Kakteenarten

Die faszinierende Welt der Kakteen bietet einen großen Reichtum an unterschiedlichen Arten. Diesen differieren in ihrem Aussehen sowie in ihren Bedürfnissen hinsichtlich Pflege, Temperatur, Substrat und Standort. Nicht alle Kakteenarten lassen sich unkompliziert auf der Fensterbank kultivieren, manche fühlen sich nur unter Glas bzw. in einem Gewächshaus wohl. Die in dieser Liste aufgeführten Kaktusarten können Sie jedoch bedenkenlos im Wohnzimmer kultivieren.

16 schöne und pflegeleichte Kakteenarten

Die in dieser Liste aufgeführten Kakteenarten zeichnen sich durch ihre unkomplizierten Ansprüche aus. Die genannten Arten lassen sich problemlos im heimischen Wohnzimmer kultivieren, sofern der Standort sowie das Substrat stimmen.

Kakteenarten mit B

Bewaffneter Cereus (Armatocereus mataranus)

Der Bewaffnete Cereus ist eng verwandt mit den Kakteenarten Armatocereus balsaensis und Armatocereus rauhii, die sich ebenfalls sehr gut für eine Wohnungskultur eignen.

  • Heimat: Dieser Kaktus stammt aus Peru
  • Wuchsform: baumförmig wachsender, sich verzweigender Säulenkaktus
  • Höhe/ Breite: kann zwischen drei und neun Metern hoch und bis zu 20 Zentimeter dick werden
  • Dornen: bis zu zehn Zentimeter lange Dornen, in Büscheln zu je drei bis acht Stück angeordnet
  • Blüte: weiße oder rote Trichterblüten, bis neun Zentimeter lang, nachtblühend
  • Standort: vollsonnig und warm, auch für den Halbschatten
  • Substrat: mineralisch, durchlässig
  • Pflege: regelmäßig und kräftig gießen, an heißen Tagen gelegentlich abduschen
  • Überwinterung: hell und fast trocken bei Temperaturen zwischen acht und 14 °C

Der Säulenkaktus wird auch als Felsenkaktus bezeichnet

Bischofsmütze (Astrophytum myriostigma var. nude)

Dieser attraktive Kaktus gehört zu den bekanntesten Kaktusarten. Er ist auch unter der Bezeichnung Sternkaktus im Handel erhältlich. Außerdem existieren zahlreiche Varietäten bzw. Zuchtformen.

  • Heimat: Mexiko
  • Wuchsform: kugelig wachsender, im Alter zylindrischer Kaktus
  • Höhe/ Breite: bis 60 Zentimeter hoch
  • Dornen: keine, jedoch zahlreiche weiße Flöckchen auf dem gesamten Körper
  • Blüte: hellgelbe bis gelbe, glänzende Trichterblüten, zwischen vier und sechs Zentimeter lang
  • Standort: sonnig und warm, nur ausnahmsweise halbschattig
  • Substrat: mineralisch und lehmreich, Gips hinzufügen
  • Pflege: mäßig, aber regelmäßig gießen
  • Überwinterung: hell und trocken bei ca. 12 °C

Bischofsmütze Kaktus, Astrophytum myriostigma

Kakteen mit F

Feigenkaktus (Opuntia ficus-indica)

Der Feigenkaktus ist vor allem wegen seiner wohlschmeckenden Früchte beliebt. Die Kaktusfeigen gibt es dabei auch bei uns häufig im Supermarkt zu kaufen. Die Pflanze enthält außerdem eine ganze Reihe von Wirkstoffen, u. a. die psychedelische Verbindung Meskalin. Sie können die Art im Wohnzimmer kultivieren, besonders gut wächst sie jedoch im Wintergarten oder Gewächshaus. Hier kann sie ebenfalls gewaltige Ausmaße annehmen.

