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Pflanzen im Winterquartier nicht vergessen zu gießen

Pflanzen im Winterquartier nicht vergessen zu gießen

Wenn mehrjährige Pflanzen winterfest gemacht wurden, ist das Gartenjahr vorbei, oder?
Auch wenn die Pflanzen nun eine Ruhepause einlegen, benötigen sie doch etwas Zuwendung. Damit sie sich im nächsten Jahr auch in ihrer vollen Pracht zeigen, sollten Sie die Pflanzen auch im Winter gießen.

Wie oft Pflanzen im Winterquartier gießen?

Der Leitsatz im Winter lautet: „Einmal pro Woche reicht aus.“ Es gibt jedoch auch im Winter Unterschiede zwischen Zimmerpflanzen und immergrünen Pflanzen.

Drachenbaum (Dracaena marginata)

Pflanzen im Winterquartier

Mit der Fingerprobe sollte man einmal in der Woche schauen, ob die oberste Erdschicht noch feucht ist. Falls dies nicht der Fall ist, darf behutsam gegossen werden. Hierbei muss unbedingt auch der Untersetzer geprüft werden, damit keine Staunässe entsteht. Staunässe ist im Winter besonders gefährlich, weil Wasser hier gefriert und damit die Wurzel und den Blumentopf zerstören kann.

Fingerprobe durchführen

Das gilt es beim Gießen von Pflanzen im Winterquartier außerdem noch unbedingt zu beachten:

  • nur tagsüber gießen, da Temperaturen hier am höchsten
  • Nachtfrost und Feuchtigkeit gefährliche Kombination für Pflanzen
  • an besonders kalten Tagen im Winter komplett auf Gießen verzichten

Wenn die Temperaturen wieder wärmer werden, darf auch mehr gegossen werden. Aber es kann immer wieder zu Nachtfrost oder einem plötzlichen Wintereinbruch kommen. Also immer auf die Temperaturen achten und besser nur wenig Wasser gießen.

Zimmerpflanzen im Winter

Durch die Heizungsluft sinkt die Luftfeuchtigkeit in den Wintermonaten. Zimmerpflanzen benötigen jedoch eine höhere Luftfeuchtigkeit, deswegen darf ruhig öfters mal gesprüht werden, so werden die Blätter auch gleichzeitig vom Staub befreit.

Hohe Luftfeuchtigkeit hilft zudem auch gegen Schädlinge. Verschiedene Läuse, Milben oder Mücken lieben die warme und trockene Luft und vermehren sich im Winter auch viel besser.

Immergrüne Gartenpflanzen

Im Garten geht das Leben der immergrünen Pflanzen auch im Winter weiter. Für den Rhododendron, Kirschlorbeer und Buchsbaum ist oft die Trockenheit das größere Problem und eher der Grund für ihr Absterben als die Kälte. Besonders an sonnenreichen Tagen verlieren die Pflanzen viel Feuchtigkeit über die Blätter. Ist an diesen Tagen der Boden gefroren, kann die Pflanze keine neue Feuchtigkeit aufnehmen.
Also im Winter immer an frostfreien Tagen gießen und den Boden, um die Pflanze mit Reisig bedecken, um ihn vor dem Austrocknen zu schützen.

Buchsbaum (Buxus sempervirens)

Eingedrehte Blätter oder eine braune Pflanze sind ein eindeutiges Anzeichen für Wassermangel.

Zum Schutz vor Regen, der beim nächsten Wetterumschwung schnell zu Eis werden kann, sollten im Winter die Kübelpflanzen einen regensicheren Unterstand bekommen.


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