Schwiegermutterstuhl, Goldkugelkaktus, Echinocactus grusonii – Pflege

Schwiegermutterstuhl, Goldkugelkaktus richtig pflegen
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Blütenfarbe
gelb, weiss
Standort
Halbschatten, Absonnig, Sonnig
Blütezeit
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Wuchsform
aufrecht, buschig, mehrjährig
Höhe
bis zu 20 Zentimeter hoch
Bodenart
steinig, sandig, lehmig, kiesig
Bodenfeuchte
sehr trocken, mäßig feucht
pH-Wert
neutral, schwach sauer, sauer
Kalkverträglichkeit
Kalkintolerant
Humus
humusarm
Giftig
Nein
Pflanzenfamilien
Kakteengewächse, Cactaceae
Pflanzenarten
Kübelpflanzen, Steingartenpflanzen, Zimmerpflanzen, Zierpflanzen
Gartenstil
Topfgarten, Steingarten, Kiesgarten, Ziergarten

Der Goldkugelkaktus (Echinocactus grusonii), aufgrund seiner einem Sitzmöbel recht ähnlichen Wuchsform und den langen, scharfen Stacheln augenzwinkernd als „Schwiegermutterstuhl“ bezeichnet, gehört zu den wahrscheinlich beliebtesten in Zimmerkultur gehaltenen Kakteen. Tatsächlich ist die Art unkompliziert in der Pflege und kann außerdem sehr alt und groß werden. Mit den Jahren entwickelt der schnell wachsende Goldkugelkaktus eine imposante Größe. Die gelben Blüten erscheinen erst an Exemplaren ab einem Alter von etwa 20 Jahren.

Steckbrief

  • Botanischer Name: Echinocactus grusonii
  • Trivialnamen: Schwiegermuttersitz, Schwiegermuttersessel, Goldkugelkaktus
  • Pflanzenfamilie: Kakteengewächse (Cactaceae)
  • Herkunft: Binnenland von Mexiko
  • Pflanzenarten: Zimmerpflanzen
  • Gartenstil: Ziergarten
  • Blütenfarbe: gelb, selten cremeweiß, bis zu fünf Zentimeter lang und sechs Zentimeter breit
  • Blütezeit: ab März bis Oktober, nur bei älteren Exemplaren ab ca. 20 Jahren
  • Standort: sonnig
  • Substrat: sandig, nährstoffarm
  • Substratfeuchte: sehr trocken
  • Kalkverträglichkeit: kalkintolerant
  • Humus: humusarm
  • Wuchs: kugelförmig bis niedrig zylindrisch, 21 bis 37 Rippen, goldgelbe, bis zu fünf Zentimeter lange Dornen
  • Wuchshöhe: in Zimmerkultur bis 20 Zentimeter, in freier Natur bis 130 Zentimeter
  • Winterhärte: reine Zimmerpflanze
  • Giftigkeit: nein, keine Hinweise

Schwiegermutterstuhl mag einen sonnigen Standort

Standort

Am wohlsten fühlt sich der imposante Goldkugelkaktus bei einer Temperatur von warmen 21 °C und einem sonnigen Standort, der allerdings vor allem bei jüngeren Exemplaren in der prallen Mittagssonne schattiert werden muss. Je jünger der Schwiegermutterstuhl ist, desto empfindlicher reagiert er auf eine intensive Sonnenstrahlung, braucht aber nichtsdestotrotz einen hellen Platz direkt hinter einem Fenster. Dieses sollte möglichst nach Süden, Südwesten oder Südosten ausgerichtet sein.

  • Idealtemperatur zwischen 19 und 24 °C
  • direkt an einem nach Süden ausgerichtetem Fenster
  • maximal einen Meter von einem Fenster entfernt
  • Schattierung in der prallen Mittagssonne

Wer diese Idealbedingungen nicht erfüllen kann, muss dennoch nicht auf einen Goldkugelkaktus verzichten. Diese Kakteenart gedeiht auch an kühleren Standorten im lichten Halbschatten, wächst dann jedoch eher säulenförmig als kugelig. Außerdem zeigt sich die schöne Goldfärbung der Dornen nur bei ausreichender Sonnenlichtintensität.

