus corone)
  • Größe: 44 bis 51 cm
  • Spannweite:  etwa 130 cm
  • Gefieder: schwarz
  • Gesang: krächzende Laute
  • Balzzeit: ab Februar 
  • Brutzeit: April bis Mai
  • Nest: in hohen und geschützten Lagen
  • Vorkommen: nahezu überall in Europa
  • Wandervogel: nein, Standvogel
  • Besonderheit: sehr intelligent und sozial
  • Nahrung: Aas, Nüsse, Kleintiere, andere Vögel, Eier, Früchte, Samen

Schwarze Vögel mit S

Saatkrähe (Corvus frugilegus)

Saatkrähe (Corvus frugilegus)
  • Größe: 45 bis 47 cm
  • Spannweite: circa 100 cm
  • Gefieder: schwarz
  • Gesang: Krähen und krächzende Laute
  • Balzzeit: März bis April
  • Brutzeit: Mai bis Juni
  • Nest: offenes Nest in hohen Bäumen, meist in ganzen Kolonien
  • Vorkommen: in fast ganz Europa
  • Wandervogel: kann Stand- und Zugvogel sein
  • Besonderheit: intelligent, sozial, bewegt sich meist in Schwärmen
  • Nahrung: Sämereien, Insekten, Larven, kleinere Wirbeltiere, Eier und Früchte sowie Nüsse

Samtente (Melanitta fusca)

Samtente (Melanitta fusca)
  • Größe: 51 bis 58 cm
  • Spannweite: 79 bis 97 cm
  • Gefieder: schwarze Federn mit Abzeichen
  • Gesang: Schnattern und laute Rufe
  • Balzzeit: spätestens im Mai
  • Brutzeit: ab April bis Juli
  • Nest: wird in Wassernähe gebaut
  • Vorkommen: Nordeuropa
  • Wandervogel: ja, es handelt sich um einen Zugvogel
  • Besonderheit: überwintert in Deutschland,
  • Nahrung: Muscheln, Schnecken, Fische, Schalentiere

Schwarzspecht (Dryocopus martius)

Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Größe: bis zu 50 cm
  • Spannweite: etwa 70 cm
  • Gefieder: schwarze Federn mit kleinen Abzeichen
  • Gesang: sehr kurze, schnell hintereinander folgende Rufe
  • Balzzeit: März
  • Brutzeit: April bis Juni
  • Nest: Bruthöhlen in Bäumen
  • Vorkommen: Europa, vor allem in Wäldern
  • Wandervogel: nein, Standvogel
  • Besonderheit: kann Bäume gesund erhalten, da er sich von Parasiten ernährt
  • Nahrung: Larven, Puppen, Ameisen, Käfern, Beeren, Früchte, Spinnen, Schnecken, Raupen

Schwarzstorch (Ciconia nigra)

Schwarzstorch (Ciconia nigra)
  • Größe: 90 bis 105 cm
  • Spannweite: 190 cm
  • Gefieder: schwarzes Gefieder
  • Gesang: pfeifende und zischende Laute
  • Balzzeit: März und Anfang April
  • Brutzeit: 32-36 Tagen
  • Nest: aus Zweigen und polstern es mit Moos, Gras und Blättern aus
  • Vorkommen: während des Sommers in Europa
  • Wandervogel: Zugvogel, der in Afrika überwintert
  • Nahrung: Fische, Frösche, Molche, Larven, Würmer, Insekten, Kleinsäuger, Vögel und junge Wasserpflanzen

Hinweis: Schwarzstörche stehen unter „Horstschutz“. Menschen dürfen sich, laut Naturschutzgesetz, nicht in der Nähe (100m-200m) vom Nest (Horst) aufhalten.

