Passionsblume im Garten – Anzucht, Standort und Pflege von A-Z

Passionsblume ist eine exotische Schönheit
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Blütenfarbe
rosa, rot, violett, weiss, grün, blau
Standort
Halbschatten, Sonnig
Blütezeit
Juni, Juli, August, September
Wuchsform
aufrecht, buschig, mehrjährig, Kletterpflanze, Überhängend
Höhe
bis zu 6 Meter hoch
Bodenart
steinig, sandig, lehmig, tonig
Bodenfeuchte
mäßig feucht, frisch
pH-Wert
schwach sauer
Kalkverträglichkeit
Kalkintolerant
Humus
humusreich
Giftig
Ja
Pflanzenfamilien
Passionsblumengewächse, Passifloraceae
Pflanzenarten
Beetpflanzen, Kübelpflanzen, Balkonblumen, Zimmerpflanzen, Zierpflanzen
Gartenstil
Terrassengarten, Wintergarten, Wohngarten, Ziergarten

Bei der Passionsblume handelt es sich um eine Rank- und Kletterpflanze mit über 500 Arten, die Gärten, Terrassen sowie Balkone sowie manchmal auch Wohnungen zieren. Damit sie lange Freude bereitet, ist eine richtige Pflege erforderlich. Auf was Sie achten sollten, wie die Anzucht funktioniert und ob die Pflanze giftig ist, erfahren Sie bei Plantopedia.

Steckbrief

  • Name: Passionsblume
  • wissenschaftlicher Name: Passiflora
  • Pflanzenfamilie: Passionsblumengewächse (Passifloraceae)
  • Herkunft: Tropen und Subtropen Amerikas
  • Wuchshöhe: bis zu sechs Meter
  • bevorzugter Standort: sonnig und warm
  • Kalkverträglichkeit: schlecht
  • blüht von spätem Frühjahr meist bis September
  • frostunempfindliche und -empfindliche Sorten
  • Pflegebedarf: gering/einfach
Passionsblume im Gartenbeet
Passionsblume im Gartenbeet

Pflege

Die Passionsblume oder botanisch Passiflora genannt, setzt einem stilvollen Akzent durch eine einzigartige Blütenoptik. Ob im Kübel oder in die Gartenerde gepflanzt, die Rank- und Kletterpflanze zeigt sich in der Pflege anspruchslos. Aber die Pflege, die sie benötigt, sollte optimal erfolgen, denn Pflegefehler verzeiht sie weniger gut. Damit Sie diese vermeiden, haben die Pflanzenexperten alles Wissenswerte über die Pflege von A-Z für Sie zusammengetragen.

Standort

Da die Passionsblume aus warmen, tropischen und subtropischen Gefilden stammt, stellt sie an ihren Standort bestimmte Ansprüche, wie die folgend Aufgeführten.

  • Lichtverhältnisse: sonnig – Halbschatten wird toleriert (weniger bis keine Blüten)
  • hohe Luftfeuchtigkeit
  • windgeschützter Platz
  • Wärme, aber keine Hitze
  • kann frei oder an einer Wand mit Rankenhilfe stehen

Boden

Alle Passiflora-Arten kommen so ziemlich in jedem Boden zurecht. Damit sie kräftig wächst, unanfällig für Krankheiten bleibt und viele Blüten und gegebenenfalls Früchte bildet, sollte die Erde folgende Eigenschaften besitzen.

  • wasserdurchlässig
  • locker
  • normal nährstoffhaltig
  • kalkarm
  • sand-lehmhaltig
  • pH-Wert zwischen 5.5 und 6.0
  • kontinuierliche Bodenfeuchte

Substrat

Soll die Passionsblume in einen Kübel gepflanzt werden, so empfiehlt es sich, auf ein hochwertiges Substrat zurückzugreifen, das weitgehendst die gleichen Eigenschaften besitzt, wie die Gartenerde haben sollte. Lediglich der Nährstoffgehalt darf höher liegen, da dieser in einem Kübel nur beschränkt zu Verfügung steht.

