Pilzarten in Deutschland - Titel

Jedes Jahr im Spätsommer zieht es die Pilzsammler hinaus in die Wälder. Dann beginnt die Pilzsaison. Doch nicht jeder Pilz ist essbar. Wir haben die Merkmale der verbreitetsten Pilzarten zusammengestellt.

Auf den Punkt gebracht

  • Pilze erfüllen wichtige Aufgaben im Naturkreislauf
  • sie wachsen in Wäldern sowie auf Wiesen, Feldern und in Parks
  • nur sicher als Speisepilz erkennbare Pilzsorten sollten gesammelt werden
  • fast jeder Pilz hat einen giftigen Doppelgänger
  • Pilzberater geben Hilfe

Arten von A – E

Austern-Seitling (Pleurotus ostreatus)

Austernsaitling
Quelle: Björn S…, Oyster Mushroom – Pleurotus ostreatus (26143987708), Bearbeitet von Plantopedia, CC BY-SA 2.0
  • Vorkommen: an Stämmen von Laubbäumen
  • Zeitraum: Oktober bis Februar
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit anderen ungiftigen Seitlingen
  • Verwendung: essbar, junge Hüte mit gutem Geschmack
  • Stiel: kurz, dick, hartes, weißes Fleisch
  • Hut: 5 bis 15 Zentimeter Durchmesser, zunächst muschelförmig, später flach, dunkelgrau bis blaugrau, weiße Lamellen

Hinweis: Diese Pilzart kann lebende Bäume befallen. Er gilt als Verursacher der Weißfäule.

Birkenpilz (Leccinum scabrum)

Gemeiner Birkenpilz (Leccinum scabrum)
Quelle: 2007-10-13_Leccinum_scabrum_(Bull.)_Gray_12300.jpg:
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English | español | français | italiano | македонски | മലയാളം | português | +/− derivative work: Ak ccm (talk), 2007-10-13 Leccinum scabrum (Bull.) Gray 12300 crop, bearbeitet von Plantopedia, CC BY-SA 3.0
  • Vorkommen: häufig in Wäldern, Parks, Gärten
  • Zeitraum: Juli bis Oktober
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit dem essbaren Pappel-Raufuß
  • Verwendung: junge Exemplare wohlschmeckend, roh giftig
  • Stiel: 8 bis 15 Zentimeter lang, hoch, schlank, mit schwarzen Schuppen besetzt
  • Hut: 4 bis 15 Zentimeter Durchmesser, halbkugelig, graubraun, weißliche Röhren

Hinweis: Das Verkaufen von Pilzen, die im Wald gesammelt wurden, ist verboten!

Birken-Rotkappe (Leccinum versipelle)

Birkenrotkappe (Leccinum versipelle)
Quelle: Aorg1961, Birkenrotkappe, Heidenrotkappe – Koźlarz pomarańczowy, koźlarz pomarańczowożółty – Leccinum versipelle, bearbeitet von Plantopedia, CC BY-SA 4.0
  • Vorkommen: in mit Birken durchsetzten Nadelwäldern
  • Zeitraum: Juli bis September
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit anderen essbaren Rotkappenarten
  • Verwendung: guter Speisepilz, roh giftig
  • Stiel: 8 bis 22 Zentimeter lang, weiß mit schwarzen Schuppen, beim anschneiden schwarzblau verfärbend
  • Hut: 5 bis 20 Zentimeter Durchmesser, halbkugelig, orangegelb bis hellrot

Dickschaliger Kartoffelbovist (Scleroderma citrinum)

Kartoffelboviste (Scleroderma)
Quelle: This image was created by user Herbert Baker (Herbert Baker) at Mushroom Observer, a source for mycological images.
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English | español | français | italiano | македонски | മലയാളം | português | +/−, 2009-09-03 Scleroderma citrinum Pers 55647, Bearbeitet von Plantopedia, CC BY-SA 3.0
  • Vorkommen: häufig in Laub- und Nadelwäldern
  • Zeitraum: Juli bis November
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit anderen giftigen Kartoffelbovist-Arten
  • Verwendung: giftig
  • Fruchtkörper: 3 bis 12 Zentimeter Durchmesser, in Form, Farbe und Größe ähnlich einer Kartoffel, zunächst weiß-gelbliche, später violett-schwarze Fruchtmasse

Hinweis: Die gesamte Fruchtmasse des Kartoffel-Bovists zerfällt mit der Zeit zu einem Pulver.

