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39 Allergieauslösende Pflanzen

39 Pflanzen, die Allergien auslösen

Allergieauslösende Pflanzen sind oft in den eigenen Räumlichkeiten, im Garten oder der Natur anzutreffen. Selbst beliebte Zierpflanzen gehören dazu. Wir stellen Ihnen 40 Pflanzen vor, die unterschiedliche Allergien auslösen können.

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Auf den Punkt gebracht

  • Symptome pflanzenabhängig
  • verschiedene Auslöser
  • leichte bis schwere allergische Reaktionen möglich

Allergieauslösende Pflanzen von A bis B

Ambrosien (Ambrosia)

Ambrosien oder Traubenkräuter gehören zu den Korbblütlern (Asteraceae) und sind als Neophyten fast weltweit zu finden. Sie zählen zu den hochallergenen Pflanzen und können selbst bei Menschen mit guter Vitalität Allergien auslösen.

Ambrosien (Ambrosia)
  • Allergieform: Pollenallergie
  • Symptome: Heuschnupfen, Schleimhautentzündungen, juckender Gaumen, Asthma
  • Saison: Juli bis Oktober
  • Besonderheit: Samen werden oft über Vogelfutter verschleppt

Arnika (Arnica montana)

Arnika gehört zu den charakteristischen Alpenblumen und präsentiert sich in dottergelben Blüten. Trotz ihrer Einsatzmöglichkeiten ist sie eine giftige und allergieauslösende Heilpflanze.

Arnika (Arnica montana)
  • Allergieform: Kontaktallergie
  • Allergengruppe: Korbblütler
  • Symptome: Hautrötungen, Hautreizung, Quaddelbildung
  • Besonderheit: Allergene gelangen ebenfalls über Produkte wie Salben auf die Haut

Astern (Aster)

Astern finden sich durch ihre Farbvielfalt in zahlreichen Gärten und Balkonkübeln. Durch dauerhaften Kontakt mit der Pflanze kann es zu allergischen Reaktionen kommen.

Alpen-Aster (Aster alpinus)
Alpen-Aster (Aster alpinus)
  • Allergieform: Kontaktallergie, Pollenallergie
  • Symptome: schwacher Heuschnupfen, juckende Augen, Hautrötungen, Ausschläge, Juckreiz, anschwellende Lippen und Zunge
  • Saison: Frühling bis November (artenabhängig)
  • Besonderheit: allergische Reaktion auf Pollen nur selten aufgrund von Insektenbestäubung

Bambus (Bambusoideae)

Bambus hat sich aufgrund der verschiedenen Einsatzmöglichkeiten in den heimischen Gärten, als Sichtschutz und Zimmerpflanze etabliert. Alle Arten gehören zu den Süßgräsern (Poaceae), was Allergiker vor der Anschaffung beachten sollten.

Bambus (Bambusoideae)
  • Allergieform: Pollenallergie, Nahrungsmittelallergie
  • Symptome: Heuschnupfen, Asthma, juckender Gaumen, Ausschlag, Schwellungen im Hals- und Rachenbereich
  • Besonderheit: periodischer Pollenflug mit Blüte alle 60 bis 130 Jahre (artenabhängig)

Beifuß (Artemisia vulgaris)

Trotz der Nutzung als Gewürzpflanze gehört Beifuß zu den klassischen Allergiepflanzen. Durch das umfassende Verbreitungsgebiet sind viele Menschen betroffen.

Beifuß (Artemisia vulgaris)
Gemeiner Beifuß
  • Allergieform: Pollenallergie
  • Symptome: Heuschnupfen, Atemnot, Schmerzen in der Brust
  • Saison: Mai bis September
  • Besonderheit: Kreuzallergie mit Ambrosia (Beifuß-Ambrosia-Komplex)

Birken (Betula)

Birken gehören zum Landschaftsbild Mitteleuropas und sind bei vielen Allergikern im Frühling gefürchtet. Da sie viele Pollen bilden, sind schwere allergische Reaktionen typisch.