Goldkugelkaktus im Sommer ins Freie stellen

Ist es draußen warm und sonnig genug, stellen Sie den Goldkugelkaktus während der Sommermonate auf den Balkon, die Terrasse oder gar in den Garten – natürlich mitsamt seinem Topf, damit Sie ihn im Falle von starkem Regen oder plötzlicher Kälte wieder ins Haus holen können. Die Pflanze gehört nicht direkt in die Sonne, sondern muss langsam einige Tage daran gewöhnt werden. Anderenfalls drohen Verbrennungen, da der sonst im Zimmer kultivierte Kaktus die ungefilterten Sonnenstrahlen nicht verträgt. Stellen Sie ihn also zunächst in den lichten Halbschatten und steigern Sie die Lichtintensität von Tag zu Tag. Holen Sie die Pflanzen wieder ins Haus, sobald die Temperaturen nachts unter 10 °C fallen oder der Sommer ungewöhnlich kalt und verregnet ist.

Substrat

Wie alle Kakteen reagiert auch der Goldkugelkaktus sehr empfindlich auf Nässe. Daher muss das Pflanzsubstrat gut durchlässig sein, so dass überschüssiges Gießwasser rasch abfließen kann. Verwenden Sie handelsübliche Kakteenerde oder, falls Sie das Substrat selbst mischen wollen, einen Mix aus je einem Teil Blumenerde, Sand oder Kies sowie Tongranulat, Blähton oder Perlite. Verwenden Sie ausschließlich Pflanztöpfe mit Abzugslöchern am Topfboden. Über diese kommen einige Tonscherben, um eine Verschlämmung mit Pflanzerde und damit eine Abdichtung zu verhindern. Auch eine einige Zentimeter dicke Drainageschicht aus Blähton oder kleinen Kieseln verhindert Staunässe.

Goldkugelkaktus braucht das richtige Substrat

Pflege

Die optimale Pflege für den Goldkugelkaktus

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung sind Kakteen nicht unbedingt pflegeleicht, ganz im Gegenteil sogar. So manche Kaktusart ist recht kapriziös und verlangt eine genaue Kenntnis von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Lichtintensität. Nicht so der Goldkugelkaktus, denn dieser gilt als ausgesprochen unkompliziert. Selbst absolute Anfänger haben ihre Freude an diesem rasch wachsenden Gewächs. Sie brauchen keine speziellen Vitrinen, Pflanzenlampen oder ähnliche Ausstattung: Stellen Sie den Schwiegermutterstuhl einfach an ein helles Fenster und halten Sie sich an die folgenden Pflegehinweise.

Gießen

Während der warmen Sommermonate verträgt der Goldkugelkaktus ein durchdringendes Gießen, bei dem das Substrat kräftig durchtränkt wird. Warten Sie nach dem Wässern einige Minuten und entfernen Sie das in den Untersetzer oder Übertopf gelaufene Wasser. Dies ist wichtig, weil die Pflanze keine nassen Füße haben sollte – dauerhafte Nässe hat Wurzelfäulnis und damit den Tod des Kaktus zur Folge. Warten Sie mit der nächsten Wassergabe, bis das Substrat vollständig durchgetrocknet ist. Lassen Sie sich dabei nicht täuschen: Auch wenn die Oberfläche trocken erscheint, kann die Topferde tief im Inneren immer noch ausreichend feucht sein. Machen Sie daher immer die Fingerprobe oder verwenden Sie einen Feuchtigkeitsmesser.

Herbst

Ab September sollten Sie die Wassergaben allmählich reduzieren und immer seltener und auch weniger gießen. Dies dient der Vorbereitung auf den Winter, denn während der kalten Monate zwischen Oktober und Februar wird der Goldkugelkaktus idealerweise überhaupt nicht oder nur tröpfchenweise gewässert. Dies gilt jedoch nur, wenn die Pflanze kühl überwintert. Bleibt sie dagegen im warmen Wohnzimmer stehen, braucht Sie einmal monatlich doch etwas Wasser – aber nicht viel, ein guter Schluck genügt vollkommen.

