Verpiss-Dich-Pflanze, Plectranthus caninus – Pflege der Anti-Katzen-Staude

Verpiss-Dich-Pflanze, Plectranthus caninus
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Blütenfarbe
violett
Standort
Halbschatten, Sonnig
Blütezeit
Mai, Juni
Wuchsform
aufrecht, buschig, mehrjährig, Staude
Höhe
bis zu 40 Zentimeter hoch
Bodenart
sandig, kiesig
Bodenfeuchte
mäßig trocken, frisch
pH-Wert
neutral, schwach sauer
Kalkverträglichkeit
Kalkintolerant
Humus
humusreich
Giftig
Nein
Pflanzenfamilien
Lippenblütler, Lamiaceae
Pflanzenarten
Duftpflanzen, Gartenpflanzen, Topfpflanzen
Gartenstil
Vorgarten, Wohngarten, Topfgarten

Wo chemische und akustische Mittel versagen, ist die Verpiss-Dich-Pflanze (Plectranthus caninus) ein Volltreffer. Mit einer geballten Ladung ätherischer Öle bildet sie eine unsichtbare Barriere für Hunde und Katzen. Zertrampelte, mit Tierkot verunreinigte Beete gehören der Vergangenheit an, wo Plectranthus caninus gedeihen. Damit die Pflanze mit dem anstößigen Namen ihre Schlagkraft vollkommen entfalten kann, sind wichtige Kriterien in der Kultivierung zu beachten. Dieser grüne Ratgeber erklärt alle Details rund um die Pflege der Anti-Katzen-Staude.

Steckbrief

  • Pflanzenfamilie: Lippenblütler (Lamiaceae)
  • Gattung: Harfensträucher (Plectranthus)
  • Bezeichnung von Art und Sorte: Verpiss-Dich-Pflanze (Plectranthus ornatus)
  • Handelsnamen: Anti-Katzen-Staude, Hundeschreck, Katzenschreck
  • Verbreitungsgebiet: Afrika bis Australien
  • Wuchsform: krautig bis halb-verholzend
  • Wuchshöhe: 30-40 cm, selten höher
  • Blütezeit: Mai bis Juni mit lilafarbenen Lippenblüten
  • Laub: fleischig, behaart mit Nesseln an den Blattspitzen
  • Laubfarbe: grün bis weiß-grün
  • Standort: sonnig bis halbschattig, luftfeucht
  • Bodenqualität: nährstoffreich, humos, frisch bis mäßig trocken
  • Kalkverträglichkeit: keine
  • Winterhart: nein
  • mehrjährig: ja
  • Giftig: nein

Pflege

Die Wirkung einer Verpiss-Dich-Pflanze (Plectranthus caninus) beruht auf den ätherischen Ölen, die sich in den Blättern befinden. Die unscheinbaren Blüten leisten hingegen keinen Beitrag zur Abwehr von Hunden, Katzen oder Kaninchen. Über die Nesseln der Blätter wird ein Methol-artiger Duft abgegeben, der auf die empfindlichen Nasen zahlreicher Vierbeiner abschreckend wirkt. Für Menschen wird der Geruch erst dann wahrnehmbar, wenn sie die Blätter zwischen den Fingern zerreiben. Auf Schädlinge, wie Blattläuse oder Schnecken, übt die Plectranthus caninus keinen abweisenden Effekt aus.

Katze im Gartenbeet, Plectranthus caninus

 

Standort

Damit die Anti-Katzen-Staude ihre Aufgabe als natürliche Barriere gegen ungebetene Vierbeiner erfüllen kann, ist die Wahl des Standortes von maßgeblicher Bedeutung. Je länger Sonnenstrahlen auf die Blätter fallen, desto intensiver entfaltet sich der Geruch, der den Nesseln entströmt.

Wählen Sie daher eine Lage mit folgenden Rahmenbedingungen:

  • sonnig bis halbschattig mit mindestens 4 Sonnenstunden täglich
  • warm und regengeschützt
  • ideales Temperaturniveau zwischen 16 und 25 Grad Celsius
  • mindestens 100 cm Abstand zu anderen Pflanzen

Steigen im Sommer die Temperaturen über die 21-Grad-Marke, ist eine erhöhte Luftfeuchtigkeit vorteilhaft. Sofern sich der gewählte Standort nicht ohnehin in der Nähe von Teich oder Bachlauf befindet, sind mit Wasser gefüllte Schalen hilfreich.