Arten von F – J

Fliegenpilz (Amanita muscaria)

Fliegenpilz (Amanita muscaria)
  • Vorkommen: häufig in Laub- und Nadelwäldern, bevorzugt saure Böden
  • Zeitraum: August bis November
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit dem giftigen Königs-Fliegenpilz
  • Verwendung: sehr giftig
  • Stiel: 10 bis 25 Zentimeter lang, schlank, weiß, am Ende verdickt, schlaffer, hängender Ring
  • Hut: 8 bis 20 Zentimeter Durchmesser, halbkugelig bis leicht gewölbt, leuchtend rot mit weißen abwischbaren Warzen

Hinweis: In Europa sind vierzig verschiedene Fliegenpilze bekannt. Sie gehören zu den giftigsten Pilzarten.

Flockenstieliger Hexenröhrling (Boletus erythropus)

Flockenstieliger Hexenröhrling (Boletus erythropus), Pilzarten in Deutschland
  • Vorkommen: häufig in Laub- und Nadelwäldern
  • Zeitraum: Juni bis November
  • Verwechslungsmöglichkeit: auffällige Farbänderung verhindert Verwechslung mit anderen Pilzarten
  • Verwendung: ausgezeichneter Speisepilz, roh giftig, selten madig
  • Stiel: 4 bis 12 Zentimeter lang, dickbauchig, dicht mit roten Flöckchen besetzt
  • Hut: 6 bis 20 Zentimeter Durchmesser, halbkugelig, dunkelbraun, samtige Röhren mit roten Öffnungen

Hinweis: Hexenpilze verfärben sich beim Anschneiden augenblicklich blauschwarz. Diese spektakuläre Farbänderung hat keinen Einfluss auf den Wert des Speisepilzes.

Gallen-Röhrling (Tylopilus felleus)

Gallen-Röhrling (Tylopilus felleus) Pilzarten in Deutschland
  • Vorkommen: häufig in Nadelwäldern
  • Zeitraum: Juni bis Oktober
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit jungen Exemplaren des Steinpilzes
  • Verwendung: ungenießbar
  • Stiel: 8 bis 12 Zentimeter lang, kräftig, hell bis olivbraun, überzogen von einem grobmaschigen Netz, weißes Fleisch
  • Hut: 7 bis 12 Zentimeter Durchmesser, im Alter stärker gewölbt, blasse Stacheln an der Unterseite

Hallimasch (Armillaria mellea)

Honiggelbe Hallimasch (Armillaria mellea), Baumpilze
Honiggelbe Hallimasch (Armillaria mellea), Quelle: George Chernilevsky, Armillaria mellea 2014 G1, Bearbeitet von Plantopedia, CC0 1.0
  • Vorkommen: in Büscheln an toten Stämmen von Nadelbäumen
  • Zeitraum: Juni bis November
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit Schwefelköpfchen und Schüpplingen
  • Verwendung: guter Speisepilz, nur Hüte verwendbar, roh giftig
  • Stiel: 8 bis 14 Zentimeter lang, dünn, flockig, hell mit dunklen Schuppen besetzt
  • Hut: 4 bis 14 Zentimeter Durchmesser, halbkugelig bis leicht gewölbt, Rand eingerollt

Hinweis: Hallimasch gehört zu den Pilzarten, die auch an lebenden Bäumen wachsen und diese zum Absterben bringen können.

Arten von K – Q

Kahler Krempling (Paxillus involutus)

Kahler Krempling (Paxillus involutus)
Quelle: Karelj, Čechratka podvinutá 1, Bearbeitet von Plantopedia, CC0 1.0
  • Vorkommen: sehr häufig in Laub- und Nadelwäldern, Gärten, Parks
  • Zeitraum: Juni bis November
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit dem ungenießbaren Samtfuß-Krempling
  • Verwendung: roh stark giftig, kann im geschmorten Zustand allergische Reaktionen auslösen
  • Stiel: 4 bis 8 Zentimeter lang, schmutzig gelb, kahl, gelbliches Fleisch
  • Hut: 6 bis 15 Zentimeter Durchmesser, eingerollt, oliv bis gelbbraun, gelbe Lamellen, schmierige Flecken an Druckstellen

Krause Glucke (Sparassis crispa)

Krause Glucke, Krause Henne (Sparassis crispa)
Krause Glucke, Krause Henne (Sparassis crispa)
  • Vorkommen: hauptsächlich unter Kiefern
  • Zeitraum: Juli bis November
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit der ebenso essbaren Eichen-Glucke
  • Verwendung: ausgezeichneter Speisepilz, muss lange gebraten oder geschmort werden
  • Fruchtkörper: 20 Zentimeter hoch, 30 bis 40 Zentimeter breit, stark gekräuselt, ähnelt einem Blumenkohl
  • Geruch: aromatisch, nussartig

Hinweis: Diese Pilzart befällt die Wurzeln lebender Kiefern und verursacht die Braunfäule.