Frühjahr

Steigern Sie die Gießmenge ab März allmählich bis Sie wieder in den regulären Rhythmus kommen. Ob Sommer oder Winter: Verwenden Sie zum Gießen ausschließlich Regenwasser oder abgestandenes Wasser, denn der Goldkugelkaktus verträgt keinen Kalk. Außerdem sollte das Gießwasser zimmerwarm sein: Schließlich duschen Sie auch nicht eiskalt, oder?

Schwiegermutterstuhl stammt aus Mexiko

Düngen

Ebenfalls zwischen Mai und September düngen Sie den Goldkugelkaktus einmal im Monat. Idealerweise erfolgt die Nährstoffversorgung mit flüssigem Kakteendünger, den Sie dem Gießwasser hinzufügen. Dadurch gelangen die Nährstoffe schneller an die Wurzeln und die Pflanze kann sie besser aufnehmen. Haben Sie Ihr Exemplar im Frühjahr in frisches Substrat umgetopft, brauchen Sie zunächst zwei bis drei Monate gar nicht zu düngen. Danach genügt eine Versorgung mit der halben Konzentration, wie sie vom Hersteller auf der Packung angegeben wird.

Umtopfen

Gelegentlich ist zu lesen, dass der Goldkugelkaktus aufgrund seines recht schnellen Wachstums einmal jährlich umgetopft werden sollte. So pauschal lässt sich der richtige Zeitpunkt für den Umzug in ein neues Gefäß jedoch nicht bestimmen: Stattdessen heben Sie den Kaktus (Vorsicht: Handschuhe oder ein Frotteehandtuch benutzen!) aus dem Topf und begutachten sein Wurzelwerk. Das Umtopfen ist erst dann notwendig, wenn der Ballen gut durchwurzelt ist und die einzelnen Wurzeln bereits aus dem Topf herauswachsen. Wählen Sie einen größeren Topf, wobei dieser nicht zu groß ausfallen sollte: In überdimensionierten Pflanzgefäßen sammelt sich vermehrt Feuchtigkeit und fördert so die Fäulnis. Der Topf hat eine gute Größe, wenn sein Durchmesser etwa anderthalb Mal so groß wie der des Wurzelballens ist.

Nehmen Sie das Umtopfen wie folgt vor:

  • bestmöglicher Zeitpunkt: Frühjahr nach der Winterruhe (ca. März bis April)
  • neuen Pflanztopf gründlich säubern & desinfizieren (falls gebraucht)
  • Drainageschicht aus Kieseln oder Blähton einfüllen
  • Substrat bis zu Hälfte einfüllen
  • Kaktus aus dem alten Topf holen (nur mit festen Handschuhen o. ä.!)
  • altes Substrat sorgfältig entfernen
  • Wurzeln sorgfältig begutachten
  • kranke, abgestorbene und abgerissene Wurzeln abschneiden
  • Wurzelballen in den neuen Pflanztopf halten
  • Substrat einfüllen
  • mehrmals vorsichtig mit dem Topfboden auf dem Tisch o. ä. klopfen
  • dadurch füllen sich eventuelle Luftlöcher
  • Substrat sorgfältig andrücken
  • Kaktus angießen

Goldkugelkaktus im Frühjahr umtopfen

Das Auswaschen des Pflanzgefäßes ist insofern wichtig, dass dadurch eventuell anhaftende Krankheitserreger entfernt werden. Reinigen Sie den Topf auch dann, wenn Sie das alte Gefäß weiterverwenden und lediglich das Substrat austauschen bzw. auffüllen.

Schneiden

Der Goldkugelkaktus darf und kann zu keiner Zeit irgendwie beschnitten werden. Diese Kakteenart bildet nur sehr selten und nur in höherem Alter einige weniger Ableger aus. Die einzige Gelegenheit, bei der Sie eventuell die Schere ansetzen können, ist beim jährlichen Umtopfen. Hier sollten kranke, abgerissene und abgestorbene Wurzeln beschnitten werden.

