Trompetenzunge, Salpiglossis sinuata – Infos zu Anzucht und Pflege

Trompetenzunge, Salpiglossis sinuata
Steckbrief und Pflege-Infos öffnenschließen
Blütenfarbe
gelb, rosa, rot, violett, blau
Standort
Halbschatten, Sonnig, Vollsonne
Blütezeit
Juni, Juli, August, September
Wuchsform
aufrecht, Staude
Höhe
bis zu 100 Zentimeter hoch
Bodenart
sandig, kiesig
Bodenfeuchte
frisch
pH-Wert
schwach sauer
Kalkverträglichkeit
Kalktolerant
Humus
humusreich
Giftig
Ja
Pflanzenfamilien
Nachtschattengewächse, Solanaceae
Pflanzenarten
Schnittblumen, Beetpflanzen
Gartenstil
Blumengarten, Ziergarten

Die Trompetenzunge (botanisch: Salpiglossis sinuata) begeistert durch ihre farbenprächtigen und stark von Adern durchzogenen Blüten. Dass die Pflanze mit ihrer temperamentvollen Optik ursprünglich in Chile und Peru beheimatet ist, verwundert nicht. Um dem Nachtschattengewächs auch in unseren Breitengraden die richtigen Lebensbedingungen zu verschaffen, sind mehrere Pflegemaßnahmen zu treffen. Wer die Herausforderung annimmt, darf sich über zauberhafte Sommerblumen im Garten oder Topf freuen – gegebenenfalls sogar länger als nur eine Saison. Denn aus der im Handel als einjährig ausgewiesenen Trompetenzunge lässt sich mit Geschick und Glück eine mehrjährige Pflanze machen.

Steckbrief

  • deutscher Name: Trompetenzunge
  • botanischer Name: Salpiglossis sinuata
  • Familie: Nachtschattengewächse (Solanaceae)
  • Herkunft: Chile, Peru
  • Wuchshöhe: 50 – 100 cm
  • Blütenfarbe: verschieden (z.B. Rot, Rosa, Violett, Gelb, Blau oder Schwarz)
  • Blütezeit: Juni – September
  • Standort: sonnig, wind- und regengeschützt
  • Boden: feucht, aber nicht nass
  • Sonstiges: nicht winterhart, potenziell mehrjährig, kalktolerant, giftig

Pflege

Generell gilt: Die Trompetenzunge muss ausgewogen feucht gehalten werden. Nässe und Trockenheit bekommen ihr gar nicht. Das Wasser gießt man direkt an die Wurzeln. Niemals die Blätter und Blüten benetzen! Verwelkte und/oder nasse Blüten müssen sofort entfernt werden, um Fäulnis zu vermeiden. Zudem ist der Hobbygärtner angehalten, in der Umgebung von Salpiglossis sinuata regelmäßig Unkraut zu jäten.

Wird die Pflanze im Blumenbeet kultiviert, sollte sie alle vier Wochen mit Gartenkompost gedüngt werden. Zieht man die Trompetenzunge im Kübel, empfiehlt sich der Gebrauch von Flüssigdünger – entweder einmal pro Jahr (Langzeitdünger) oder vierzehntägig.

Tipp: Regelmäßiges Entspitzen der Triebe fördert die Blühfreudigkeit der Pflanze.

Trompetenzunge mit besonderer Blütenfarbe

Beschreibung

Bei der Trompetenzunge handelt es sich um eine krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von bis zu einem Meter erreicht. Die Laubbblätter sind in der Regel ganzrandig – nur die unteren Exemplare weisen hin und wieder auch einen geschwungenen Rand auf.

Als markantestes Charakteristikum fungieren die auffälligen, aber gemeinhin nicht duftenden Blüten. Sie leuchten beispielsweise in kräftigem Rot, zartem Rosa, intensivem Violett, strahlendem Gelb oder edlem Blau, sind stark von Adern durchzogen und fühlen sich samtig an. Die Krone hat einen Durchmesser von bis zu sechs Zentimetern und ist glockenartig geformt.

Tief in der Kronröhre sitzen die fertilen Staubblätter. Daneben wird ein steriles Staminodium gebildet. Es steht in der Kronröhre weiter vorn und besitzt einen verkümmerten Staubbeutel, der circa einen halben bis ganzen Millimeter lang ist. Trompetenzungen sind nicht winterhart, aber potenziell mehrjährig.

