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Wachstum Monstera im Jahr | Topfgröße bestimmen

Monstera Wachstum im Jahr | Topfgröße bestimmen - Titelbild

Die Monstera hat ihren Namen nicht von ungefähr. Ihre Ausmaße können tatsächlich „monströs“ werden im Laufe der Zeit. Sie dann noch umzutopfen erfordert Kraft und große Töpfe. Hier erfahren Sie, wie Sie die Topfgröße optimal an Ihre Monstera anpassen.

Auf den Punkt gebracht

  • die meisten Fensterblätter werden sehr groß
  • es gibt einige kleiner bleibende Züchtungen
  • Wachstum pro Jahr hängt von Standort und Pflege ab
  • Wachstum kann kaum eingeschränkt werden
  • im Alter ist schwierig die Monstera noch umzutopfen

Grundsätzliches zu Fensterblättern

Fensterblätter bilden keinen richtigen Stamm aus, sondern einen langen, nicht verholzenden Trieb, aus dem die Blätter auf langen Stielen sprießen. Ob sich die Pflanze verzweigt, hängt zum Teil von der Sorte ab. Die Blätter sind groß und geschlitzt oder durchlöchert. Daher der Name Fensterblatt. Im unteren Teil bildet die Pflanze mit der Zeit lange Luftwurzeln. Im oberen Bereich wächst und klettert die Pflanze immer weiter. Selbst die Zimmerdecke kann sie nicht aufhalten, die Monstera wächst dann gekrümmt weiter.

Monstera

Topfgröße

Schon bei einer Jungpflanze darf die Topfgröße der Monstera für das Fensterblatt nicht zu klein sein. Das hat drei Gründe:

  • die Pflanze benötigt ausreichend Wurzelraum
  • eine Kletterhilfe braucht Platz
  • das Fensterblatt wird mit der Zeit schwer, braucht festen Stand

Hinweis: Wird eine Jungpflanze gekauft, kann diese im ersten Jahr noch auf dem Fensterbrett stehen. Später steht die Monstera fast immer auf dem Boden.

Wachstum pro Jahr

Wie schnell und wie viel eine Monstera pro Jahr wächst, lässt sich schlecht pauschalisieren. Es hängt davon ab, ob ihr der Standort zusagt und wie gut sie gepflegt wird. Steht die Pflanze zu sonnig und zu trocknen, kümmert sie und wächst schlecht. Schattige, aber helle Standorte und eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgen in Verbindung mit einer hohen Nährstoffversorgung für schnelleres Wachstum.

Monstera im Topf

Hinweis: Zu schattige und dunkle Orte können jedoch auch dazu führen, dass die Monstera langsamer wächst.

Umtopfen

In den ersten Jahren wird die Monstera jedes Frühjahr vor Wachstumsbeginn umgetopft. Dafür wir eine Topfgröße für die Monstera verwendet, die rund 10% größer ist als der alte Topf. Als Ausgangswert eignet sich das Volumen, aber auch der Durchmesser des alten Topfes.

Bei älteren und sehr großen Pflanzen wird es immer schwieriger, sie umzutopfen. Es bedarf dann häufig der Hilfe von mehreren Personen. Nicht nur wegen dem Gewicht der Pflanze, sondern auch weil sie immer unhandlicher wird. Kann die Monstera gar nicht mehr bewegt werden, reicht es aus, die oberste Erdschicht im Topf auszutauschen. 

Häufig gestellte Fragen

Welches Substrat ist für das Fensterblatt geeignet?

Die Monstera benötigt durchlässiges, nährstoffreiches Substrat. Auch Gartenerde und Kompost eignen sich, Tongranulat verbessert die Durchlässigkeit bei lehmiger Erde.

Wie sollte der Übertopf beschaffen sein?

Er muss möglichst schwer sein, damit die Pflanze nicht umkippen kann. Hilfreich ist es, wenn die Topfgröße der Monstera einige Zentimeter größer im Durchmesser ist als der innere Topf. Dann kann der Übertopf mit Steinen und Wasser gefüllt werden. Das erhöht die Luftfeuchtigkeit und auch die Luftwurzeln können darin ihren Platz finden.

Dürfen die Luftwurzeln entfernt werden?

Alte und vertrocknete Luftwurzeln können entfernt werden. Die anderen sollten, solange sie nicht massiv stören, der Pflanze erhalten bleiben. Sie nimmt über die Luftwurzeln Nährstoffe und Wasser auf.

Kann man das Fensterblatt beschneiden?

Wenn sie zu groß wird, ist es sogar ratsam. Der Haupttrieb kann in jeder Höhe gekappt werden. Die Pflanze treibt neu aus und verzweigt sich mitunter. Entfernte Blätter eigen sich zum Vermehren.

Michelle ist mit vielen Haus- und Hoftieren auf dem Bauerngut ihrer Eltern aufgewachsen. Nebenbei kümmert sich die Vegetarierin hingebungsvoll um ihre Kräuter- und Gemüsebeete. Sie notiert ihr erworbenes Wissen und teilt es gerne mit den Plantopedia-Lesern und Leserinnen.

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