Birken (Betula)
  • Allergieform: Pollenallergie
  • Symptome: Heuschnupfen, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit
  • Saison: März bis Juli
  • Kreuzallergien: Haselnüsse, Äpfel

Birkenfeige (Ficus benjamina)

Birkenfeigen lösen öfter Allergien aus als viele Besitzer der populären Zimmerpflanzen vermuten. Vor allem der Pflanzensaft hat es in sich.

Birkenfeige (Ficus benjamina)
  • Allergieform: Kontaktallergie (Latex), Pollenallergie
  • Symptome: Heuschnupfen, Asthma bronchiale, Bindehautentzündungen, Hautrötungen, Ausschläge, Juckreiz
  • Besonderheit: Pollenallergie wird durch kleinste Pflanzenbestandteile ausgelöst

Brennnesseln (Urtica)

Nicht nur Brennhaare sorgen für schmerzhafte Begegnungen mit Brennnesseln. Sie gehören zusammen mit anderen Wildpflanzen zu den häufigsten Allergieauslösern in Mitteleuropa.

Brennnesseln (Urtica)
  • Allergieform: Pollenallergie
  • Symptome: Heuschnupfen, Atembeschwerden, Schleimhautentzündungen, Asthma bronchiale
  • Saison: Juli bis Ende September
  • Besonderheit: Quaddeln auf Haut entstehen durch Brennhaare, nicht allergische Reaktion

C bis E

Christusdorn (Euphorbia milii)

Christusdorn stammt aus Madagaskar und wird aufgrund der ansprechenden Blüten gerne als dekorative Zimmerpflanze gehalten. Aufgrund ihrer Pflanzensäfte sollten Allergiker vorsichtig sein.

Christusdorn (Euphorbia milii)
  • Gattung; Wolfsmilch (Euphorbia)
  • Allergieform: Kontaktallergie (Latex)
  • Symptome: Hautrötungen, Schwellungen, Ausschläge, Atemnot, anaphylaktischer Schock

Chrysanthemen (Chrysanthemum)

Chrysanthemen gehören zu den Zierblumen, die durch intensiven Kontakt am häufigsten Allergien auslösen. Dabei spielt es keine Rolle, um welche der hübschen Gewächse es sich handelt.

Chrysanthemen (Chrysanthemum)
  • Allergieform: Kontaktallergie, Pollenallergie
  • Symptome: Heuschnupfen, Hustenreiz, Pusteln, Ausschläge, Quaddeln, Schwellungen
  • Besonderheit: Pollenallergie wird durch kleinste Pflanzenbestandteile ausgelöst

Drachenbäume (Dracaena)

Erkennbar anhand ihres charakteristischen Wuchses und der pflegeleichten Art finden sich Drachenbäume in vielen Haushalten, die eine anspruchslose Zierpflanze kultivieren wollen. Neben der leichten Giftigkeit in allen Pflanzenteilen sind die Spargelgewächse (Asparagaceae) nicht für Allergiker empfehlenswert.

Drachenbaum (Dracena reflexa)
Dracena reflexa
  • Allergieform: Kontaktallergie
  • Symptome: Hautreizungen, Hautrötungen, Schwellungen, Hustenreiz, Asthma (selten)
  • Besonderheit: kleinste Pflanzenbestandteile in der Luft können Allergie auslösen

Efeu (Hedera helix)

Efeu ist ein wahrer Alleskönner und lässt sich dekorativ in Pflanzenampeln, als Sichtschutz oder im Garten einsetzen. Aufgrund seiner Wuchsform müssen Sie mit verschiedenen Allergieformen rechnen.

Efeu (Hedera helix)
  • Allergieform: Kontaktallergie, Pollenallergie
  • Symptome: Juckreiz, Hautreizungen, Pusteln, Heuschnupfen
  • Besonderheit: erste Blütezeit erst nach min. acht Jahren (adulte Baumform)

Efeutute (Epipremnum aureum)

Efeututen gelten als pflegeleichte Zimmerpflanze, die als effektiver Luftreiniger eingesetzt werden kann. Achten Sie aufgrund der enthaltenen Allergen bei der Pflege auf ausreichend Sicherheit.