Pflanzzeit

Beste Pflanz-/Eintopfzeit

Der optimalste Zeitpunkt, um Passionsblumen zu pflanzen, ist Mitte/Ende Mai gegeben. Hier besteht draußen keine Frostgefahr mehr und die Wachstumsphase bricht an, die sie schnell sowie fest in das neue Erdreich/Substrat verwurzeln lässt. Der letzte Pflanztermin liegt bei Mitte August, da Passionsblumengewächse ausreichend Zeit  benötigen, sich an ihre neue Umgebung einzugewöhnen, bevor die Nächte kälter werden und die Winterruhe beginnt.

einige Passionsblumen sind frostresistent
einige Passionsblumen sind frostresistent

Pflanzen

Passifloraceae können im Gartenbeet ebenso wie in Kübeln gepflanzt werden. Wichtig dabei ist, dass in jedem Fall eine Rank- und Kletterhilfe zu Verfügung steht. Beim Pflanzen sollten Sie sich an eine professionelle Vorgehensweise halten.

  • Pflanzlochtiefe: doppelt so tief, wie Pflanzballen an Länge besitzt
  • Pflanzlochdurchmesser: doppelt so breit, wie Ballendurchmesser
  • Pflanzabstand: 50 Zentimeter
  • Boden gut auflockern
  • Drainage aus Kies oder Quarzsand auf dem Pflanzboden auslegen
  • Drainage mit gut mit Erde bedecken
  • ausgehobene Erde mit Kompost anreichern und Pflanzloch damit auffüllen
  • Erde nur über dem Ballenbereich festdrücken
  • kräftig angießen, aber Staunässe vermeiden
  • das Anbringen einer Rank- und Kletterhilfe sollte vor dem Einpflanzen erfolgen
  • sind bereits lange Triebe vorhanden, sollten sie vorsichtig in die Rank- und Kletterhilfe eingelegt werden

TIPP: Kräftig gießen ohne Staunässe zu provozieren können Sie, wenn Sie immer nur einen „Schluck“ Wasser geben und warten, bis dieser versackt ist, bevor Sie erneut Wasser geben. So können durchaus einige Minuten vergehen, bis die Erde eine ausreichende Feuchte besitzt.

Eintopfen

Meistens ist die Passionsblume als Zimmerpflanze erhältlich und in kleine Plastiktöpfe gepflanzt. Hier sollte sie zügig entnommen werden, weil vor allem beim Kauf in Supermärkten oder bei Massenproduktionen oft minderwertige Erde verwendet wird, die schnell verdichtet und nährstoffarm ist. Wenngleich Passionsblumen auch im Wohnraum gut zurechtkommen, gedeihen sie im Freien in Kübeln oder Pflanzbänken mit integrierter Rank- und Kletterhilfe besser, was nicht zuletzt an den besseren Licht- und Luftverhältnissen liegt.

Zu beachten ist bei der Kübelpflanzung, dass das Gefäß nicht kleiner als 20 Zentimeter und nicht größer als 40 Zentimeter ist. Vor allem bei nicht-winterharten Exemplaren müssen Sie den Kübel eventuell umstellen und sollten dabei das Gewicht bedenken, dass eine Umpositionierung erschweren kann. Legen Sie auch bei der Kübelpflanzung eine Drainage auf den Boden, wie unter „Einpflanzen“ beschrieben.

Umtopfen

Umtopfen sollten Sie nur, wenn eine vollständige Verwurzelung des Bodens vorliegt. Je optimaler die Pflege- und Standortbedingungen sowie Temperaturen und kleiner der Topf ist, desto schneller geschieht dies.

Umgetopft werden sollte nur im Frühjahr ab Mitte Mai. Wählen Sie beim Umtopfen der Passionsblume einen Topf/Kübel, der mindestens zwei Nummern größer ist, sonst kann sich die Pflanze nicht nennenswert weiterentwickeln und Sie müssen im folgenden Jahr gegebenenfalls wieder umtopfen.

Passionsblumen im Beet
Passionsblumen im Beet

Gießen

Verwenden Sie zum Gießen ausschließlich kalkfreies Wasser. Regenwasser oder für mindestens 24 Stunden abgestandenes Leitungswasser sind ideal.