Standort

Salpiglossis sinuata benötigt vor allem zweierlei, um gut zu gedeihen.

  • Wärme
  • Schutz

Deshalb empfiehlt sich ein Standort im Garten, der einerseits vollsonnig, andererseits aber auch wind- und regengeschützt ist. Wird die Pflanze im Haus kultiviert, sollte der Platz ebenfalls so gewählt werden, dass sie genügend Sonne tanken kann.

Substrat

Das Nachtschattengewächs wünscht sich einen gut entwässerten Boden. Ansonsten neigt die Pflanze zur Fäulnisbildung. Um den Untergrund angemessen vorzubereiten, mischt man verrotteten Stallmist oder Kompost unter. Nicht zu sparsam sein! Zudem freut sich die Trompetenzunge, wenn das Gartenerde-Kompost-Gemisch mit etwas Kalk angereichert wird.

Tipps:

  • besteht die Gefahr von Staunässe – ein wenig Sand in den Boden einarbeiten
  • zieht man die Pflanze im Topf oder Kübel, ist zur besseren Entwässerung eine Drainage ratsam
  • einfach eine Schicht Kies auf den Boden legen, bevor das Gefäß mit Kompost und Erde gefüllt wird

Aussaat

Die klassische Aussaat erfolgt zwischen Ende Februar und Mitte April – und zwar im warmen Zimmer oder im beheizten Gewächshaus, wenn vorhanden.

So geht’s:

  • ein Minigewächshaus oder eine Saatschale zur Hand nehmen
  • das gewählte Anzuchtgefäß mit einem Torf-Sand-Gemisch oder geeigneter Anzuchterde füllen
  • die Samen verteilen, nicht zu eng nebeneinander legen und nur leicht andrücken

Hinweis: Es handelt sich um Lichtkeimer – und Lichtkeimer brauchen zwingend die Nähe zum Tageslicht.

  • das Substrat mit einem Wassersprühgerät anfeuchten
  • das Minigewächshaus schließen beziehungsweise die Saatschale mit durchsichtiger Folie abdecken
  • das Anzuchtgefäß an einem hellen, warmen Ort (20 bis 22 Grad Celsius) platzieren

Hinweis: Auch wenn die „großen“ Trompetenzungen intensive Sonneneinstrahlung mögen, ist eine vollsonnige Lage für die Aussaat nicht sinnvoll.

Tipps:

  • das Substrat im Gefäß permanent leicht feucht halten
  • hier ist ein guter Mittelweg wichtig, denn Nässe führt zu Fäulnis, Trockenheit hingegen zum Absterben der Samen
  • zeigen sich Wassertropfen an den Scheiben des Minigewächshauses oder an der Folie, gilt es kurzzeitig zu lüften, um Fäulnis zu verhindern
  • bei guten Bedingungen beträgt die Keimdauer ungefähr zwei bis drei Wochen
  • die kräftigsten Sämlinge pikieren
  • die Keimlinge umpflanzen, sobald die ersten echten Blattpaare zutage treten
  • die Weiterkultur führt man in Einzeltöpfen bei Temperaturen von 18 bis 20 Grad Celsius durch
  • ein eventueller Wachstumsstopp ist nach spätestens einer Woche überstanden
  • bis Mitte Mai hält man das Substrat luftig und leicht feucht, weiterhin wird es vor praller Sonne geschützt

Trompetenzunge wächst bis zu 100 Zentimeter hoch

Insider-Empfehlung: Um die erforderliche Keimfreiheit des Anzuchtsubstrats zu gewährleisten, befördert man es vor der eigentlichen Anwendung für kurze Zeit in den Backofen oder in die Mikrowelle.

  • Backofen: 20 Minuten bei 200 Grad Celsius
  • Mikrowelle: fünf Minuten bei 800 Watt

Immer wieder berichten Gartenfreunde von einer erfolgreichen Zimmerhaltung der Trompetenzunge. Wer die interne Kultur probieren will, nimmt die Aussaat nicht erst ab Februar, sondern schon im September vor, um sich auch in der Winterzeit an der prächtigen Pflanze auf dem Fensterbrett zu erfreuen. Trompetenzunge im sogenannten Kalten Kasten aussäen.

Es gibt auch die Möglichkeit einer Direktaussaat im Beet. Diese wird ab März durchgeführt. Allerdings funktioniert sie nur, wenn ein mobiler Kalter Kasten als geschütztes Frühbeet verfügbar ist.