Efeutute (Epipremnum aureum)
  • Allergieform: Kontaktallergie
  • Symptome: Hautreizungen, Hautrötungen, Juckreiz, Pusteln, Brechreiz, Übelkeit
  • Besonderheit: enthält allergieauslösende Calciumoxalat-Kristalle, die an den Blattoberflächen ausgeschieden werden

Eichen (Quercus)

Eichen sind aufgrund ihrer Häufigkeit in Mitteleuropa und der hohen Pollenmenge ein Übel für Allergiker. Die Bäume sind durch ihr hohes Alter jährlich für Allergiker problematisch.

Trauben-Eiche (Quercus petraea)
  • Allergieform: Pollenallergie
  • Kreuzallergie: Birken, Buchen, Erlen, Haselnuss, Hainbuche, Gräser
  • Symptome: Heuschnupfen, Schleimhautentzündungen, juckender Gaumen, Asthma
  • Saison: März bis Juli

Erlen (Alnus)

Erlen gehören zu den Bäumen, die eine Frühblüherallergie bereits zum Winterende auslösen können. Aufgrund der frühen Blütezeit sind Erlen problematisch für viele Allergiker.

Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Allergieform: Pollenallergie
  • Symptome: Heuschnupfen, Hautrötungen, Quaddelbildung
  • Saison: Ende Januar bis April

Eschen (Fraxinus)

Neben Birken und Erlen gehört die Esche zu den typischen Bäumen, die Allergien auslösen. Die Gewächse sind dennoch nur gering allergen, wodurch es nur selten Allergien durch Eschenpollen gibt.

Eschen (Fraxinus)
  • Allergieform: Pollenallergie
  • Symptome: Heuschnupfen, Asthma bronchiale (selten
  • Saison: Januar bis Mitte Juni

Eukalypten (Eucalyptus)

Eukalyptusbäume oder auch Blaugummibäume genannt, verfügen über ätherische Öle und andere Stoffe, die allergische Reaktionen hervorrufen können. Sie sollten daher mit Vorsicht kultiviert werden.

Eukalypten (Eucalyptus)
Eukalyptus wird auch oft getrocknet als Vasenschmuck oder für andere Dekorationen verwendet.
  • Allergieform: Kontaktallergie
  • Symptome: Schnupfen, verstopfte Nase, Schwellungen im Rachenbereich, Asthma bronchiale, anaphylaktischer Schock
  • Besonderheit: allergische Reaktion oft aufgrund von Eukalyptusöl-Behandlungen

Hinweis: Nutzen Sie bei der Pflege von Pflanzen die Allergien auslösen Handschuhe, Atemschutzmasken und Sicherheitsbrillen. Auf diese Weise lässt sich eine allergische Reaktion deutlich leichter verhindern.

G bis K

Gummibaum (Ficus elastica)

Gummibäume gehören aufgrund ihrer pflegeleichten Art zu den beliebtesten Anfängerpflanzen. Allergiker sollten bei den Immergrünen Vorsicht walten lassen.

Gummibaum (Ficus elastica)
  • Allergieform: Kontaktallergie (Latex), Pollenallergie
  • Symptome: Heuschnupfen, Asthma bronchiale, Bindehautentzündungen, Hautrötungen, Ausschläge, Juckreiz
  • Besonderheit: Pollenallergie wird durch kleinste Pflanzenbestandteile ausgelöst

Haselnuss (Corylus avellana)

Die Haselnuss ist für viele nicht nur eine köstliche Nuss und ein ansprechendes Gewächs, sondern einer der schlimmsten Allergieauslöser. Sie ist hochallergen und ist daher mit Vorsicht zu genießen.

Haselnuss - Corylus avellana
  • Allergieform: Pollenallergie, Lebensmittelallergie, Kontaktallergie (selten)
  • Symptome: Heuschnupfen, Schleimhautentzündungen, Gaumen und Lippen jucken, Asthma, Schwellungen, Hautrötungen, Atembeschwerden, Probleme beim Schlucken, anaphylaktischer Schock
  • Saison: Ende Dezember bis Anfang März

Hyazinthen (Hyacinthus)

Ihre Blütenpracht macht Hyazinthen zu beliebten Ziergewächsen. Ihre Popularität macht die Spargelgewächse (Asparagaceae) zu einer Gefahr für Allergiker.

