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Naturpool Kosten: Erfahrungen aus dem Forum

Naturpool Kosten und Erfahrungen - Titel

Wer einen Naturpool anlegen möchte, muss dabei auf viele Faktoren achten. Größe, Material aber auch Filter und Unterhaltungskosten sind zu berücksichtigen. Wie sich die Kosten für einen Naturpool zusammensetzen, erfahren Sie hier.

Auf den Punkt gebracht

  • Kostenaufwand für Material und Filteranlage weist ein großes Spektrum auf
  • Naturpools können in unterschiedliche Kategorien eingeteilt werden
  • Unterhaltungskosten sind vor allem von Fläche und Technik abhängig

Was sind Naturpools?

Bei einem Naturpool handelt es sich um einen Schwimmteich, der nicht mit dem Einsatz von chemischen Mitteln oder UV-Licht gereinigt wird. Stattdessen findet sich eine sogenannte Regenerationszone, durch die das Wasser sauber gehalten wird. Die Flächengröße dieser Zone ist direkt abhängig von der Technik, wie der Filteranlage und dem gesamten Wasservolumen.

Vorteile der Naturpools

Ein Schwimmteich oder Pool ist der große Traum vieler Gartenbesitzer. Was ist schließlich schöner, als sich im Sommer im kühlen Nass vor der Hitze zu retten? Allerdings ist für das Anlegen eines Naturpools einiges an Kosten und zeitlichem und körperlichem Aufwand erforderlich.
Dennoch halten Naturpools einige Vorteile parat. Darunter beispielsweise:

  • das Wasser ist frei von Chemikalien
  • Lebensraum für Wasserbewohner wird geboten
  • Unterhaltungskosten können gering gehalten werden
Naturpool

Größen und Kategorien

Naturpools können grundlegend in fünf Kategorien unterschieden werden.

MerkmaleKostenNachteileVorteile
Kategorie 1– dieser Schwimmteich kommt komplett ohne Technik aus
– Fläche von mindestens 120 Quadratmetern
– 60 Prozent Regenerationsfläche erforderlich
– etwa 70 bis 200 Euro pro Quadratmeter bei der Anlegung
– außer Wasser und gelegentliche Reinigung keine Folgekosten
– Algen und Wasserlebewesen sind in großer Menge vorhanden
– ein erheblicher Anteil der Fläche entfällt auf die Regenerationszone
– nur auf sehr großen Grundstücken möglich
– besonders natürliche Optik
– geringe Folgekosten
– geringer Pflegeaufwand
– Lebensraum und Wasserquelle für mehrere Spezies
Kategorie 2– wenigstens 100 Quadratmeter groß
– 50 Prozent Regenerationszone
– Pumpe, die wenigstens fünf Quadratmeter pro Stunde reinigt
– etwa 200 Euro pro Quadratmeter
– fortlaufende Stromkosten für den Betrieb der Pumpe
– vergleichsweise groß
– Schwimmbecken durch Regenerationsfläche relativ klein
– Wasser kann trotz Filter leicht trüb sein
– geringe Anschaffungskosten und Stromkosten
– einfache Technik
guter Lebensraum für Pflanzen und Tiere
Kategorie 3– mindestens 80 Quadratmeter groß
– 40 Prozent entfallen auf Regenerationsfläche
– Bodenfilter und weitere Technik erforderlich
– Übergang zwischen Schwimmbereich und Regenerationszone ist offen
– abhängig von Volumen und Technik bereits ab etwa 300 bis 500 Euro pro Quadratmeter
– fortlaufende Stromkosten abhängig von eingesetzter Technik und deren Laufdauer
– kostet mehr in der Anschaffung und Erhaltung
– mehr Technik erforderlich
– weniger potenzieller Lebensraum für Wasserpflanzen und -Tiere
– auch für kleinere Grundstücke geeignet
– geringere Fläche für Regenerationszone erforderlich
– klareres Wasser als bei Kategorie 1 und 2
Kategorie 4– mindestens 60 Quadratmeter groß
– 40 Prozent entfallen auf Regenerationszone
– vergleichsweise viel Technik
– Wasser muss täglich vollständig umgewälzt werden
– etwa 1.500 Euro für die Anschaffung pro Quadratmeter
– fortlaufende Stromkosten für die Technik
– teuer in der Anlegung
durch Filtertechnik
– weniger Pflanzen und Tiere
– Stromkosten
– für häufige Nutzung gut geeignet
– vergleichsweise klares Wasser
– passt auch in kleinere Gärten
Kategorie 5– keine Mindestgröße
– ähnelt konventionellem Pool
– sehr viel Technik
– es muss mit 1.500 Euro pro Quadratmeter gerechnet werden
– fortlaufende Stromkosten abhängig von den gewählten Filtern
– wenig Wasserlebewesen und Wasserpflanzen
– teuer in Anschaffung und Erhalt
– sehr klares Wasser
– muss nicht groß sein nur
– abhängig von Filterleistung variable Größe der Regenerationszone

Tipp: Je weniger Platz vorhanden ist, umso mehr Technik wird benötigt. Das erzeugt zwar fortlaufende Stromkosten, bedeutet langfristig jedoch einen geringen Aufwand.

Naturpool bei Nacht
Nicht nur tagsüber ist ein Naturpool ein Blickfang im Garten.