Spatelraubmöwe (Stercorarius pomarinus)

Spatelraubmöwe (Stercorarius pomarinus)
  • Größe: 50 cm
  • Spannweite: circa 135 cm
  • Gefieder: schwarzer Körper, weißer Kopf
  • Gesang: jauchzende bis krächzende Laute
  • Balzzeit: April bis Mai
  • Brutzeit: Juni bis Juli
  • Nest: wird in Kolonien und auf dem Boden gebaut
  • Vorkommen: Europa in Meeres- oder Wassernähe
  • Wandervogel: ja
  • Besonderheit: lebt in großen Kolonien
  • Nahrung: hauptsächlich tierisch, wie Fische, Aas und andere Vogelküken

Schwarze Vögel von T bis V

Tordalk (Alca torda)

Tordalk (Alca torda)
  • Größe: etwa 40 cm
  • Spannweite: 60 bis 70 cm
  • Gefieder: Rücke und Flügel sind vollständig schwarz, Brust und Bauch weiß
  • Gesang: pfeifende Laute bis tiefes Schnarren
  • Balzzeit: ab März
  • Brutzeit: April bis Mai
  • Nest: wird an Felswänden und Klippen gebaut
  • Vorkommen: Europa in Meeresnähe
  • Wandervogel: ja
  • Besonderheit: ähneln optisch Pinguinen
  • Nahrung: Wasserlebewesen, wie Fische, Schnecken und Krebstiere

Trauerente (Melanitta nigra)

Trauerente (Melanitta nigra)
  • Größe: 45 bis 54 cm
  • Spannweite: 70 bis 84 cm
  • Gefieder: schwarz
  • Gesang: schnatternde Laute
  • Balzzeit: zeitiges Frühjahr
  • Brutzeit: etwa ab Mai
  • Nest: wird in Brut-Kolonien angelegt
  • Vorkommen: vor allem in Norddeutschland
  • Wandervogel: ja, es handelt sich um einen Zugvogel
  • Besonderheit: erzeugen während des Flugs ein pfeifendes Geräusch
  • Nahrung: hauptsächlich Wasserlebewesen, wie Muscheln, Schnecken, Fische aber auch Ringelwürmer und Insekten

Trauerschwan (Cygnus atratus)

Trauerschwan (Cygnus atratus)
  • Größe: etwa 125 cm
  • Spannweite bis zu 200 cm
  • Gefieder: schwarze Federn
  • Gesang: der Trauerschwan kann quaken, schnattern, summen, zischen und hohe Pfeiflaute von sich geben
  • Balzzeit: etwa Februar
  • Brutzeit: März bis Juni
  • Nest: wird in Kolonien gebaut und ist wassernah, werden mehrfach benutzt
  • Vorkommen: ursprünglich aus Australien stammend, in Deutschland weit verbreitet
  • Wandervogel: nein, Standvogel
  • Besonderheit: Jungtiere sind zunächst braun bis grau
  • Nahrung: pflanzliche Nahrung, wie Kräuter, Schilf und Wasserpflanzen

Trauerseeschwalbe (Chlidonias niger)

Trauerseeschwalbe (Chlidonias niger)
  • Größe: etwa 25 cm
  • Spannweite: 64 bis 86 cm
  • Gefieder: dunkelgraue bis schwarze Federn mit weißen Abzeichen
  • Gesang: kurze, sehr hohe Rufe
  • Balzzeit: April bis August
  • Brutzeit: ab Mai
  • Nest: Brutinseln auf dem Wasser
  • Vorkommen: kommt in Deutschland nur noch selten vor, gilt als vom Aussterben bedroht
  • Wandervogel: ja, es handelt sich um einen Zugvogel
  • Besonderheit: Auftreten in großen Kolonien
  • Nahrung: Amphibien, Fische und Insekten

Trottellumme (Uria aalge)