Hyazinthen (Hyacinthus)
Hyazinthen können rosa, violett, blau, gelblich oder weiß sein.
  • Allergieform: Kontaktallergie
  • Symptome: Hautrötungen, Hautreizungen, Bläschenbildung
  • Besonderheiten: der Duft kann in Räumen zu Kopfschmerz führen

Kamillen (Matricaria)

Kamillentee gehört für viele zu den beliebtesten Getränken und die Pflanzen begeistern durch ihr Aroma über den Sommer. Doch nicht jeder verträgt die Gewächse aufgrund der enthaltenen Allergene.

Kamillen (Matricaria)
  • Allergieform: Kontaktallergie, Nahrungsmittelallergie
  • Allergengruppe: Korbblütler
  • Symptome: Kontaktdermatitis, Husten, Atemnot, Magenbeschwerden, Durchfall, Übelkeit, Ohrenschmerzen

L bis O

Lärchen (Larix)

Lärchen sind oft nicht als typischer Allergieauslöser bekannt. Durch ihre verschiedenen, allergieauslösenden Stoffe, werden die Koniferen (Coniferales) oft von Allergikern unterschätzt.

Lärchen (Larix)
  • Allergieform: Pollenallergie, Kontaktallergie (Lärchenterpentin)
  • Symptome: Heuschnupfen, Asthma bronchiale (selten), Hautreizungen, Rötungen, Schwellungen
  • Saison: März bis Mai

Lebensbäume (Thuja)

In den deutschen Gärten gehören Lebensbäume aufgrund ihres dichten Wuchses und der Schnittfestigkeit zu den Klassikern schlechthin. Lebensbäume verursachen oft Allergien, wenn sie ohne entsprechende Vorsichtsmaßnahmen gepflegt werden.

Lebensbäume (Thuja)
  • Allergieform: Kontaktallergie
  • Symptome: Hautrötungen, Hautreizungen, Schwellungen, Juckreiz, Ausschläge
  • Besonderheit: bei empfindlichen Menschen ebenfalls Vergiftung nach Kontakt möglich

Lilien (Lilium)

Lilien gehören zu den Klassikern der Blumensprache, doch nicht jeder verträgt die Zierpflanzen. Sie sind vor allem aufgrund ihres Dufts gefährlich.

gelbrote Taglilie (Hemerocallis fulva)
gelbrote Taglilie (Hemerocallis fulva)
  • Allergieform: Kontaktallergie, Inhalationsallergie
  • Symptome: Hautrötungen, Hautreizungen, Bläschenbildung, Husten, Schnupfen, Asthma bronchiale,
  • Besonderheit: Schnittblumen ebenfalls allergieauslösend

Margeriten (Leucanthemum)

Margeriten werden gerne in den Topf oder direkt ins Freiland gepflanzt. Die attraktiven Blüten sind nur bedingt für Allergiker geeignet.

Margeriten (Leucanthemum)
  • Allergieform: Pollenallergie, Kontaktallergie
  • Allergengruppe: Korbblütler
  • Symptome: schwacher Heuschnupfen, juckende Augen, Hautrötungen, Ausschläge, Juckreiz
  • Saison: Mitte Mai bis August

Narzissen (Narcissus)

Narzissen sind als Frühjahrsblüher häufig in Blumenkästen oder im Freiland zu finden und verzücken durch ihre Glockenblüten. Die enthaltenen Allergene sind recht aggressiv und für viele Allergiker gefährlich.

Narzissen (Narcissus)
  • Allergieform: Kontaktallergie
  • Symptome: Hautrötungen, Hautreizungen, Ekzeme, Ausschläge
  • Besonderheit: Narzissen sind in allen Pflanzenteilen giftig

Olivenbaum (Olea europaea)

Olivenbäume sind wahre Trendbäume, die aufgrund ihres Wuchses und der möglichen Fruchtausbeute immer häufiger in Deutschland zu finden sind. Hinter den Ölbäumen versteckt sich oft ein ungeahnter Allergieauslöser.