Verpiss-Dich-Pflanze ist eine kalkintolerante Pflanze

Boden und Substrat

Die Qualität der Erde leistet einen wichtigen Beitrag zu Wachstum und Vitalität des magischen Harfenstrauches. Erst wenn die Anti-Katzen-Staude eine Wuchshöhe von mindestens 20 cm mit einem dichten Laubkleid entwickelt hat, kann sie zeigen, was in ihr steckt. Um Beete, Sitzplätze und Sandkästen zuverlässig vor Hunde- und Katzendreck zu schützen, kommt es auf diese Bodenbeschaffenheit an.

  • frisch bis mäßig trocken
  • durchlässig, ohne Gefahr von Staunässe
  • nährstoffreich und locker-humos
  • neutral bis leicht sauer mit einem pH-Wert von 5,5 bis 7

Da Plectranthus caninus nicht winterhart ist, bevorzugen zahlreiche Gärtner die Kultivierung in Topf und Kübel. Greifen Sie bitte in diesem Fall zu einer qualitativ hochwertigen Blumenerde auf Kompostbasis mit geringem Torfanteil. Die Zugabe von Blähton, Lavagranulat oder kalkfreiem Quarzsand verbessert die Durchlässigkeit, da selbst kurzzeitige Staunässe das vorzeitige Ende für den Hunde-Schreck bedeutet.

Katzen im Garten mit der Verpiss-Dich-Pflanze vertreiben

Pflanzen

Pflanzen im Beet

Für die Kälte-empfindliche Abwehrpflanze beginnt die Pflanzzeit im Freiland Mitte Mai, wenn nach den Eisheiligen die Gefahr nächtlicher Bodenfröste vorbei ist. Möchten Sie bereits ab April Hunde und Katzen vom Garten fernhalten, sind nach der Pflanzung Schutzvorkehrungen erforderlich, solange die Temperaturen unter 10 Grad Celsius fallen. Da eine einzelne Verpiss-Dich-Pflanze auf verlorenem Posten steht, empfehlen wir eine Gruppenpflanzung von 3 Exemplaren oder mehr. Ein Pflanzabstand von 20 bis 30 cm garantiert eine lückenlose Geruchs-Schranke, vor der Hund und Katze Reißaus nehmen.

In diesen Schritten gehen Sie fachmännisch vor:

  • die noch eingetopften Jungpflanzen in kalkfreiem Wasser tränken, bis keine Luftbläschen mehr aufsteigen
  • derweil am Standort die Erde auflockern und jäten
  • im Abstand von 20 bis 30 cm Pflanzgruben ausheben mit einem größeren Volumen als ein Wurzelballen
  • unter Beibehaltung der bisherigen Pflanztiefe die Verpiss-Dich-Pflanzen in die Erde setzen
  • das Substrat andrücken und gießen mit Regenwasser
  • bis Mitte Mai über Nacht mit einem atmungsaktiven Gartenvlies schützen

Sollte die Bodenqualität nicht den Kriterien entsprechen, gleichen Sie mit Hilfsstoffen kleinere Defizite aus. In feuchter Erde beugt eine Schicht aus Splitt oder Kies an der Grubensohle drohender Staunässe vor. Fester Boden erhält mit Quarzsand oder Laubkompost eine lockere Konsistenz. Sandigem Erdreich verleihen Sie mit Kompost oder Rindenhumus mehr Festigkeit.

Verpiss-Dich-Pflanze, Plectranthus caninus ist nicht winterhart

Pflanzen im Topf

Um Areale ohne angrenzenden Mutterboden vor Katzen- und Hundekot zu bewahren, pflanzen Sie Plectranthus caninus in standfeste Töpfe, die Sie in einer Distanz von maximal 50 cm zueinander aufstellen. Fernerhin ist die Kultivierung im Kübel empfehlenswert, wenn Sie Ihre florale Schützenhilfe gegen lästige Vierbeiner überwintern möchten. Zu diesem Zweck setzen Sie die Töpfe einfach in die Erde, um sie vor Wintereinbruch einzuräumen.