Überwintern

Zwar gibt es in der mexikanischen Heimat des Goldkugelkaktus keinen Winter mit Frost und eventuell Schnee wie in Mitteleuropa, dennoch legt die Natur für einige Monate eine Pause bei kühleren Temperaturen ein. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, den Schwiegermuttersitz auch in Zimmerkultur zwischen Oktober und März kühler zu stellen, das Gießen drastisch zu reduzieren und das Düngen einzustellen.

Während der Wintermonate sind ein heller Platz sowie Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius optimal. Diese haben Sie beispielsweise in einem (unbeheizten) Schlafzimmer, in einem hellen Treppenhaus oder in einem unbeheizten Wintergarten. Sie sollten die Pflanze auf keinen Fall Frost aussetzen, weshalb Sie sie – falls es sich um ein im Freien übersommertes Exemplar handelt – rechtzeitig vor den ersten Nachtfrösten wieder ins Haus holen.

Vermehren

Da der Schwiegermutterstuhl keine bzw. erst im höheren Alter Kindel oder Ableger ausbildet, erfolgt die Vermehrung nur über Aussaat. Mit etwas Glück (und einem entsprechend älteren Exemplar) können Sie die dazu notwendigen Samen sogar selbst ernten: Nach der Blüte bildet der Kaktus etwa zwei Zentimeter lange Früchte aus, die die Samen enthalten. Sie können diese aber auch im gut sortierten Fachhandel kaufen.

Die Aussaat erfolgt auf diese Weise:

  • flache Schalen mit Anzuchterde füllen
  • diese leicht anfeuchten (bestenfalls mit warmem Sprühnebel)
  • Samen verteilen, leicht andrücken
  • nicht mit Erde bedecken, Goldkugelkaktus ist Lichtkeimer
  • Schale mit lichtdurchlässiger Folie bedecken
  • Schale an hellen und etwa 25 °C warmen Ort stellen
  • hell, aber keine direkte Sonneneinstrahlung
  • täglich lüften und leicht feucht halten

Schwiegermutterstuhl durch Samen vermehren

Die Samen keimen innerhalb weniger Tage und müssen zeitig pikiert werden, sofern sie zu dicht stehen. Das bedeutet, Sie vereinzeln die kleinen Pflänzchen mit Hilfe eines Holzstäbchens. Nach einigen Wochen pflanzen Sie die jungen Kakteen einzeln in kleine Töpfe und pflegen sie ebenso wie erwachsene Exemplare.

Krankheiten

Wurzelfäule

Problematisch ist vor allem Staunässe, da diese unweigerlich zu Wurzelfäule führt. Die Ursache ist immer zu viel Feuchtigkeit, entweder durch ein dauerhaft feuchtes Pflanzsubstrat und / oder durch im Untersetzer oder Übertopf stehendes Wasser. Um der Wurzelfäule vorzubeugen, sollten Sie den Kaktus zwischen den einzelnen Wassergaben immer gründlich durchtrocknen lassen und vor allem austretendes Gießwasser sofort vom Untersetzer oder aus dem Übertopf entfernen. Die Überwässerung ist deutlich an der kränklichen, gelblichen Verfärbung des betreffenden Exemplars zu erkennen. Außerdem wird der Kaktus aufgrund der Fäulnis weich. Es gibt keine Gegenmaßnahmen.

Fusarium-Welke, Phytophthora -Fäule, Umfallkrankheit

Allerdings muss nicht immer falsches Gießen der Grund für eine Fäulnis sein. Auch manche Viren, Bakterien oder Pilze (die beispielsweise mit dem Gießwasser oder dem Pflanzsubstrat an den Kaktus gelangen) können die Ursache sein. So wird der Goldkugelkaktus selten von der Fusarium-Welke, der Phytophthora -Fäule oder der so genannten Umfallkrankheit heimgesucht. Diese Krankheiten sind höchstansteckend und gefährden Ihren weiteren Zimmerpflanzenbestand. Aus diesem Grund sollten Sie den erkrankten Kaktus sofort mit dem Hausmüll entsorgen – eine Rettung gibt es nicht.

