Bohnenbaum, Zigarrenbaum, Catalpa | Baum mit Schoten/Bohnen

Trompetenbaum
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Blütenfarbe
weiss
Standort
Halbschatten, Absonnig, Sonnig
Blütezeit
Juni, Juli
Wuchsform
ausladend
Höhe
bis zu 20 Meter hoch
Bodenart
sandig, lehmig
Bodenfeuchte
mäßig feucht, sehr feucht, frisch
pH-Wert
neutral, schwach alkalisch, schwach sauer, alkalisch
Kalkverträglichkeit
Kalktolerant
Humus
humusreich
Giftig
Ja
Pflanzenfamilien
Trompetenbaumgewächse, Bignoniaceae
Pflanzenarten
Nutzpflanzen, Ziergehölze
Gartenstil
Baumgarten, Innenhof, Parkanlage

Dünne bohnenartige Früchte hängen von den Zweigen. Eine Blüte im Hochsommer, die Trompeten ähnelt. Der Bohnenbaum ist eine einzigartige Zierpflanze, deren Bohnen und Blüten sofort auf sich aufmerksam machen. Zusammen mit der charakteristischen Krone hat sich die Gattung in Mitteleuropa etablieren können. Eine Haltung der Pflanze ist im Kübel und Freiland möglich, was den Bohnenbaum so beliebt macht. Wie Sie den Zigarrenbaum richtig pflegen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Steckbrief

  • Gattung: Trompetenbäume (Catalpa)
  • Familie: Trompetenbaumgewächse (Bignoniaceae)
  • Wuchshöhe: bis zu 20 Meter hoch
  • Blätter: dunkelgrüne Blätter in Herzform mit gewellten Blatträndern, bis 20 cm groß
  • Blüte: weiße Trompetenblüten mit einer Größe zwischen 15 und 30 cm, meist nach unten hängend
  • Bestäubung: Fremdbestäubung
  • Herkunft: Ostasien, Karibik, Nordamerika
  • nicht winterhart
  • kalktolerant
  • Bienenweide

Standort

Catalpa
Der Standort des Trompetenbaums bedarf viel Lichts.

Egal ob Sie sich für die Kübel- oder Freilandhaltung der Trompetenbäume entscheiden, der Standort ist entscheidend für ein gutes Wachstum und bohnenähnliche Früchte nach der sommerlichen Blütezeit von Juni bis Juli. Da es sich bei dem Zigarrenbaum um ein Gewächs handelt, das nicht komplett an das mitteleuropäische Klima angepasst ist, müssen Sie auf bestimmte Eigenschaften bei der Auswahl des Standorts achten:

  • Lichtbedarf: sonnig, hell halbschattig, lichter Schatten
  • windgeschützt
  • frostgeschützt
  • für Stadtklima geeignet

Wenn Sie den Bohnenbaum ins Freiland pflanzen wollen, müssen Sie auf den großen Platzbedarf der Pflanze achten. Geeignet sind die Bäume mit den Schoten vor allem für die Solitärhaltung, da die Krone sehr breit wird und schnell andere Pflanzen verdrängt. Ebenso verhält es sich mit Gebäuden, Zäunen oder anderen Strukturen, die sozusagen „im Weg“ sind. Planen Sie den Standort also so ein, dass sich der Zigarrenbaum in aller Ruhe entfalten kann.

Hinweis: Besonders sonnige Gärten lassen sich mit dem Zigarrenbaum um wertvollen Schatten erweitern, da die ausladende Krone sehr dicht ist. Aus diesem Grund wird sie gerne in romantische Gartenprojekte integriert und zum Beispiel mit einer kleinen Bank ausgestattet, um die Zeit im Freien so richtig genießen zu können.