  • Heimat: ursprünglich Mittel- und Südamerika, kommt mittlerweile aber auch in Australien sowie im Mittelmeerraum vor
  • Wuchsform: strauch- bis baumförmig wachsender Kaktus mit den für Opuntien typischen ohrenförmigen Trieben
  • Höhe/ Breite: wildwachsend bis zu fünf Meter hoch, Einzelglieder bis 50 Zentimeter lang und 20 Zentimeter breit
  • Dornen: selten
  • Blüte: gelbe bis orangefarbene Trichterblüten, bis sieben Zentimeter lang und zehn Zentimeter breit
  • Standort: sonnig und warm, während des Sommers gerne im Freien
  • Substrat: durchlässig und lehmig
  • Pflege: regelmäßig und kräftig gießen, gelegentlich besprühen
  • Überwinterung: hell und trocken bei Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius

Feigenkaktus, Opuntia ficus-indica

Felsenkaktus (Cereus peruvianus syn. Cereus uruguayensis)

Von diesem Kaktus sind vor allem die monströsen Arten (z. B. Cereus peruvianus var. monstrosus) bekannt und beliebt. Denn diese zeichnen sich durch ein besonders dekoratives Äußeres aus und sind sehr pflegeleicht.

  • Heimat: Brasilien, Peru
  • Wuchsform: reich verzweigend wachsender Säulenkaktus
  • Höhe/ Breite: In ihrer Heimat werden diese Kakteenarten bis zu drei Meter hoch und 18 Zentimeter breit.
  • Dornen: zwischen vier und sieben Randdornen sowie ein bis drei Mitteldornen, jeweils bis ca. zwei Zentimeter lang und braun
  • Blüte: weiße Trichterblüten, bis 16 Zentimeter lang, nachtblühend
  • Standort: sonnig bis halbschattig, warm
  • Substrat: nährstoffreich und humos
  • Pflege: regelmäßig und kräftig gießen
  • Überwinterung: hell und nicht ganz trocken bei etwa 12 °C

Felsenkaktus, Cereus peruvianus

Kakteen mit G

Goldsäule (Notocactus leninghausii)

Diese hübsche Art, auch als Buckelkaktus oder Golden Ball Cactus bezeichnet, ist sehr beliebt. Mittlerweile wurde die Gattung Notocactus zur Gattung Parodia gestellt, weshalb die Pflanze manchmal auch unter dem botanischen Namen Parodia leninghausii verkauft wird.

  • Heimat: Brasilien
  • Wuchsform: kugelig bis säulenförmig, oft sprossend, charakteristisch ist der schiefe Scheitel
  • Höhe/ Breite: im Alter bis zu einem Meter hoch und zehn Zentimeter breit
  • Dornen: bis 15 Randdornen, bis einen Zentimeter lang, bis vier Mitteldornen, bis vierZentimeter lang, charakteristisch goldgelbe Färbung
  • Blüte: gelb, trichterförmig bis glockig, bis fünf Zentimeter lang und sechs Zentimeter breit
  • Standort: sonnig und warm, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen
  • Substrat: durchlässig, nährstoffreich, humos
  • Pflege: während der Vegetationsperiode kräftig gießen
  • Überwinterung: hell und nicht ganz trocken bei Temperaturen zwischen zehn und 15 °C
Kaktusart Goldsäule; Notocactus leninghausii
Quelle: © Roland Fischer, Zürich (Switzerland) – Mail notification to: roland_zh(at)hispeed(dot)ch / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0 Unported, Botanischer Garten der Universität Zürich nach Umbau – ‚Tiefland‘ – Parodia leninghausii 2014-03-08 14-51-26, Bearbeitet von Plantopedia, CC BY-SA 3.0

Greisenhaupt (Cephalocereus senilis)

Die charakteristischen weißen Borstenhaare, die den gesamten Körper dieses Kaktus‘ umspinnen, sind für den Trivialnamen verantwortlich.