Passionsblumengewächse müssen kontinuierlich feucht gehalten werden, was für Sie ein regelmäßiges Gießen bedeutet. Die Erde darf auf keinen Fall austrocknen. Gießen Sie lieber einmal zu viel, als zu wenig, aber vermeiden Sie Staunässe. Kübel und Töpfe sollten über ein Abflussloch verfügen, damit überschüssiges Wasser entweichen kann. Beim Gießen ist darauf zu achten, dass Sie vor allem in den Sommermonaten, nicht die Blätter und Blüten benässen. Dies könnte zu Verbrennungen führen. Im Winter sinkt der Wasserbedarf der Passionsblume auf ein Minimum.

Düngen

Während der Wachstumssaison ist es ratsam, die Passiflora mit Dünger wie folgend, zu unterstützen.

  • Düngezeit: März bis September
  • Düngerhythmus: alle 14 Tage
  • empfohlener Dünger: Flüssigdünger für Grünpflanzen oder Blühdünger
  • Erstdüngung gern mit erhöhtem Phosphorgehalt (begünstigt das Wurzelwachstum)
  • ab Juni kann Kalium ein- bis zweimal zur Unterstützung der Knospenbildung gedüngt
  • nicht überdosieren – unbedingt Dosisempfehlung des Herstellers einhalten
  • zwischen Oktober und Februar nicht düngen

Schneiden

Ein Rückschnitt ist spätestens dann erforderlich, wenn Passionsblumen an Dichte verlieren und zu weit aus dem gewünschten Wuchsverlauf geraten. Aber auch ein kräftiger Gesundheitsschnitt sowie ein Radikalschnitt, wenn nichts anderes mehr hilft, kann durchgeführt werden.

Während das Schneiden zu Größenregulierung in Ihrem Ermessen liegt, sollte ein Erhaltungsschnitt mit einer Kürzung von  einem Drittel, spätestens alles zwei Jahre gemacht werden. Ist sie extrem zu groß geworden, ist eine Kürzung bis auf eine Höhe von rund 20 Zentimeter möglich. Bei einem starken Rückschnitt ist die Passionsblume bis auf fünf Zentimeter gekürzt werden.

beim Rosenschnitt Handschuhe zum Schutz tragen

TIPP: Verwenden Sie im Herbst unbedingt Handschuhe beim Schneiden, wenn sich Beeren an den Pflanzen befinden. Einige Passiflora-Arten sind giftig und können bei Erwachsenen Vergiftungserscheinungen hervorrufen sowie bei Haustieren sogar zum Tod führen.

Beste Schnittzeitpunkt

Optimal ist es, wenn Sie Ihre Passionsblume immer zu Beginn der Wachstumssaison im Frühjahr schneiden. Eine Ausnahme zeigt sich mit einem radikalen Rückschnitt zur Wintersaison. Hier sollten Sie das Gewächs vor dem Umstellen in ein Winterquartier im Herbst kürzen, damit der Nährstoffbedarf gesenkt wird, wenn während der Winterruhe der Stoffwechsel runter fährt. Auf ein Schneiden von Jungpflanzen ist bis zum zweiten Lebensjahr zu verzichten, da sie ansonsten nicht deutlich in die Breite wachsen kann.

Überwintern

Im Garten:

Einige Passionsblumen sind minus sechs Grad Celsius, wenige bis minus 20 Grad Celsius und viele gar nicht frostfest. Die extrem winterharte Passifloraceae kann im Garten ohne weitere Vorkehrungen überwintern. Die weniger frostfesten Sorten sollten Sie gut mit Reisig, Stroh, Laub oder Tannennadeln auf der Erdoberfläche im Wurzelbereich abdecken. Ein Windschutz vor kalten Lüften ist zusätzlich ratsam.

Im Winterquartier:

Handelt es sich um eine nicht-winterharte Sorte, ist diese nicht für eine Überwinterung im Freien geeignet und muss in ein wärmeres Winterquartier umgestellt werden. Dazu eignen sich zum Beispiel ungeheizte Wintergärten ebenso, wie Gartenhäuser. Folgende Bedingungen sollte das Winterquartier erfüllen.