Die Pflanzung einer Anti-Katzen-Staude im Topf verläuft ähnlich, wie im Beet. Verwenden Sie bitte Pflanzgefäße mit einem Durchmesser von mindestens 20 cm Durchmesser. Unverzichtbar ist eine 2 bis 3 cm dicke wasserführende Schicht aus Blähton über der Wasserablauf-Öffnung im Topfboden, damit überschüssiges Gieß- und Regenwasser rasch abläuft. Füllen Sie das empfohlene Substrat bis 2 cm unterhalb vom Topfrand, damit beim Gießen nichts überschwappt.

Katze im Gartenareal

Für die Hunde-Schreck-Staude im Topf öffnet sich das Zeitfenster für die Pflanzung bereits Ende März/Anfang April, sofern Sie bis Mitte Mai die Gefäße über Nacht einräumen hinter Glas.

Gießen

Unmittelbar nach der Pflanzung ist der Gießbedarf hoch und reduziert sich proportional zum Wachstum. Grundsätzlich sind Anti-Katzen-Stauden im Topf häufiger zu gießen, als im Beet.

So machen Sie es richtig:

  • an Jungpflanzen die Erde konstant leicht feucht halten, ohne dass sich Staunässe bildet
  • trocknet die Oberfläche an, wird unmittelbar auf die Wurzelscheibe gegossen
  • gut verwurzelte Harfensträucher mäßig wässern, sodass der Wurzelballen nicht austrocknet
  • während des Sommers in den Morgen- oder Abendstunden einsprühen mit weichem Wasser
  • vornehmlich Regenwasser, abgestandenes Leitungswasser oder Teichwasser verwenden

Sofern Sie für Katzen-Schreck-Pflanzen im Topf einen Untersetzer verwenden, gießen Sie diesen bitte zeitnah aus, damit das angesammelte Wasser nicht wieder in den Wurzelballen aufsteigt. Alternativ legen Sie den Untersetzer mit Kieselsteinen aus. Dieser Kniff verhindert Staunässe und erhöht lokal die Luftfeuchtigkeit, da das Wasser allmählich verdunstet.

Plectranthus caninus gilt als Katzen- und Hundeschreck

Düngen

Eine kontinuierliche Nährstoffzufuhr stellt sicher, dass sich Ihre Anti-Katzen-Stauden prächtig entwickeln. Da bei diesen Pflanzen der Fokus auf dem Wachstum der Blätter liegt, sind Stickstoff-reiche Dünger von Vorteil. Das gilt für Plectranthus caninus im Beet und Kübel gleichermaßen.

So düngen Sie richtig:

  • von April bis August im Beet alle 3 Wochen Laubkompost einharken und mit Brennnesseljauche überbrausen
  • alternativ im April und Juni einen Langzeitdünger ausstreuen und nachgießen
  • im Topf von April bis August alle 14 Tage einen Flüssigdünger ins Gießwasser geben

Ab Anfang September düngen Sie bitte nicht mehr, damit die Harfensträucher vor dem Winter ausreifen.

Schneiden

Ein Rückschnitt ist jederzeit möglich, wenn Sie die Anti-Katzen-Staude verkleinern möchten. Das ist von Vorteil, wenn Sie die Pflanze vor dem Einräumen einkürzen müssen, weil im Winterquartier Platzmangel herrscht. Idealerweise warten Sie mit einem Schnitt bis zum zeitigen Frühjahr, wenn der neue Austrieb kurz bevorsteht. Es ist problemlos möglich, zu lange Triebe um bis zu zwei Drittel abzuschneiden.

Katzen im Garten können mit der Verpiss-Dich-Pflanze vertrieben werden

Überwintern

Für die einjährige Kultivierung ist die wehrhafte Verpiss-Dich-Staude zu wertvoll. Damit Ihnen die Pflanze in der nächsten Saison wiederum Hunde, Katzen, Kaninchen oder Marder vom Hals hält, muss sie lediglich vor Frost und Schnee geschützt werden.