Im Kalten Kasten aussäen

Unter dem mobilen Kalten Kasten versteht man eine Konstruktion, die sich aus einem hölzernen Rahmen und einer beweglichen, lichtdurchlässigen Glas- oder Kunststoffabdeckung zusammensetzt. Daneben existiert auch der dauerhafte Kalte Kasten. Er kommt gemeinhin mit einer Beton- oder Ziegelsteinumrandung daher. Will man die Trompetenzunge aussäen, bedarf es jedoch zwingend der mobilen, vorübergehenden Variante, die sich im Mai problemlos entfernen lässt.

Folgende Merkmale muss der mobile Kalte Kasten für Salpiglossis sinuata erfüllen:

  • Heizkabel und Thermometer sind essenziell, um dem Nachtschattengewächs gleichbleibende Temperaturen von etwa 20 Grad Celsius bescheren zu können
  • nur unter dieser Voraussetzung klappt die Keimung
  • der Rahmen des Kastens ist nicht überall gleich hoch
  • in Richtung Süden weist er einen leichten Anstieg auf
  • so wird sichergestellt, dass genügend Sonnenwärme auf die Sämlinge einwirkt

Den Kalten Kasten vorbereiten:

  • eine zehn Zentimeter dicke Schicht Mutterboden verteilen und festtreten
  • zwei Tage warten, damit sich die Erde setzen kann
  • eine Schicht Stallmist einfüllen
  • den Stallmist mit einer fünf Zentimeter dicken Schicht Gartenerde bedecken und verdichten.

Wichtig: Es gilt darauf zu achten, dass bis zur Abdeckung ausreichend Platz vorhanden ist, damit sich die Keimlinge gut entwickeln und entfalten können.

Tipps:

  • um die Keimlinge im Kalten Kasten an den ersten warmen, von starkem Sonnenschein geprägten Frühlingstagen vor der intensiven Einstrahlung zu schützen, sollten rechtzeitig Schilf- oder Strohmatten griffbereit liegen
  • ansonsten verhält man sich genau so wie bei der Aussaat im Haus

Hinweis: Natürlich gibt es kein Gesetz, das vorschreibt, dass man Salpiglossis sinuata nicht ohne den Schutz des Kalten Kastens direkt ins Beet aussäen darf. Allerdings zeigt die Erfahrung einiger Hobbygärtner, dass in diesem Fall nur eine spärliche Ausbeute an Jungpflanzen resultiert.

Die Gründe dafür:

  • tierische Gartenbewohner, die sich über die Samen hermachen und sie ohne Reue vertilge
  • unerwartete Spätfröste, die besonders empfindliche Keimlinge erfrieren lassen

Trompetenzunge mit grünem Blattwerk

Auspflanzen

Ab Mitte Mai, wenn keine Bodenfröste mehr zu befürchten sind, kommt die Trompetenzunge ins Freie. Wir fassen die wichtigsten Maßnahmen noch einmal zusammen.

Beet

  • vollsonnigen, wind- und regengeschützten Platz auswählen
  • Gartenerde-Kompost-Gemisch mit etwas Kalk anreichern
  • bei Gefahr von Staunässe ein wenig Sand in den Boden einarbeiten
  • einzelne Trompetenzungen in einem Abstand von 25 bis 30 Zentimetern pflanzen

Kübel

  • eine Pflanze pro Gefäß
  • Drainage mit Kies gegen Staunässe anlegen
  • gute Blumenerde als Substrat verwenden
  • Langzeitdünger (flüssig) verabreichen

Überwintern

Wer sich in den Fachhandel begibt, um Saatgut für Salpiglossis sinuata zu kaufen, wird in der Regel mit der Auskunft konfrontiert, es handele sich um eine einjährige Sommerblume. Es lohnt sich jedoch, diesem „Gerücht“ keinen Glauben zu schenken, denn: In ihrer warmen Heimat gedeiht die Trompetenzunge ohne weiteres mehrjährig. Zudem sprechen die vielen gelungenen Versuche, die Schönheit als Zimmerpflanze zu kultivieren, für das Experiment einer Überwinterung.

Vor allem solche Ausführungen, die grundsätzlich im Pflanzgefäß gezogen werden, lassen sich häufig gut überwintern. Bei besonders hübschen Trompetenzungen sollte man es unbedingt probieren – und zwar so.