  • hohe Luftfeuchtigkeit (notfalls Luftbefeuchter aufstellen)
  • Umgebungstemperatur: zwischen zehn Grad Celsius und zwölf Grad Celsius
  • Lichtverhältnisse: hell, aber keine direkte Sonneneinstrahlung
  • toleriert auch halbschattige Winterstandorte, sollte aber ab Januar langsam wieder ans Sonnenlicht gewähnt werden
  • Aufenthaltsdauer: von Mitte September bis April oder Mai

Als Zimmerpflanze:

Sie können eine Passiflora auch aus einem Kübel in einen Topf zum Überwintern im heimischen Wohnzimmer umpflanzen. Bei einem Fensterplatz an der Südseite besteht sogar die Chance, dass sie im Winter blüht. Aber sie kann ihre Winterruhe nicht ausführen, für die sie zwingend kühle Temperaturen benötigt. Die Überwinterung im Warmen strapaziert die Pflanze sehr und in der Folge könnte im Folgejahr das Wachstum darunter leiden.

sich öffnende Passionsblumen Blüte
sich öffnende Passionsblumen Blüte

Vermehren

Gefällt Ihnen Ihre Passionsblume so gut, dass Sie gern davon hätten, können sie diese selbst vermehren. Dies geschieht entweder über Stecklinge oder über die Anzucht mit Samen, wobei Letzteres die langwierigere Variante ist und auch geringere Erfolgschancen auf ein Angehen vorliegen, als bei Stecklingen. Folgend finden Sie eine Schritt-für-Schritt Anleitung für das Vermehren mit beiden Methoden.

Stecklinge

  • Kopfstecklinge mit einer Länge zwischen zehn und 15 Zentimeter Länge auswählen
  • diese direkt unter dem Blattknoten abschneiden
  • alle Blätter entfernen
  • Pflanzengefäß mit Sand und Torf im Verhältnis 1:1 füllen
  • Steckling einstecken und mäßig angießen
  • lichtdurchlässige Kunststofffolie über das Pflanzgefäß spannen
  • alle paar Tage Folie zum Lüften öffnen und Erde geringfügig gießen (darf nicht zu nass sein)
  • Standort: hell, später sonnig, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung
  • Umgebungstemperatur: um die 20 Grad Celsius
  • Wurzelbildung: circa nach drei bis vier Wochen
  • danach Folie entfernen und sonnig stellen
  • haben sich erste Neutriebe gebildet, Jungpflanze in größeren Topf mit Substrat pflanzen

Aussaat

  • Samen aus den Früchten gewinnen oder im Fachhandel kaufen
  • Samen 24 Stunden in lauwarmen Wasser einweichen
  • Anzuchtkasten mit Anzuchterde füllen, Samen darauf verteilen und 0.5 Zentimeter mit Erde bedecken
  • lichtdurchlässige Plastikfolie über den Anzuchtkasten spannen
  • regelmäßig Folie öffnen und Erde kontinuierlich feucht halten
  • Standort: hell
  • Keimtemperatur: um die 20 Grad Celsius
  • Keimdauer: circa vier Wochen
  • hat die Jungpflanze eine Höhe von zehn Zentimeter erreicht, kann sie in Substrat umgepflanzt werden

Krankheiten

So zart die Passionsblume erscheinen mag, so widerstandsfähig zeigt sie sich gegenüber vielen Krankheiten. Meist erkrankt sie an den Folgen von Pflegefehlern.

Wurzelfäule

Vor allem Staunässe sorgt immer wieder für Wurzelfäule, wenn der Boden nicht wasserdurchlässig ist und/oder zu viel gegossen wird. Ist die Wurzelfäule weit fortgeschritten, ist der Passionsblume kaum noch zu helfen. Nur in einem frühen Stadium können Sie die Pflanze noch retten, indem Sie wie folgt beschrieben vorgehen.