Mit dieser Strategie überwintern Sie Harfensträucher mit Erfolg:

  • im Herbst einräumen, wenn das Thermometer regelmäßig unter 10 Grad Celsius fällt
  • an einem hellen Standort platzieren mit Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad Celsius
  • die Wasserversorgung auf den reduzierten Bedarf anpassen
  • von September bis März nicht düngen

Wirft die Pflanze ihre Blätter ab, ist dies eine natürliche Reaktion auf den Lichtmangel. Im nächsten Frühjahr treiben frische Blätter aus, sobald sich die Lichtverhältnisse bessern. Möchten Sie ausgepflanzte Hunde-Schreck-Pflanzen nicht dem Frost preisgeben, graben Sie die Pflanzen im Herbst aus und setzen sie in einen Topf mit Blumenerde. Je mehr Wurzelvolumen erhalten bleibt, desto besser übersteht ein Harfenstrauch diese Strapaze.

Winterruhe beenden und Umtopfen

Im März wecken Sie Ihre Anti-Katzen-Stauden aus dem Winterschlaf, indem Sie die Pflanzen umtopfen in frische Erde. Sofern ein Kübel vollständig durchwurzelt ist, wählen Sie bitte ein größeres Gefäß. Zwischen Wurzelballen und Topfrand sollten maximal 2 Fingerbreit Abstand bestehen. Die Drainage aus anorganischem Material aus dem Vorjahr kann wiederverwendet werden, nachdem sie gründlich mit heißem Wasser gereinigt wurde.

So topfen Sie eine Verpiss-Dich-Pflanze richtig um:

  • den Wurzelballen aus dem Topf ziehen, um die ausgediente Erde abzuschütteln
  • abgestorbene, verfaulte Wurzelstränge mit einer desinfizierten Schere herausschneiden
  • die Drainage und eine erste Schicht des Substrats einfüllen
  • die Pflanze mittig einsetzen, mit Substrat auffüllen und angießen mit kalkfreiem Wasser

Am halbschattigen, warmen Fensterplatz wartet die Verpiss-Dich-Pflanze, bis die Witterung den Aufenthalt unter freiem Himmel erlaubt. Nach etwa 6 Wochen sind die Nährstoffvorräte im frischen Substrat verbraucht, sodass Sie ab diesem Zeitpunkt wieder Flüssigdünger ins Gießwasser geben im 2-Wochen-Takt.

Vermehren

Über einen Zeitraum von 3 bis 4 Jahren befindet sich die Anti-Katzen-Staude (Plectranthus caninus) im Zenit ihrer Effektivität, um dann deutlich nachzulassen. Es ist daher sinnvoll, rechtzeitig an die Vermehrung zu denken. Um sortenreine Nachkommen zu züchten, hat sich die Stecklings-Methode im Hausgarten ausgezeichnet bewährt.

So gehen Sie Schritt-für-Schritt fachmännisch vor:

  • im Frühsommer Kopfstecklinge schneiden mit einer Länge von 8 bis 10 cm
  • einen Ableger entlauben bis auf ein Blattpaar an der Spitze
  • die untere Schnittstelle in Bewurzelungspulver tunken
  • kleine Töpfe füllen mit Pikiererde
  • jeweils 2 bis 3 Stecklinge einpflanzen und angießen

Am halbschattigen, warmen Standort gießen Sie die Ableger regelmäßig, bis sie das Anzuchtgefäß durchwurzelt haben und ausgepflanzt werden können. Alternativ ist es möglich, die Stecklinge unmittelbar in die Beeterde zu setzen. In diesem Fall sollten sie bis zur Bildung eines eigenen Wurzelsystems vor praller Sonne geschützt werden.

Katze im Blumenbeet

Die Bewurzelung schreitet zügiger voran, wenn die Stecklinge einem feucht-warmen Mikroklima ausgesetzt werden. Das gelingt, indem Sie den Anzuchttöpfen transparente Plastiktüten überziehen. Ins Beet gesteckte Ableger erhalten eine Haube in Form einer umgestülpten PET-Flasche. Damit sich kein Schimmel bildet, lüften Sie die Abdeckungen bitte täglich.