Trottellumme (Uria aalge)
  • Größe: 38 bis 46 cm
  • Spannweite: 61 bis 73 cm
  • Gefieder: Rücken und Flügel sind schwarz, Brust und Bauch sind weiß
  • Gesang: sehr laute grunzende und heulende Geräusche
  • Balzzeit: ab Februar
  • Brutzeit: März bis Juli, ein Gelege
  • Nest: Nester werden nicht gebaut
  • Vorkommen: vor allem in Norddeutschland
  • Wandervogel: teilweise Zug- und Standvogel
  • Besonderheit: ähnelt Pinguinen, hat einen „trotteligen“ Gang
  • Nahrung: Wasserlebewesen

von W bis Z

Weißflügelseeschwalbe (Chlidonias leucopterus)

Weißflügelseeschwalbe (Chlidonias leucopterus)
  • Größe: 20 bis 24 cm
  • Spannweite: 50 bis 56 cm
  • Gefieder: schwarzer Körper, weiße Flügel- und Schwanzfedern
  • Gesang: tiefe, raue bis raspelnde oder quietschende Laute
  • Nest: wird auf dem Wasser gebaut und an Wasserpflanzen verankert
  • Vorkommen: Europa, Nord-Osten Deutschlands
  • Wandervogel: ja, Zugvogel, der in Afrika überwintert
  • Besonderheit: brütet nicht in Deutschland
  • Nahrung: Insekten, kleine Fische und Amphibien

Wellenläufer (Oceanodroma)

Oceanodroma tethys
Der Oceanodroma tethys aus der Gattung der Wellenläufer (Oceanodroma).
  • Größe: 18 bis 21 cm
  • Spannweite: 45 bis 50 cm
  • Gefieder: dunkle bis schwarze Federn und helle Abzeichen
  • Gesang: wimmernde oder abgehackte Laute
  • Nest: wird in Felsspalten gebaut
  • Vorkommen: in Europa auf dem offenen Meer
  • Wandervogel: ja, es handelt sich um einen Zugvogel, der Winter in Afrika verbringt
  • Besonderheit: brütet nicht in Deutschland
  • Nahrung: Fische und andere Wasserlebewesen

Häufig gestellte Fragen

Woran lassen sich die schwarzen Vögel am besten erkennen?

Wenn Sie sich trotz der Steckbriefe nicht sicher sind, ob er Vogel heimisch ist, versuchen Sie ein möglichst aussagekräftiges Foto aufzunehmen. Dieses kann im Anschluss verglichen werden und Klarheit schaffen. Größe, Körperbau und Gesang helfen bei der Zuordnung aber ebenfalls.

Ist der Vogel wirklich schwarz?

Einige Vogelarten mit einem sehr dunklen Gefieder wirken auf den ersten Blick schwarz. Vor allem in der Sonne kann jedoch auffallen, dass es sich um dunkles Braun handelt. Auch Musterungen und schillerndes Gefieder sind gerade bei den Männchen einer Art nicht ungewöhnlich.

Ist Zufütterung sinnvoll?

Vogelfutter im Winter anzubieten ist schon lange normal. Im Sommer wird die Zufütterung jedoch zumeist abgebrochen. Die meisten Menschen gehen immer noch davon aus, dass sich heimische Vogelarten dann ausreichend selbst ernähren können. Leider ist das in vielen Bereichen nicht mehr der Fall. Pestizide, fehlende Nistplätze und regelrecht manikürte Gärten sorgen dafür, dass nicht mehr ausreichend Nahrung gefunden wird.

Sollten Nistkästen angeboten werden?

Für einige Vogelarten, ist das durchaus sinnvoll. Denn geeignete Nistplätze sind für viele der Vögel, egal ob schwarz oder andersfarbig, immer schwieriger zu finden. Achten Sie dabei auf einen geschützten Platz und stellen Sie sicher, dass keine Raubtiere eindringen können.

Michelle ist mit vielen Haus- und Hoftieren auf dem Bauerngut ihrer Eltern aufgewachsen. Nebenbei kümmert sich die Vegetarierin hingebungsvoll um ihre Kräuter- und Gemüsebeete. Sie notiert ihr erworbenes Wissen und teilt es gerne mit den Plantopedia-Lesern und Leserinnen.

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