  • die Pflanze Mitte oder Ende September (vor dem ersten Frost) einräumen

Wichtig: Zuvor muss sie gründlich ausgeputzt und ausgelichtet werden.

  • das Substrat so aufbereiten, wie es für Salpiglossis sinuata im Topf üblich ist
  • die eingepflanzte Trompetenzunge an einem hellen Standort platzieren

Hinweis: Die örtliche Temperatur sollte 16 bis 18 Grad Celsius betragen.

Tipps zur Pflege während der Überwinterungszeit:

  • bei direkter Mittagssonne beschatten
  • nur bei trockener Oberfläche gießen (Daumenprobe)
  • nicht düngen
  • regelmäßig auf Schädlinge (Spinnmilben, Weiße Fliegen, Thripse) prüfen
  • Schädlinge bei Auftreten beseitigen

Nach dem Überwintern:

  • Pflanze in frisches Substrat umtopfen
  • die ersten Triebe über einem Auge leicht kürzen (hat eine bessere Verzweigung zur Folge)
  • Trompetenzunge schrittweise an mehr Sonnenlicht und wärmere Temperaturen gewöhnen
  • Mitte Mai darf sie wieder an die frische Luft

Hält man sich an all diese Maßnahmen, wird die einjährige Pflanze vermutlich mehrjährig.

Wichtig: Trompetenzungen sind nicht winterhart. Sie müssen in der kühlen Saison also unbedingt ins Haus.

Vermehren

Neben der Überwinterung kann man auch eine Vermehrung von Salpiglossis sinuata versuchen.

Dabei stehen zwei Wege zur Wahl:

  • Samenkapseln
  • Stecklinge

Trompetenzunge braucht einen sonnigen Standort

Vermehrung mit Samen aus den Samenkapseln

Hält man die Trompetenzunge doch nur als einjährige Pflanze und lässt sie ausreichend lange stehen, gibt es die Möglichkeit, den entstehenden Samenkapseln die Lichtkeimer zu entnehmen. Diese sollten dann kühl, dunkel und trocken gelagert werden, bis ab Februar das übliche Prozedere beginnt.

Vermehrung mit Stecklingen

Bei der Vermehrung mit Stecklingen geht man folgendermaßen vor.

  • im Spätsommer mehrere kräftige Triebe auswählen, von denen jeder mindestens ein Auge aufweist
  • die erkorenen Stecklinge jeweils unterhalb des Auges schräg abschneiden und an den Spitzen so kürzen, dass sie maximal zehn bis 15 Zentimeter lang sind
  • alle Blüten und Blätter von den Stecklingen entfernen
  • die Stecklinge mit dem schrägen Ende in Weidenwasser oder Bewurzelungspulver tauchen
  • die Stecklinge in kleine Anzuchttöpfchen mit nährstoffarmem und durchlässigem Substrat stecken

Tipp: Um zu verhindern, dass die Kapillaren an der Schnittstelle Schaden nehmen, bohrt man das Pflanzloch für jeden Steckling mit einem Pikierstab oder zur Not auch mit einem simplen Bleistift vor.

  • Angießen – am besten wieder mit Weidenwasser, da es den Bewurzelungsvorgang beschleunigt
  • durchsichtige Folie über die Anzuchttöpfe stülpen

Hinweis: Die Folie sorgt für ein feucht-warmes Mikroklima, das sich vorteilhaft auf das Wachstum der Stecklinge auswirkt. Hier wieder daran denken, immer kurz zu lüften, wenn sich unter der Folie Wassertropfen bilden (Schimmelgefahr).

  • das Substrat und die Stecklinge in den folgenden sechs bis acht Wochen gleichmäßig feucht halten
  • die Stecklinge in etwas größere Töpfe mit herkömmlichem Substrat umpflanzen, sobald sich ein kräftiges Wurzelsystem gebildet hat

Tipp: Ab sofort ist keine Folienabdeckung mehr nötig. Stattdessen werden die heranreifenden Pflanzen wie erwachsene Trompetenzungen behandelt.

  • Mitte Mai dürfen die neuen Schönheiten nach draußen gepflanzt werden

Ist Salpiglossis sinuata giftig?

Ja, wie die meisten Nachtschattengewächse ist auch die Trompetenzunge in allen Teilen giftig. Aus diesem Grund sollte man bei Arbeiten an der Pflanze stets Gartenhandschuhe tragen und herumtollende Kleinkinder und Haustiere möglichst im Auge behalten.