Kostenfaktoren

Wie hoch der Preis und die laufenden Ausgaben für den Pool ausfallen, ist von verschiedenen Kriterien abhängig. Darunter beispielsweise:

  • ausgewählte Materialien für die Isolierung und die Auskleidung
  • Aushubvolumen
  • Entsorgung der Erde
  • Filteranlage und sonstige Technik
  • gewünschte Reinheit
  • Pflanzen
  • Wasser

Auch der Aufwand für die Reinigung kann zusätzlich die laufenden Folgekosten erhöhen.

Fläche und Aushub

Die Kosten pro Quadratmeter ihres Naturpools können sich auf 200 bis hin zu 2.500 Euro belaufen. Dabei gilt vereinfacht gesagt: Je größer der Pool und je weniger Technik zum Einsatz kommt, umso geringer ist der Preis pro Quadratmeter. Allerdings muss hierbei beachtet werden, dass das Wasser dann in der Regel vergleichsweise trüb ist. Algen, schwimmende Wasserpflanzen und Wassertiere werden sich auch im Schwimmbereich finden. Das kann die Anlegekosten zwar verringern, bedeutet jedoch mehr Pflege und eine häufigere Reinigung.

Tipp: Um Kosten zu sparen, kann der Naturpool selbst angelegt werden, anstatt die Errichtung übernehmen zu lassen.

Pool ausheben
Wenn Sie selbst Hand anlegen beim Aushub ihres Pools können Sie einiges an Kosten sparen.

Lage

Ausgaben für Reinigung und Pflege lassen sich zusätzlich reduzieren, wenn der richtige Standort für den Naturpool gewählt wird. Er sollte die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • ausreichend Abstand zu Bäumen und Büschen
  • freie Wege rund um den Pool
  • idealerweise teilweise beschatteter Pool

Erfahrungen

Profitieren Sie von den Erfahrungen, die andere bereits mit ihrem Naturpool gemacht haben und was sie über die entstehenden Kosten berichten. Wir haben für Sie recherchiert.

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit, wurden kleine Rechtschreibfehler (Leerzeichen, Buchstabendreher, etc.) in den Zitaten korrigiert. Die genauen Quellen sind dabei unter der Angabe des jeweiligen Forums verlinkt.

Also wir haben ca. 5000 Euro ausgegeben. Aber den Erdaushub, Bagger und Kies haben wir quasi kostenlos gehabt. Dazu ist dann noch die Bepflanzung gekommen und etwas Holz. Also im Allem: 6000 Euro vielleicht. Aber nicht Jeder hat solch gute Bedingungen. Wir kennen ein paar Leute, die dafür 40.000+ Euro ausgegeben haben. […] Aber rechnet mit Eigenleistung mit 10.000 Euro. Die Pumpe (20.000 l) haben wir für 80 Euro bei ebay gekauft und die Technik selber angelegt. […]

Quelle: www.topteich-forum.de; Nutzer: Sunshine-2013; Datum: 16.08.2013

Wir haben […] einen Biopool, Kosten ca. 43.000 Eur, komplett mit Solardusche, Technik, Pflanzen, Stiege, Scheinwerfern usw.. Ein Becken sieht aus wie ein richtiger Pool, das zweite Becken ist getrennt vom ersten und ist bepflanzt. Es gibt überhaupt keine Chemie. Bis jetzt hat 2x ein Biologe die Wasserqualität geprüft, das Ergebnis Trinkwasserqualität. Bin sehr zufrieden. […]

Quelle: www.parents.at; Nutzer: green; Datum: 13.06.2011

Zu den Kosten kann ich als Firma sagen, dass ein Schwimmteich für 7000-8000 € durchaus realisierbar ist, es kommt halt wirklich ganz auf die Ansprüche drauf an die man an den Teich stellt. Was nicht heißen muss, das ein teurer Teich einen besserer Teich ist.

Grundsätzlich kann man sagen:
-viel Technik -> hohe Kosten (auch im Unterhalt) -> weniger Pflegeaufwand
-wenig Technik -> geringere Kosten -> mehr Pflegeaufwand
Der Pflegeaufwand eines Teiches hängt natürlich wieder stark von den Ansprüchen ab, die man an den Teich stellt.

Quelle: www.hausgarten.net; Nutzer: baumundborke; Datum: 15.11.2007

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert die Reinigung im Naturpool?

Abhängig von den gewählten Materialien und der jeweiligen Art, Größe und Position kann es reichen, einen Kescher und einmal jährlich einen Mulmsauger einzusetzen. Je mehr Technik vorhanden ist, umso mehr muss auf die Reinigung der Filteranlage und Leitungen geachtet werden. Angaben dazu finden sich in den Bedienungsanleitungen der Hersteller.

Warum ist Keschern sinnvoll?

Weil einfliegendes Laub kaum vermieden werden kann. Dieses wirkt sich jedoch negativ auf die Wasserqualität aus. Auch andere grobe Verunreinigungen, wie Zweige oder gar Äste sind zu entfernen.

Warum muss die Regenerationszone so groß ausfallen?

Damit den Wurzeln der Pflanzen und den Wasserlebewesen, die zur Reinigung beitragen, ausreichend Raum zu Verfügung steht. Wird ein Filter eingesetzt und verfügt dieser über eine große Leistung, kann der Bewuchs geringer ausfallen und es wird weniger Fläche für die Regeneration benötigt.

Maria liebt die exotische Pflanzenwelt. Neben ihrem Zitronenbaum "John Lemon" findet man bei ihr Zuhause unter anderem auch ein Avocado-Bäumchen und eine Ananas-Pflanze.

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