Schwiegermutterstuhl kann auch von Krankheiten befallen werden

Hinweise auf weitere Pflegefehler:

  • Kaktus wächst walzen- statt kugelförmig: Lichtmangel
  • Kaktus verfärbt sich leicht violett oder rötlich: direkte Sonneneinstrahlung wird nicht vertragen
  • Kaktus wirkt aufgeblasen bzw. aufgedunsen: Überdüngung

Mehltau tritt selten auf

Ist der Goldkugelkaktus mit einer weißen, pudrigen und abwischbaren Schicht überzogen, so kann das verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen stecken Schädlinge wie Wollläuse oder Spinnmilben dahinter, manchmal kann es sich jedoch auch um eine Infektion mit Mehltau handeln, einer bei Zimmer- und Kulturpflanzen sehr häufig auftretenden Pilzkrankheit. Üblicherweise lässt sich diese Krankheit sehr gut mit einer Vollmilch-Wasser-Mischung behandeln, die mehrfach auf die betroffene Pflanze aufgesprüht wird. Diese Behandlung verträgt der Goldkugelkaktus jedoch nicht, auch ein Wegschneiden der infizierten Stellen ist nicht möglich. Stattdessen separieren Sie den betreffenden Kaktus von eventuell vorhandenen weiteren Pflanzen – so vermeiden Sie eine Ansteckung – und bestäuben ihn mit Gesteinsmehl.

Schädlinge

Wie bei jeder anderen Pflanze werden auch Goldkugelkakteen von Schädlingen befallen. Besonders häufig bei in Wohnungen oder Wintergärten kultivierten Exemplaren sind Blattläuse, Woll- bzw. Schmierläuse und Spinnmilben. Befallene Pflanzen sollten so schnell wie möglich separiert werden, um ein Übergreifen auf andere Pflanzen zu verhindern. Mit einer guten, artgerechten Pflege lässt sich ein Befall bis zu einem gewissen Grad verhindern, denn Schädlinge siedeln sich bevorzugt an eher kränklichen und damit schwachen Pflanzen an.

Schwiegermutterstuhl kann auch von Schädlingen infiziert werden

Blattläuse

Diese Pflanzensaft saugenden Schädlinge werden oft erst spät entdeckt: Die winzigen schwarzen, braunen oder grünen Pflanzenläuse machen sich als dunkle Punkte auf dem Kaktus kaum bemerkbar. Ist der Befall bereits fortgeschritten, fallen die Tierchen aufgrund ihrer schieren Masse auf – oder wegen der schmierigen, schwarzen Schicht, die sich plötzlich auf der Oberfläche des Kaktus verbreitet. Dabei handelt es sich um den Rußtaupilz, der sich auf den süßen, „Honigtau“ genannten, Ausscheidungen der Blattläuse. Die Schädlinge lassen sich durch das Abduschen mit einem kräftigen Wasserstrahl beseitigen oder werden durch das wiederholte Besprühen mit Rainfarn- oder Brennnesseltee besprüht. Achten Sie darauf, dass das Substrat nicht durchtränkt wird (indem Sie beispielsweise eine Plastiktüte darüber stülpen) und der Kaktus schnell abtrocknet.

Woll- oder Schmierläuse

Woll- bzw. Schmierläuse gehören ebenfalls zu den Pflanzensaft saugenden Schädlingen. Die winzigen Insekten sitzen im Erwachsenenstadium unter einem harten, weißen Kokon, der sie vor Fraßfeinden schützt. Im fortgeschrittenen Stadium bildet sich ein schmieriger, klebriger Film, der auch von der Pflanze heruntertropft. Insektizide auf Rapsölbasis schaffen Abhilfe.

Spinnmilben

Spinnmilben sind keine Insekten, sondern Spinnentiere und weben als solche zwischen den Stacheln des Goldkugelkaktus feine weiße Gespinste. Auch hier vertreiben Präparate auf der Basis von Rapsöl die unerwünschten Besucher.

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