Vorgezogene Topfpflanzen kaufen

Wenn Sie selbst noch keine Bohnen-Catalpa besitzen, müssen Sie zuvor eine Pflanze oder deren Samen erwerben. Bei der Entscheidung für eine bereits gezogene Pflanze haben Sie die Wahl zwischen einer Vielzahl von Arten, von denen zwei am häufigsten angeboten werden:

  • Gewöhnliche Trompetenbaum (bot. C. bignonioides)
  • Prächtige Trompetenbaum (C. speciosa)

Aller Wahrscheinlichkeit nach werden Sie dem Gewöhnlichen Bohnenbaum in Geschäften begegnen, da sich dieser besonders gut etabliert hat. Bei der Anschaffung einer Topf-Katalpa sollten Sie auf eines der folgenden Symptome achten, die auf falsche Pflege hindeuten und schnell dazu führen können, dass Ihr Exemplar innerhalb kurzer Zeit verendet:

  • welkes Blattwerk: Staunässe
  • helles Blattwerk: Nährstoffmangel
  • schlaff hängende Blätter: Wassermangel

Bei einem Wasser- oder Nährstoffmangel können Sie den Bohnenbaum problemlos erwerben und bei Ihnen entsprechend pflegen. Eine durch Staunässe bereits geschwächte Pflanze ist keine Anschaffung mehr wert, da die Wurzeln schon intensiv verfault sein könnten. Ebenfalls sollten Sie auf einen Mehltau-Befall achten, was jedoch seltener ist. Wundern Sie sich nicht über den Preisaufwand. Je größer der Zigarrenbaum ist, desto mehr wird für diesen verlangt.

Hinweis: Wenn Sie auf der Suche nach einem Zigarrenbaum für die Kultur im Kübel sind, sollten Sie C. bignonioides ‚Nana‘ wählen, da es sich bei dieser Sorte um eine Zwergform handelt. Diese auf Hochstamm gehaltenen Exemplare wachsen sehr langsam, erreichen maximale Höhen von 300 Zentimetern und lassen sich hervorragend auf großen Balkonen, der Terrasse, in kleinen Gärten oder Wintergärten halten.

Boden

Blüten des Catalpa
Für eine reiche Blütenbildung müssen auch die Bodenbedingungen passen.

Neben dem Standort ist der Gartenboden für den Bohnenbaum ein wichtiger Aspekt bei der Kultivierung. Da sich die Catalpa-Arten problemlos in Mitteleuropa im Freien halten lassen, solange ein Winterschutz vorhanden ist, unterstützt eine passende Bodenbeschaffenheit das Wachstum der Bäume. Besonders gut geeignet sind die folgenden Böden:

  • tiefgründig
  • frisch
  • pH-Wert: schwach sauer bis alkalisch
  • toleriert trockene Böden
  • durchlässig

Pflanzen

Stimmen Standort und Boden, kann es an die Pflanzung der Bohnen-Pflanzen gehen. Wird ein Bohnenbaum in Mitteleuropa gepflanzt, muss neben der Bodenbeschaffenheit der Zeitpunkt stimmen. Gepflanzt werden die Gewächse im Frühling, damit sich der Baum an den Standort gewöhnen und etablieren kann. Achten Sie beim Pflanztermin auf maximale Temperaturen von 20°C und es darf keine Gefahr auf Frost mehr vorhanden sein. Aus diesem Grund eignet sich häufig Mitte Mai nach den Eisheiligen für diesen Zweck. Gehen Sie beim Pflanzen wie folgt vor:

  • Pflanzloch ausheben
  • Pflanzlochgröße: doppelte Höhe und Breite entsprechend des Wurzelballens
  • Drainageschicht bei schwerem Erdreich verwenden
  • Drainagematerialien: Sand, Kies
  • Schichtdicke: minimal 10 cm
  • Erdaushub mit Sand und Humus oder Kompost anreichern
  • reifen Kompost oder Humus verwenden
  • Wurzelballen intensiv wässern
  • Dauer: mindestens 5 Stunden
  • anschließend Baum ins Pflanzloch setzen
  • 2 bis 3 robuste Stützpfähle setzen
  • anschließend Erdgemisch einfüllen
  • Hornspäne als weitere Nährstoffquelle einarbeiten
  • Erde festigen
  • Stamm mit Gummi- oder Sisal-Bändern an Stützpfählen festbinden
  • gut wässern

Nach dem Pflanzen müssen Sie etwas stärker über die erste Zeit wässern, da anhaltende Trockenheit über die Zeit der Etablierung zu Problemen führt. Vor allem wenn ein heißer Sommer im Anmarsch ist. So können Sie sich auf Blüten und bohnenartige Früchte freuen.