  • Heimat: Mexiko
  • Wuchsform: verzweigt wachsender Säulenkaktus
  • Höhe/ Breite: bis 15 Meter hoch und 40 Zentimeter breit, allerdings schafft das langsam wachsende Gewächs auf der Fensterbank nur selten bis zu einen Meter Höhe
  • Dornen: bis zu 30 weiße Randdornen, bis 12 Zentimeter lang und bis fünf gelbliche Mitteldornen, bis fünf Zentimeter lang
  • Blüte: weiß-gelbliche Trichterblüten, bis zehn Zentimeter lang und acht Zentimeter breit, nachtblühend
  • Standort: sehr sonnig und warm, am besten unter Glas
  • Substrat: durchlässig und leicht kalkig
  • Pflege: regelmäßig, aber sehr sparsam gießen. Substrat gelegentlich durchtrocknen lassen
  • Überwinterung: hell und nicht ganz trocken bei zehn bis 15 °C

Greisenhaupt, Cephalocereus senilis

Arten von H – O

Hasenohrkaktus (Opuntia microdasys)

Er trägt seinen lustigen Namen nicht grundlos, schließlich gehört er zu den optisch auffälligsten Kaktusarten. Die Triebe sind – typisch für Opuntien – ohrenförmig verdickt. Vorsicht jedoch um Umgang mit diesem Gewächs, denn die kleinen Glochidenbüschel stecken blitzschnell in der Haut und sind nur schwer wieder zu entfernen.

  • Heimat: Mexiko
  • Wuchsform: strauchig
  • Höhe/ Breite: bis 60 Zentimeter hoch, Einzelglieder bis 15 Zentimeter lang
  • Dornen: keine, jedoch zahlreiche gelbe Glochiden
  • Blüte: gelbe Trichterblüten, bis fünf Zentimeter lang und ebenso breit
  • Standort: sonnig und warm, während der Sommermonate gern im Freien
  • Substrat: durchlässig und lehmig
  • Pflege: regelmäßig und kräftig gießen, gelegentlich besprühen
  • Überwinterung: hell und trocken bei Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius

Hasenohrkaktus, Opuntia microdasys

Korallenkaktus (Hatiora salicornioides)

Dieser attraktiver, buschig wachsender Kaktus mit keulenförmigen Trieben ist auch unter der Bezeichnung Keulen-Binsenkaktus erhältlich. Er gehört dabei zu den sehr langsam wachsenden Kaktusarten.

  • Heimat: Brasilien
  • Wuchsform: buschig, epiphytisch (Aufsitzerpflanze)
  • Höhe/ Breite: bis zu einem Meter lange Triebe, bestehend aus vielen, jeweils bis zu drei Zentimeter langen Einzelgliedern
  • Dornen: keine, stattdessen entspringen den Areolen weiße Borsten
  • Blüte: gelbe Trichterblüten, bis zu 1,5 Zentimeter lang
  • Standort: halbschattig und warm
  • Substrat: mit Torf angereicherte Kakteenerde
  • Pflege: regelmäßig, aber mäßig
  • Überwinterung: hell bei etwa 10 °C, sparsam gießen

Korallenkaktus, Rhipsalis cassutha

10. Osterkaktus (Hatiora gaertneri)

Dieser sehr pflegeleichte und beliebte Kaktus wird im Handel ebenfalls oft unter dem alten botanischen Namen Rhipsalidopsis gaertneri angeboten. Es existieren dabei zahlreiche Hybridformen.

  • Heimat: Brasilien
  • Wuchsform: strauchig, im Alter meist überhängend und gabelig verzweigend
  • Höhe/ Breite: bis 2,5 Zentimeter breite und sieben Zentimeter lange Blattglieder
  • Dornen: bis zu 12 borstige Dornen je Areole
  • Blüte: scharlachrote Trichterblüten, bis 7,5 Zentimeter lang
  • Standort: gedeiht an fast jedem Standort von Vollsonne bis Halbschatten
  • Substrat: durchlässig, nährstoffreich, humos
  • Pflege: während der Sommermonate kräftig und regelmäßig gießen
  • Überwinterung: nicht ganz trocken bei etwa zehn Grad Celsius

Osterkaktus

Kaktusarten von P – R

Peitschenkaktus (Aporocactus flagelliformis)

  • Heimat: Mexiko
  • Wuchsform: aufrecht bis überhängend wachsender, sich verzweigender Epiphyt (Aufsitzerpflanze)
  • Höhe/ Breite: Triebe bis 150 Zentimeter lang und zwei Zentimeter dick
  • Dornen: bis zu 20 zunächst rötliche, später braune Dornen
  • Blüte: rosa oder rot, bis zehn Zentimeter lang
  • Standort: Halbschatten, möglichst luftig
  • Substrat: humusreich, durchlässig
  • Pflege: keine Staunässe, alle zwei bis drei Wochen gießen, hohe Luftfeuchtigkeit, einmal pro Monat düngen
  • Überwinterung: hell und bei mindestens 12 °C
Peitschenkaktus, Aporocactus flagelliformis
Quelle: Captain-tucker, Disocactus flagelliformis flower, Bearbeitet von Plantopedia, CC BY-SA 3.0