Krankheiten

Krankheiten und Schädlinge

Von Schädlingen ist Salpiglossis sinuata kaum betroffen – und wenn, dann in der Regel nur bei der Kultivierung im Haus beziehungsweise bei der Überwinterung (siehe „Überwintern“). Draußen machen Käfer und Co. normalerweise einen großen Bogen um die Pflanze. Dies liegt daran, dass die Insekten instinktiv registrieren, dass die Trompetenzunge giftig ist.

Anders sieht es in Bezug auf Krankheiten aus. Leider neigt die Pflanze relativ schnell zum Pilzbefall, wenn sie nicht richtig gehalten und gepflegt wird. Aus diesem Grund muss der Hobbygärtner unbedingt Sorge tragen, seine Sommerblume angemessen zu gießen. Gelingt es nicht, den Wasserhaushalt ausgewogen zu regulieren, schlagen Wurzelfäule und/oder Mehltau sofort zu.

Tritt eine der Infektionen auf, ist die Trompetenzunge nicht mehr zu retten. Man sollte sie rasch beseitigen, um eine Verbreitung der Krankheit auf andere Pflanzen zu verhindern. Achtung: Die erkrankten Blumen keinesfalls auf den Kompost geben! Ansonsten nisten sich die zerstörerischen Sporen dort ein und machen bald die nächsten Pflanzen krank, die mit dem Kompost in Kontakt kommen.

Tipp: Den Einsatz biologischer Bekämpfungsmittel gegen Mehltau (pflanzliche Brühen und Jauchen, die auf Blüten und Blätter versprüht werden) kann man sich sparen. Bei der nässeempfindlichen Trompetenzunge hat es keinen Zweck. Am wichtigsten ist, den Standort und das Substrat von Anfang an genau auszusuchen, um Krankheiten erst gar keine Chance zu lassen.

Sorten

Salpiglossis sinuata gibt es in vielen verschiedenen Sorten im Gartenfachmarkt zu kaufen. Wir stellen die beliebtesten Ausführungen kurz vor.

‚Red Bicolor‘

  • Wuchshöhe: bis 50 cm
  • Blütenfarbe: rot, mit leuchtend gelber Zeichnung
  • Sonstiges: Dauerblüher für Beet und Kübel

‚Purple Bicolor‘

  • Wuchshöhe: bis 50 cm
  • Blütenfarbe: violett, mit spezieller Gelbzeichnung
  • Sonstiges: harmoniert optimal mit ‚Black Trumpets‘

‚Black Trumpets‘

  • Wuchshöhe: bis 50 cm
  • Blütenfarbe: schwarz-rot
  • Sonstiges: perfekt für die Topfkultur

‚Yellow‘

  • Wuchshöhe: bis 50 cm
  • Blütenfarbe: gelb
  • Sonstiges: Sommerblume par excellence

‚Kew Blue‘

  • Wuchshöhe: bis 50 cm
  • Blütenfarbe: blau-schwarz, zur Mitte hin dunkler
  • Sonstiges: verströmt einen ganz leichten Honigduft

Trompetenzunge ist ein Nachtschattengewächs

Passende Begleitpflanzen

Natürlich kann man verschiedene Trompetenzungen kaufen und wunderbar miteinander kombinieren – dies gilt nicht nur für die erwähnten Sorten ‚Purple Bicolor‘ und ‚Black Trumpets‘, sondern für nahezu alle Varianten. Darüber hinaus harmonieren sie mit einigen anderen Garten- und Balkonpflanzen.

Beispiele:

  • Riesenschleierkraut (als Hintergrund)
  • Schleifenblumen
  • Skabiosen
  • Mittagsblume
  • Herzblattlilien und sonstige Stauden
  • hoch wachsende Rosensorten (als Hintergrund)
  • Petunien

Spezialtipp: Ein besonders ästhetisches Bild erzielt man, indem mehrere bunt leuchtende Trompetenzungen vor der edlen Kulisse einer immergrünen Hecke gepflanzt werden. Abgesehen von der stilvollen Optik bringt diese Kombination noch den Vorteil mit sich, dass die sensiblen Sommerblumen gut vor Wind und Regen geschützt sind.

Rating: 5.0/5. From 1 vote.
Please wait...