Hinweis: Falls Sie ein älteres Exemplar pflanzen wollen, kann es sein, dass Sie dafür schwere Geräte wie einen Kran benötigen. Catalpa können sehr schwer und ausladend werden, was eine Um- oder Einpflanzung ohne entsprechende Hilfsmittel unmöglich macht.

Substrat

So wichtig wie der Boden für ausgepflanzte Exemplare, ist das Substrat für Kübel-Katalpa. Bohnenähnliche Früchte werden vom Bohnenbaum nur gebildet, wenn diese das passende Substrat zur Verfügung haben. Der Zigarrenbaum verlangt entweder ein qualitativ hochwertiges Substrat für Kübelpflanzen oder ein selbst gemischtes aus Gartenerde, Quarzsand und Kompost.

Umtopfen

Zigarrenbaum im Kübel
Kübelexemplare müssen regelmäßig umgetopft werden.

Der große Vorteil bei der Kübelhaltung ist die Größe der Pflanze. Ein Bohnenbaum kann sich im Kübel nicht so stark und schnell ausbreiten, da nur wenig Platz zur Verfügung steht. Zwar benötigen Sie immer wieder einen neuen Topf, wenn das alte Gefäß zu klein geworden ist, doch gelingt das Umtopfen recht einfach. Achten Sie aber darauf, dass nach einigen Jahren der Umzug ins Freie erfolgen muss, wenn Sie keine kleinbleibende Sorte gewählt haben. Die Bäume werden einfach zu groß und schwer für jedes Gefäß. Umgetopft wird nach Notwendigkeit im Frühling:

  • Topf mit Abzugslöchern auswählen
  • Drainageschicht anlegen
  • Drainagematerial: Kies, Sand
  • Baum aus altem Gefäß lösen
  • dabei Wurzeln nicht beschädigen
  • Wurzeln auf Fäulnis überprüfen
  • verfaulte Wurzeln entfernen
  • Wurzelballen gut wässern
  • in neuen Topf setzen
  • mit Substrat füllen
  • Substrat festigen
  • gründlich wässern

Pflege

Da es sich beim Bohnenbaum nicht um ein einheimisches Gewächs handelt, dürfen Sie die Pflege nicht vernachlässigen, um die Vitalität der Pflanze zu erhalten. Bohnen und Blüten bilden sich ausschließlich durch gute Pflegemaßnahmen aus, die es dem Zigarrenbaum erleichtern, sich zu etablieren. Besonderen Fokus müssen Sie auf die Überwinterung und die Schnittmaßnahmen legen. Das robuste Gewächs kommt ansonsten gut alleine zurecht.

Gießen

Bohnenbaum
Catalpa benötigt regelmäßig großzügige Wassergaben.

Catalpa müssen aufgrund der äußerst großen Blätter fast täglich gegossen werden. Gerade im Sommer ist die Verdunstung von Feuchtigkeit über die Blätter so hoch, dass selbst ein wasserfreier Tag die Pflanze schwächeln lässt. Gießen Sie von Frühling bis Herbst regelmäßig und orientieren Sie sich dabei am Zustand der Blätter. Wirken diese schlaff, muss sofort gegossen werden. Gegossen wird am Vormittag und je intensiver die Sonne scheint, ist eine weitere Wasserzugabe am Abend notwendig. Kübelpflanzen müssen häufiger gegossen werden wie ausgepflanzte Exemplare.

Düngen

Nährstoffe sind äußerst wichtig für den Bohnenbaum. Aufgrund der großen Blüten und Schoten verbraucht die Pflanze sehr viele Nährstoffe und benötigt ausreichend Dünger, um durch die Saison zu kommen. Wichtig ist hier eine Düngung im Frühjahr mit reifem Kompost oder Hornspänen, die Sie unter die Erde mischen. Falls Ihr Zigarrenbaum schon sehr groß ist und die Wurzeln bis unter die Oberfläche gelangen, müssen Sie dagegen Langzeitdünger aus dem Handel nutzen, da sich keine natürlichen Düngemittel einarbeiten lassen. Folgende sind geeignet:

  • flüssige Langzeitdünger
  • Kombigranulate (organisch/mineralisch)

Wenn Sie sich für den Flüssigdünger entscheiden, müssen Sie diesen im Rhythmus von vier Wochen über das Gießwasser verabreichen. Die Kombigranulate werden abhängig von den Herstellerangaben verabreicht. Meist reicht bei diesen eine Düngung im Frühling und Hochsommer aus. Stellen Sie alle Düngezugaben ab August komplett ein, da sonst zu viele junge Triebe gebildet werden, die unter der Winterkälte leiden würden.