Rutenkaktus (Rhipsalis pilocarpa)

Auf den ersten Blick hält man den Rutenkaktus nicht unbedingt für eine der typischen Kaktusarten. Diese Varietät wächst dabei strauchartig und bildet zahlreiche Verzweigungen aus.

  • Heimat: Brasilien
  • Wuchsform: strauchartig
  • Höhe/ Breite: Die hängenden Triebe werden bis zu 12 Zentimeter lang und sechs Millimeter dick.
  • Dornen: bis zu zehn borstige Haardornen
  • Blüte: weiße bis gelblich-weiße Radiärblüten, bis 2,5 Zentimeter breit, erscheinen im Winter
  • Standort: halbschattig, kein direktes Sonnenlicht
  • Substrat: sandig mit Torf
  • Pflege: vorzugsweise mit Regenwasser gießen, alle 14 Tage mit Blumendünger düngen
  • Überwinterung: zwischen Anfang September und Ende Oktober weniger gießen, keine weitere Winterruhe
Rutenkaktus, Rhipsalis pilocarpa
Quelle: Gerbil, Rhipsalis pilocarpa, flowering 01, Bearbeitet von Plantopedia, CC BY-SA 3.0

Kakteenarten mit S

Schwiegermuttersessel (Echinocactus grusonii)

Die auch als Schwiegermuttersitz bezeichnete Art gehört wahrscheinlich zu den bekanntesten und beliebtesten Kaktusarten. Sie kann im Alter dann recht breit werden.

  • Heimat: Mexiko
  • Wuchsform: kugelig, im Alter oft kurzzylindrig
  • Höhe/ Breite: bis 150 Zentimeter hoch und 80 Zentimeter breit
  • Dornen: zwischen acht bis zehn Randdornen, schräg gestellt und bis zu drei Zentimetern lang, drei bis fünf Mitteldornen, gekrümmt und bis fünf Zentimeter lang, sämtlich blass-gelblich bis cremefarben gefärbt
  • Blüte: gelbe Trichterblüten, bis zu sechs Zentimeter lang, erscheinen jedoch nur selten in Kultur
  • Standort: sonnig und warm, während der Sommermonate gern im Freien
  • Substrat: durchlässig
  • Pflege: stets sehr sparsam gießen, aber niemals ganz austrocknen lassen
  • Überwinterung: hell, trocken, nicht unter zehn Grad Celsius

Goldkugelkaktus im Frühjahr umtopfen

Seeigelkaktus (Astrophytum asterias)

Es gibt weitere Kaktusarten, die ebenfalls unter der Bezeichnung „Seeigelkaktus“ bekannt sind. Dazu gehören beispielsweise die verschiedenen Arten aus der Gattung Echinopsis.

  • Heimat: Mexiko, USA
  • Wuchsform: kugelig wachsender Kaktus mit gedrücktem, bläulich-grünem Körper
  • Höhe/ Breite: bis sechs Zentimeter hoch und zehn Zentimeter breit
  • Dornen: keine, stattdessen weißfilzige, dicke Areolen
  • Blüte: gelbe Trichterblüten, bis drei Zentimeter lang
  • Standort: sonnig und warm, nur ausnahmsweise halbschattig
  • Substrat: mineralisch und lehmreich, bestenfalls etwas Gips hinzufügen
  • Pflege: mäßig, aber regelmäßig gießen
  • Überwinterung: hell und trocken bei ca. 12 °C

Seeigelkaktus, Astrophytum asterias

Arten mit W

Wachsfackelkaktus (Cereus spegazzinii) Cereus spegazzinii

Dieser Kaktus gehört zu den Kakteenarten mit skurril anmutenden Wuchsformen, die allerdings sehr dekorativ wirken. Im Handel sind oft schöne Cristat-Formen erhältlich, die dann meist unter ihrem alten botanischen Namen Monvillea spegazzinii angeboten werden. Auch diese Pflanzen eignen sich für die Wohnzimmerkultur, jedoch wegen ihrer ausladenden Triebe weniger für die Fensterbank. Eine Rankhilfe ist dabei von Vorteil.