  • Pflanze aus der Erde heben
  • Wurzeln so gut wie möglich von Erde befreien
  • verweichte und schimmelige Wurzeln vollständig abschneiden
  • Restwurzeln um ein Drittel kürzen
  • Pflanze für 24 Stunden an der Luft trocknen lassen
  • in frisches, trockenes Substrat beziehungsweise in Gartenerde einpflanzen (Drainage nicht vergessen)
  • je nach Temperatur, vier bis sieben Tage nicht gießen
  • danach langsam wieder mit dem Gießen beginnen

Schädlinge

Manch ein Schädling sucht seine Nahrung in den Blättern der Passionsblume. Am häufigsten kommen folgende Parasiten vor, die Sie unbedingt zügig von eventuellen Pflanznachbarn isolieren und behandeln sollten.

Spinnmilben

  • kleine Krabbeltiere bis zu 0.8 Millimetern auf den Blattunterseiten
  • spinnenwebenartige Netze zwischen Blättern, Stielen und Trieben
  • kleine, helle Punkte auf den Blättern, die sich weiter ausweiten
  • eingerollte Blätter
Spinnmilben-Befall
Spinnmilben-Befall

Bekämpfen:

Da Spinnmilben Trockenheit bevorzugen und bei zu hoher Luftfeuchtigkeit absterben, können Sie mit einem einfachen „Trick“ schnell wieder Herr der Situation werden.

  • duschen Sie die Pflanze kräftig ab, sodass das Wasser an ihr runter tropft
  • eine durchsichtige Kunststofffolie oder Plastiktüte komplett überstülpen und verschließen
  • nach drei oder vier Tagen Folie/Tüte öffnen
  • sind noch Spinnmilben zu sehen, wiederholen Sie den Vorgang
  • nach Absterben der Schädlinge die Pflanze wie gewohnt pflegen
  • vorbeugend Passionsblume öfter mit kalkfreiem Wasser besprühen, vor allem im Sommer

Schmier-, Woll- und Schildläuse

  • watteähnliche Gespinste insbesondere auf den Blättern
  • klebrige Blattoberflächen (Honigtau)
  • Blätter verfärben sich braun oder gelb
  • Knospen und Blätter fallen ab
  • Gestörtes Wachstum
Woll- und Schmierläuse an einer Pflanze
Woll- und Schmierläuse an einer Pflanze

Bekämpfung:

Ein effektiv wirksames Insektizid sollte Neemöl enthalten. Damit wird die Pflanze besprüht und das Neemöl zieht in die Atemwege der Pflanzenläuse, wo es diese verklebt und zum Ersticken der Parasiten führt. Ein natürliches Bekämpfungsmittel ist mit Brennnesseln kostenlos selbst herzustellen und steht in der Wirkung einem Insektizid in Nichts nach. Die Zubereitung und Anwendung ist einfach.

  • eine gute Handvoll Brennnesseln sammeln (im Wald oder an Feldrandwegen)
  • circa 20 Gramm Brennnesseln trocknen lassen oder 200 Gramm frische Brennnesseln verwenden
  • Brennnesseln grob zerkleinern/zerdrücken und in einen Liter kaltes Wasser füllen
  • rund acht Stunden ziehen lassen (darf nicht gären)
  • im Anschluss Brennnesseln aussieben
  • Sud in eine Sprühflasche füllen und Passionsblume großzügig damit einsprühen
  • bei Bedarf kann der Vorgang mehrmals wiederholt werden
Brennnesselsud selbst herstellen
Brennnesselsud selbst herstellen

Arten

Es gibt winterharte und nicht-winterharte Arten.

Beispielsorten, die winterhart sind:

  • Passiflora incarnata – zeigt eine Frostresistenz bis zu minus 20 Grad Celsius
  • Passiflora caerulea – Winterhärte bis durchschnittlich minus sechs Grad Celsius
  • Passiflora lutea –  frostunempfindlich bis minus 15 Grad Celsius, sofern diese Kälte nur kurzfristig anhält.

Zu den nicht-winterharten Passionsblumen zählen:

  • Passiflora violacea
  • Passiflora vitifolia
  • Passiflora edulis