Olivenbaum (Olea europaea)
  • Allergieform: Pollenallergie
  • Symptome: Heuschnupfen, Schleimhautentzündungen, Asthma
  • Saison: ab Mai (Dauer abhängig von Region)
  • Besonderheit: blühen erst nach 6 bis 8 Jahren

Orchideen (Orchidaceae)

Attraktiv, in zahlreichen Farben vorhanden und ansprechend ins Ambiente integrierbar sind Orchideen eine populäre Zimmerpflanze. Bei unsachgemäßer Pflege kann es zu einer intensiven, allergischen Reaktion kommen.

Vanda Orchidee (Orchidaceae)
Vanda Orchidee
  • Allergieform: Kontaktallergie
  • Symptome: Hautrötungen, Juckreiz, Schwellungen, Pusteln, nässende und schuppende Haut
  • Besonderheit: Allergieintensität unabhängig von der Art

Hinweis: Selbst Bonsai können Allergien auslösen, wenn Sie allergieauslösende Pflanzen als Basis nutzen. Da viele Bonsai blühen, sind beispielsweise Pollenallergien möglich.

P bis T

Pampasgras (Cortaderia selloana)

Ansprechende Blütenwedel und zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Mit dem Pampasgras findet sich nicht nur ein attraktives Ziergras im Garten, sondern die Pflanze kann auch Allergien auslösen.

Pampasgras in der Sonne
  • Allergieform: Pollenallergie
  • Symptome: Heuschnupfen, Schleimhautentzündungen, juckender Gaumen, Asthma
  • Saison: Ende Juli bis Winter (regionsabhängig)

Primeln (Primula)

Primeln sind eine häufig übersehene Gefahr für Allergiker im Garten. Sie sind hochallergen und sollten nur mit ausreichend Schutz gepflegt werden.

Etagen Primel (Primula)
Etagen Primel
  • Allergieform: Kontaktallergie
  • Symptome: Hautrötungen, Hautreizungen, Ausschläge, Juckreiz
  • Besonderheit: Touch Me-Sorten enthalten keine Allergene

Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum)

Der Riesenbärenklau ist aufgrund der enthaltenen Furanocumarine gefürchtet, da die Stoffe den natürlichen UV-Schutz der Haut aufheben, was zu Sonnenbrand und sogar Verbrennungen zweiten bis dritten Grades führt. Als Allergieauslöser ist mit der Pflanze ebenfalls nicht zu spaßen.

Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum)
  • Allergieform: Kontaktallergie
  • Symptome: Kopfschmerz, Fieber, Kreislaufprobleme, Hautrötungen, Juckreiz, Schwellungen
  • Besonderheit: Wirkung ebenfalls bei Nichtallergikern möglich

Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris)

Der Scharfe Hahnenfuß ist eine oft übersehene Pflanze, aber dennoch nicht zu unterschätzen. Während der Blütezeit ist sie unangenehm für Allergiker.

Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris)
  • Allergieform: Pollenallergie
  • Symptome: Heuschnupfen, Schleimhautentzündungen, juckender Gaumen, Asthma
  • Saison: Mitte April bis Mai

Staudenknöteriche (Fallopia)

Staudenknöteriche gehören neben den Ambrosien zu den oft unterschätzten Allergieauslösern. Sie sind nicht jedem bekannt, wodurch es häufig zu allergischen Reaktionen kommt, vor allem wenn sie im eigenen Garten kultiviert werden.

Staudenknöteriche (Fallopia)
  • Allergieform: Pollenallergie
  • Symptome: Heuschnupfen, Schleimhautentzündungen, juckender Gaumen, Asthma
  • Saison: Mitte Juli bis Winter (regionsabhängig)

Tulpen (Tulipa)

Erkennbar sind Tulpen an ihrem charakteristischen Blütenkelch, der sie sofort ins Auge springen lässt. Sie müssen bei der Pflege unbedingt auf allergische Reaktionen achten.

weiße Tulpen (Tulipa)
Tulpen gibt es in den verschiedensten Farben.
  • Allergieform: Kontaktallergie
  • Symptome: Juckreiz, Hautrötungen, starke Bläschenbildung
  • Besonderheit: allergische Reaktionen bei vermehrtem Kontakt wird „Tulpenfinger“ genannt

W bis Z

Wegeriche (Plantago)

Zu den typischen Pflanzen, die Sie überall antreffen können, gehören Wegeriche. Sie haben zwar nur eine geringe Pollenmenge, lösen aber dennoch allergische Reaktionen aus.