  • Heimat: Argentinien, Paraguay
  • Wuchsform: kletternder, strauchig oder niederliegend wachsender Kaktus
  • Höhe/ Breite: Triebe sind bis zwei Meter lang und zwei Zentimeter breit
  • Dornen: zwischen drei und fünf dunkelbraune, bis vier Millimeter kurze Randdornen, gelegentlicher Mitteldorn bis 15 Millimeter Länge
  • Blüte: weiße bis rosafarbene Trichterblüten, bis 13 Zentimeter lang
  • Standort: sonnig und warm, auch halbschattig möglich
  • Substrat: durchlässig und humos
  • Pflege: regelmäßig und kräftig gießen, Substrat stets leicht feucht halten, zwischen April und August monatlich düngen
  • Überwinterung: hell und nicht ganz trocken bei ca. zehn Grad Celsius

Weihnachtskaktus (Schlumbergera-Arten)

Die verschiedenen Schlumbergera-Arten sowie ihre Hybridformen werden allesamt als „Weihnachtskakteen“ bezeichnet, obwohl ursprünglich nur die Art Schlumbergera truncata und deren Hybriden so genannt wurden.

  • Heimat: Brasilien
  • Wuchsform: buschig bis strauchig, stark verzweigend, im Alter überhängend
  • Höhe/ Breite: Die blattartigen Einzelglieder werden bis sechs Zentimeter lang und drei Zentimeter breit. Die einzelnen Triebe können bis zu einem Meter lang werden.
  • Dornen: in der Regel keine
  • Blüte: rot, violett, weiß-rosa oder blass-orange, je nach Art bis zu neun Zentimeter lang, erscheinen im Dezember
  • Standort: sonnig bis halbschattig, warm
  • Substrat: humusreich, säuerlich
  • Pflege: Substrat immer feucht halten, bestenfalls Regenwasser zum Gießen verwenden
  • Überwinterung: keine Winterruhe

weihnachtskaktus schlumbergera

Kaktusarten mit Z

Zwergsäulenkaktus (Echinopsis chamaecereus)

Diese Kakteen sind auch unter ihren Trivialnamen Würstelkaktus oder Raupelkaktus bekannt, die sich dabei auf das charakteristische Äußere beziehen. Im Handel sind die hübschen Minis aber auch oft unter ihren alten botanischen Bezeichnungen Chamaecereus silvestrii oder Lobivia silvestrii erhältlich. Eine Varietät dieser Art, meist Chamaecereus silvestrii var. aurea genannt, ist eine chlorophylllose Mutation. Sie ist durch gelbe bis orangefarbene Triebe gekennzeichnet, weshalb sie oft auch als Bananenkaktus angeboten wird. Aufgrund des fehlenden Chlorophylls kann diese Pflanze nur gepfropft überleben.

  • Heimat: Argentinien
  • Wuchsform: zylindrisch wachsender Kaktus, bildet Sprossen aus, teils niederliegend
  • Höhe/ Breite: Triebe können bis zu zehn Zentimeter lang werden
  • Dornen: zwischen 10 bis 15 Randdornen, bis zu zwei Millimeter lang, keine Mitteldornen
  • Blüte: zinnoberrote Trichterblüten, zwischen fünf und sieben Zentimeter lang, erscheinen seitlich
  • Standort: sonnig und warm, während der Sommermonate gern im Freien
  • Substrat: nährstoffreich, mineralisch, leicht sauer
  • Pflege: während der Vegetationsperiode reichlich gießen, Staunässe jedoch vermeiden
  • Überwinterung: hell und trocken bei ca. zehn Grad Celsius
Zwergsäulenkaktus, Echinopsis chamaecereus
Quelle: el cajon yacht club from el cajon, san diego, Chamaecereus silvestrii (15003963256), Bearbeitet von Plantopedia, CC BY 2.0