Krankheiten

So wirksam der hohe Gehalt an ätherischen Ölen gegen Hunde und Katzen, so unwirksam erweist er sich gegen Pflanzenkrankheiten. Ist eine Plectranthus caninus infolge von Witterungseinflüssen oder Pflegefehlern geschwächt, nutzen Pilzerreger die Gunst der Stunde, um sich auf den saftigen Blättern niederzulassen. Sichtbares Symptom einer Infektion sind weiße bis gräuliche Pilzrasen auf den Ober- und Unterseiten des Laubs. Zumeist handelt es sich um Mehltau, der nach wie vor im Garten sein Unwesen treibt. Da Lecithin auf diese Pilzsporen tödlich wirkt, bekämpfen Sie die Krankheit mit einem einfachen Hausmittel.

So gelingt es:

  • alle befallenen Blätter und Triebe abschneiden
  • das Schnittgut nicht auf dem Komposthaufen, sondern im Hausmüll entsorgen
  • in eine Sprühflasche 125 ml frische Milch sowie 875 ml abgekochtes, abgekühltes Wasser füllen
  • die kranke Anti-Katzen-Staude sowie benachbarte Pflanzen mit dieser Lösung besprühen

Ökologische Bekämpfungsmittel können zwar auf Chemie verzichten, entfalten ihre Wirksamkeit freilich erst nach einer mehrmaligen Anwendung. Wiederholen Sie die Milch-Wasser-Kur daher im Abstand von 2 bis 3 Tagen, bis auf den Blättern kein Belag mehr auftritt.

Verpiss-Dich-Pflanze mit vielen ätherischen Ölen vertreibt Tiere aus Gärten

Schädlinge

Zwei Schädlingsarten haben Ihre Katzen-Schreck-Pflanzen im Visier. Blattläuse zielen ab auf den Pflanzensaft. Schnecken haben die Blätter zum Fressen gern. Für die Bekämpfung ist der Einsatz chemischer Mittel nicht erforderlich.

Blattläuse

Blattläuse fügen Plectranthus caninus großen Schaden zu, da sie die Leitungsbahnen anstechen und den Pflanzensaft entziehen. Als Resultat daraus, rollen sich die Blätter ein, verfärben sich und sterben ab. Untersuchen Sie daher regelmäßig das Laub auf der Unterseite, da von hier aus die Plage zumeist ihren Anfang nimmt. Je früher Sie mit der folgenden Bekämpfung beginnen, desto effektiver die Wirkung.

  • mit Blattläusen befallene Pflanzen abduschen
  • Topf-Pflanzen auch kopfüber abbrausen
  • in 1 Liter heißem Wasser 30 Gramm geriebene Kernseife auflösen mit 1 Spritzer Spiritus
  • die Lösung abkühlen lassen und auf die Ober- und Unterseiten der Blätter aufsprühen
  • die Behandlung regelmäßig wiederholen, bis keine Läuse mehr zu entdecken sind

Seit wissenschaftliche Untersuchungen die Effektivität der Seifenlösung gegen Blattläuse bewiesen haben, ist das Mittel auch als Fertigprodukt im Handel.

Verpiss-Dich-Pflanze ist eine Anti-Katzen-Staude

Schnecken

Für Nacktschnecken sind Hunde-Schreck-Stauden ein gefundenes Fressen. Um die Schädlinge von ihrem Festmahl zu vertreiben, stehen folgende Optionen zur Verfügung.

  • Jungpflanzen mit einem Schneckenkragen schützen
  • um die Pflanzen herum Wanderschranken aus spitzen Steinen, Holzspänen oder ähnlichen Materialien anlegen
  • in den frühen Morgenstunden die kältestarren Schädlinge mit einer Zange einsammeln
  • das Beet mit einem Schneckenzaun umgeben und darin Bierfallen aufstellen

Bevor Sie unter hohem Befallsdruck zum giftigen Schneckenkorn greifen, empfehlen wir Ihnen trockenen Kaffee-Satz als Alternative. Koffein wirkt in 2-prozentiger Konzentration auf Schnecken als tödliches Fraßgift und erzielt somit ohne Chemie einen ähnlichen Erfolg, wie Schneckenkorn. In geringerer Konzentration bewirkt Koffein immerhin noch einen Fraßstopp. Nachteilig ist, dass nach jedem Regenguss erneut Kaffeesatz auszubringen ist.

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