Breitwegerich (Plantago major)
  • Allergieform: Pollenallergie
  • Symptome: Heuschnupfen, Schleimhautentzündungen, juckender Rachen und Gaumen, Asthma
  • Saison: Mai bis Mitte August

Weihnachtskaktus (Schlumbergera)

Der Gliederkaktus fällt durch seine Blütenpracht und die fleischigen Blätter sofort ins Auge. Bei der Pflege müssen Sie auf die Säfte der Pflanze achten, da diese Allergien auslösen können.

Weihnachtskaktus (Schlumbergera)
  • Allergieform: Kontaktallergie (Latex)
  • Symptome: Schnupfen, Schleimhautentzündungen, Hautrötungen, Schwellungen, Ausschläge, Atemnot, anaphylaktischer Schock
  • Besonderheit: Allergene werden selten über Hausstaub aufgenommen

Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)

Der zu den Wolfsmilch gehörende Weihnachtsstern ist ein Klassiker zur Adventszeit. Aufgrund der enthaltenen Pflanzensäfte kann es bei der Pflege der Pflanze zu allergischen Reaktionen kommen.

Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)
  • Allergieform: Kontaktallergie (Latex)
  • Symptome: Schnupfen, Hautrötungen, Schwellungen, Ausschläge, Atemnot, Durchfall, Erbrechen, Abgeschlagenheit, Schläfrigkeit, anaphylaktischer Schock

Yucca-Palmen (Yucca)

Falls Sie Fan von Yucca-Palmen sind, sollten Sie Vorsicht walten lassen. Die Pflanzen können Allergien auslösen.

Yucca-Palmen (Yucca)
  • Allergieform: Kontaktallergie
  • Symptome: Hautrötungen, Juckreiz, Schwellungen, Pusteln
  • Besonderheit: allergieauslösende Pflanzensäfte können auf Blattoberseite gelangen

Hinweis: Entstauben Sie Zimmerpflanzen mit großen Blättern wie Fensterblätter (Monstera) regelmäßig, damit sich kein Staub auf ihnen ablagert. Der Staub wirkt sich positiv auf die Zahl der Hausstaubmilben in Ihren Räumlichkeiten aus.

Zedern (Cedrus)

Zedern sind in Mitteleuropa ein populärer Ziernadelbaum, der sich aufgrund der unterschiedlichen Arten ansprechend integrieren lässt. Manche Menschen reagieren allergisch auf die attraktiven Bäume.

Himalaya-Zeder (Cedrus deodara)
Himalaya-Zeder (Cedrus deodara)
  • Allergieform: Pollenallergie
  • Symptome: Heuschnupfen, Schleimhautentzündungen, juckender Rachen und Gaumen, Asthma
  • Saison: September bis Oktober

Häufig gestellte Fragen

Was tun bei einer allergischen Reaktion?

Bei leichten oder lokal auftretenden Reaktionen reicht es, abzuwarten. Kommt es jedoch zu einer schweren Reaktion oder einem  anaphylaktischen Schock, sollten entsprechende Mittel wie ein Antihistaminikum oder Adrenalin verwendet werden, falls verfügbar. Der Betroffene sollte ruhig bleiben und einen Arzt oder das Krankenhaus aufsuchen.

Warum kann Blumenerde Allergien auslösen?

Der Grund ist Schimmel. Dauerhaft feuchte Erde fängt an zu schimmeln und die Sporen können sich im Raum ausbreiten. Aufgrund der Schimmelsporen kann es zu zahlreichen allergischen Reaktionen wie Niesen, Husten oder Kopfschmerzen kommen.

Welche Pflanzen sind für Allergiker geeignet?

Durstige Pflanzen verbrauchen mehr Wasser und geben einen großen Teil der aufgenommen Feuchtigkeit über die Blätter wieder an den Raum ab. Das hilft vor einer zu trockenen Raumluft, was sich positiv auf allergische Reaktionen auswirkt. Weiterhin gibt es allergikerfreundliche Pflanzen wie Rosen (Rosa), Bergpalmen (Chamaedorea elegans), Veilchen (Viola) und Bogenhanf (Sansevieria).


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