weiße Margeritenblüte

Sommerzeit ist Margeritenzeit, ob im Kübel auf der Terrasse oder fest verwurzelt im Garten. Neben buschig wachsenden Exemplaren werden in Form gebrachte, dekorative Stämmchen im Handel angeboten. Stets sind es jedoch die Blüten, auf die es dem Besitzer ankommt. Zahlreich sollen die weißgelben Blumen erscheinen, lang verweilen und nahtlos durch neue ersetzt werden. Wann kann das Blühwunder überhaupt beginnen und wie lange dauert die Blütezeit unter besten Voraussetzungen?

Margeritenblüte

Standortbedingungen

Ein sonniger Platz treibt die Blüte an

Wild wachsende Leucanthemum, wie Margerite botanisch genannt wird, sucht sich freiwillig immer ein sonniges Plätzchen auf einer Wiese. Wenn sie ungehindert Wärme und Licht der Sonne tanken kann, blüht sie kräftig und ausdauernd. Mit der gezielt kultivierten Margerite sieht es nicht anders aus. Wann sie mit der Blüte anfängt, hängt vor allem mit dem ihr zugewiesenen Standort zusammen.

  • eine durchgehend sonnige Lage
  • keine Schatten spendenden Nachbarpflanzen
Strauchmargeriten (Argyranthemum)
Strauchmargeriten (Argyranthemum)

Blütezeit

Der Mai gibt den Startschuss

Im Monat Juni dürfen die Blüten der Margeriten sicher erwartet werden. Doch der Mai ist in dieser Hinsicht immer für eine Überraschung gut. Wenn die Margeriten ideal verwöhnt werden und das Wetter mitspielt, lassen sich ihre schönen Blüten früher blicken. Der Blütenreigen reißt dann für eine lange Zeit nicht mehr ab. Nur der Frost ist ein unüberwindbares Hindernis und bereitet dem Fleiß der Margeriten zumeist im Oktober ein jähes Ende. Ein milder Herbst kann gelegentlich für eine Verlängerung sorgen.

Blütezeit verlängern

Wie die Blütezeit ein halbes Jahr währt

Mit einem sonnigen Standort haben Sie der Leucanthemum bereits einen Gefallen getan, und sie wird es Ihnen mit reichlich Blüten danken. Damit dieser Geschenkestrom ein halbes Jahr nicht mehr abreißt, sollte sie noch weitere unterstützende Bedingungen vorfinden:

  • das sonnige Plätzchen sollte auch windgeschützt sein
  • humose Erde liefert reichlich Nährstoffe
  • Topfkulturen regelmäßig düngen
  • Erde stets feucht halten

Verblühtes macht Platz für frische Blüten

Sie halten zwar lang ihre Köpfe aufrecht, doch irgendwann ist die Zeit einer jeden Blüte gekommen, sich endgültig zu verabschieden. Die Margeritenpflanzen blühen weiter mit neuen Blüten, während Verblühtes noch an ihren Kräften zehrt.

  • bei der Samenbildung verausgabt sich jede Margerite
  • gelbe Blätter sind Energieräuber

Damit die gesamte Kraft in die Bildung neuer Blüten fließt, sollten Sie welke Pflanzenteile entfernen.

  • wöchentlich mit scharfer Schere schneiden
  • unterhalb der welken Blütenköpfe ansetzen
  • auch gelbe Blätter entfernen
  • alternativ: ein Radikalschnitt Ende Juli
  • Margerite um ein Drittel kürzen
  • zweiter Radikalschnitt im Herbst nach Blühende

Diese Schnittmaßnahmen treiben die Margerite zu ihrer höchsten Blühleistung an, auch, weil sie die Verzweigung fördern. Wenn mehr Triebe vorhanden sind, können sich auch mehr Blütenansätze bilden.

Tipp: Wenn Sie ein paar Blüten stehen lassen, bildet die Margerite Samen und sät sich selbst aus.

Margeritenstämmchen mit Blüten

Nur Gesundes treibt Blüten

Krankheiten und Schädlinge zehren an den Kräften der befallenen Pflanzen. Alle Gewächse, die damit zu kämpfen haben, vernachlässigen zwangsläufig die Blütenbildung. Ein langer Blühzeitraum mit besonders vielen Blüten kann nur von einer vollkommen gesunden Pflanze erwartet werden.
Damit Sie die Margerite mit ihren weißgelben Blüten reichlich belohnt, sollten Sie sie im Gegenzug gesund halten. Das bedeutet, regelmäßig nach diesbezüglichen Anzeichen Ausschau halten und rechtzeitig geeignete Maßnahmen ergreifen.

Margeritenstämmchen

Ein Margeritenstämmchen steht der Freilandmargerite in nichts nach. Ab Mitte Mai darf es samt Topf dauerhaft im Freien bleiben und die ersten Blüten treiben. Bis in den Oktober hinein kann es weiter blühen und uns damit erfreuen. Doch eine lange Blütendauer mit unzähligen Blüten lässt sich nur mit unserer Hilfe erreichen.

Das Margeritenstämmchen braucht wegen seiner begrenzten Behausung besonders gute Pflege und einen idealen Standort. Folgendes tut den Blüten gut:

  • sonniger und windgeschützter Standort
  • stets feuchte Erde
  • regelmäßiges Düngen
  • zeitnahe Entfernung von Verblühtem
  • Krankheiten und Schädlinge sofort bekämpfen
Margeritenbäumchen im Garten
Margeritenbäumchen im Garten

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