Schneiden

Bohnenbaum
Um die Ausmaße des Zigarrenbaums zu regulieren, ist ein regelmäßiger Schnitt empfehlenswert.

Jährlich wird der Zigarrenbaum geschnitten, um ihn auszulichten. Ein Bohnenbaum wird schnell zu dicht, was den Befall durch Pilze erhöhen kann. Aus diesem Grund sollten Sie im Frühling, wenn keine Frostgefahr besteht, einen gründlichen Pflegeschnitt anwenden:

  • desinfizierte und scharfe Astschere nutzen
  • abgestorbene Zweige abschneiden
  • nach innen gerichtete Zweige entfernen
  • erkrankte Triebe bis in gesundes Holz kürzen
  • welke Triebe bis in gesundes Holz kürzen
  • bei überkreuzten Trieben einen abschneiden
  • Wildtriebe entfernen
  • immer auf saubere Schnittflächen achten
  • nicht quetschen oder reißen

Wildtriebe erkennen Sie daran, dass diese steil nach oben wachsen und recht kräftig sind. Diese bilden keine bohnenähnlichen Früchte oder gar Blüten aus. Sie können ebenfalls zehn bis zwanzig Prozent aller Äste einkürzen, um die Krone kompakt zu halten. Dabei immer über einem Auge schneiden, das nach außen oder unten zeigt.

Überwintern

Die Überwinterung der Bohnen-Catalpas dürfen Sie nicht vernachlässigen. Hier kommt es drauf an, ob Sie eine Freiland- oder Kübelkultur gewählt haben. Bei einem in den gepflanzten Garten Exemplar gehen Sie wie folgt vor:

  • Wurzeln gründlich bedecken
  • Reisig, Mulch oder Laub nutzen
  • Windschutz aufstellen
  • nur bei Stellen mit Zugluft notwendig
  • ab Frühjahr über Nacht Krone mit Gartenvlies bedecken
  • das schützt Blütenknospen vor Spätfrösten
  • am Tag Vlies entfernen

Wenn Sie ein noch recht junges Exemplar im Garten stehen haben, müssen Sie dieses noch zusätzlich einpacken. Dafür den Stamm mit Gartenvlies umwickeln und mit einem robusten Draht befestigen. Dadurch ist der noch empfindliche Jungbaum effektiv geschützt. Kübelpflanzen dagegen werden am besten ins kühle Winterquartier befördert, da eine Überwinterung im Topf im Freien nicht möglich ist. Hierfür sind vor allem helle Garagen, Wintergärten, ungenutzte Räume, Gartenschuppen oder Gewächshäuser. Diese dürfen über den Winter nicht beheizt werden, da die Pflanze sonst aus der Winterruhe erwacht.

Vermehren: Samen

Schoten des Trompetenbaums
Im Innern der Schoten befinden sich die Samen.

Der Bohnenbaum kann ganz einfach über bohnenartige Früchte vermehrt werden, da diese Samen enthalten. Zu erkennen sind keimfähige Samen an braunen Schoten am Zigarrenbaum. Ernten Sie diese, natürlich mit Handschuhen, im Herbst und lagern Sie diese bis in den Frühling. Im Frühling werden die Samen vom Bohnenbaum für 24 Stunden in Wasser eingeweicht und danach in Anzucht- oder Kakteenerde in Töpfen gesteckt. Mit einer Schicht Sand bedecken, anfeuchten und an einem Standort im Halbschatten bei 18°C bis 23°C keimen lassen. Erste Keimlinge sollten sich nach fünf bis acht Wochen zeigen. Über die gesamte Zeit muss das Substrat leicht feucht gehalten werden. Die stärksten Keimlinge selektieren und umtopfen.

Vermehren: Stecklinge

Ebenfalls ist eine Stecklingsvermehrung möglich. Dafür werden vom Zigarrenbaum von Juli bis August halbreife Stecklinge abgeschnitten, die etwa zehn Zentimeter lang sein müssen. Dabei leicht schräg schneiden, um die Wurzelbildung zu vereinfachen. Gehen Sie hier wie folgt vor:

  • Stecklinge von Blättern befreien
  • oberes Blattpaar nicht entfernen
  • 2 cm der unteren Rinde entfernen
  • in feuchtes Substrat stecken
  • Substrat: Kakteenerde, Anzuchterde
  • an halbschattigen Standort platzieren
  • Temperatur: 16°C bis 20°C
  • Substrat dauerhaft feucht halten

Jetzt müssen Sie warten. Über die nächsten Wochen bilden sich Wurzeln, Blätter und Triebe. Danach wie gewohnt pflegen und nach einem Jahr umtopfen.

Krankheiten

Welkes Blatt an Bohnenbaum
Krankheiten können dem Bohnenbaum zusetzen.

Der Bohnenbaum hat keine bekannten Schädlinge in Mitteleuropa, die größeren Schaden anrichten könnten. Dagegen müssen Sie auf Mehltau und die Verticilium-Welke achten. Mehltau tritt meist im Frühjahr auf oder wenn es zu feucht ist. Nicht entferntes Herbstlaub kann ebenfalls die Ursache sein. Sobald Sie den weißen, mehligen Belag auf den Blättern erkennen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Laub entfernen
  • abgefallene Blätter entfernen
  • infizierte Triebe komplett abschneiden
  • ausschließlich am Morgen wässern
  • düngen

Entsorgt werden die befallenen Pflanzenteile im Hausmüll oder sie werden verbrannt. Niemals dürfen Sie diese auf dem Kompost entsorgen, da die Sporen sonst vom Wind weggetragen werden können. Die Verticilium-Welke ist sehr gefährlich und kann plötzlich auftreten. Zu erkennen ist diese an Ästen, die auf einmal absterben, während es dem Rest des Baumes gut geht. Die einzigen Maßnahmen sind die Entfernung der befallenen Äste bis in gesunde Stellen des Baums. Chemische Mittel zur Bekämpfung existieren nicht. Die entfernten Äste müssen auf der Deponie entsorgt werden, da sich die Welke sonst im gesamten Garten ausbreiten kann.

Giftigkeit

Achten Sie beim Umgang mit der Pflanze unbedingt auf die giftigen Inhaltsstoffe, die sich in allen Pflanzenteilen außer den Samen befinden, die im Inneren der Schoten lagern. Bei den Inhaltsstoffen der Pflanze handelt es sich um die folgenden:

  • Catalpin
  • p-Cumarsäure (nur in den Blättern)
  • Ursolsäure (nur in den Blättern)
  • Kaffeesäure (nur in den Blättern)
  • Chinone

Hauptsächlich das Catalpin ist für die leichte Giftigkeit der Bäume verantwortlich, wird aber durch die anderen Stoffe in der Wirksamkeit unterstützt. Die folgenden Symptome können beim Kontakt oder Verzehr der Pflanzenteile auftreten:

  • Magenbeschwerden
  • Brechreiz
  • Magenschmerzen
  • Reizungen der Haut
  • Reizungen der Schleimhäute

Sie sollten aus diesem Grund weder die Schoten verzehren, noch Schnitt- oder Pflegemaßnahmen ohne Handschuhe oder eine andere Form von Schutz durchführen. Eine wirklich große Gefahr geht von der Pflanze jedoch nicht aus. Kinder und Haustiere leiden dafür etwas stärker unter der Bohnenbaum-Wirkung und gerade hier sollten Sie noch mehr aufpassen, dass kein Kontakt zustande kommt. Ansonsten stellt der Zigarrenbaum keine Gefahr dar.

Tipp: Sie können den Zigarrenbaum aufgrund des enthaltenen Catalpins hervorragend als Mückenschutz im Garten oder auf der Terrasse einsetzen. Die Blutsauger können den Geruch der Trompetenbäume nicht ausstehen und halten sich über die gesamte Saison von diesem fern, was Ihnen behagliche Stunden im Garten oder auf dem Balkon beschert.

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