Maronen-Röhrling (Imleria badia)

Maronenrührling, Imleria badia
Maronenrührling, Imleria badia
  • Vorkommen: häufig in Nadelwäldern, seltener in Laubwäldern
  • Zeitraum: Juni bis November
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit dem Steinpilz
  • Verwendung: sehr guter Speisepilz, roh giftig
  • Stiel: 5 bis 12 Zentimeter lang, zylindrisch, manchmal verbogen, bei jungen Exemplaren fest, blassgelbes Fleisch
  • Hut: 5 bis 15 Zentimeter Durchmesser, dunkelbraune, samtige Hutoberfläche, gelbe bis grüngelbe Röhren

Pantherpilz (Amanita pantherina)

Pantherpilz (Amanita pantherina), Giftpilz
Quelle: Σ64, Amanita pantherina 19, Bearbeitet von Plantopedia, CC BY 3.0
  • Vorkommen: häufig in Laub- und Nadelwäldern
  • Zeitraum: Juli bis Oktober
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit dem giftigen Königs-Fliegenpilz
  • Verwendung: giftig
  • Stiel: 10 bis 15 Zentimeter lang, dünn, weiß, flockig, faserig, Stielbasis knollig mit deutlichem Ringwulst
  • Hut: 5 bis 10 Zentimeter Durchmesser, halbkugelig, dunkelbraun mit weißen Flöckchen, Rand gerieft
  • Geruch: rettichartig

Hinweis: Der Verzehr dieser Pilzart kann zu Halluzinationen und Bewusstseinsstörungen führen!

Pfifferling (Cantharellus cibarius)

Echter Pfifferling (Cantharellus cibarius)
Quelle: Heisenberg-pl, Cantharellus cibarius 20090717-02, Bearbeitet von Plantopedia, CC BY-SA 3.0
  • Vorkommen: in Laub- und Nadelwäldern
  • Zeitraum: Juni bis November
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit dem Falschen Pfifferling und dem hochgiftigen Ölbaum-Trichterling
  • Verwendung: essbar, ausgezeichneter Speisepilz, sehr beliebt
  • Stiel: 3 bis 6 Zentimeter lang, gelb bis weißlich, weißes, festes Fleisch
  • Hut: 33 bis 10 Zentimeter Durchmesser, schwach gewölbt, dottergelbe Lamellen, Rand unregelmäßig
  • Geruch: obstartig

Hinweis: Manche Menschen haben eine angeborene Überempfindlichkeit gegen Pfifferlinge. Sie reagieren bereits bei der Aufnahme kleinster Mengen mit heftigen Magen- und Darmbeschwerden.

Arten von R – Z

Riesen-Schirmling (Macrolepiota procera)

Riesenschirmling (Macrolepiota procera)
Riesenschirmling (Macrolepiota procera)
  • Vorkommen: in lichten Wäldern, Gärten und Parks
  • Zeitraum: Juli bis November
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit dem essbaren Safran-Schirmling
  • Verwendung: im jungen Zustand guter Speisepilz, ältere Exemplare werden holzig
  • Stiel: 15 bis 30 Zentimeter lang, schlank, steif, faserig-hohl, knollige Stielbasis, bräunlich geschuppt, Ring verschiebbar
  • Hut: 10 bis 30 Zentimeter Durchmesser, schirmartig, weißes Fleisch, breite Schuppen

Rötliche Koralle (Ramaria botrytis)

Hahnenkamm (Ramaria botrytis)
  • Vorkommen: in Buchenwäldern, auf kalkhaltigem Boden
  • Zeitraum: Juli bis November
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit dem essbaren Rotgelben Stacheling
  • Verwendung: essbar, junge Exemplare mit gutem, pfeffrigem Geschmack
  • Stiel: 3 bis 6 Zentimeter lang, heller als der Hut, weißes, brüchiges Fleisch
  • Hut: 6 bis 12 Zentimeter Durchmesser, im Alter stärker gewölbt, blasse Stacheln an der Unterseite

Rotfuß-Röhrling (Xerocomus chrysenteron)

Gemeiner Rotfußröhrling (Xerocomellus chrysenteron)
Quelle: Xerocomus_chrysenteron_a1.jpg: Jerzy Opioła derivative work: Ak ccm, 2012-07-10 Xerocomellus chrysenteron crop, bearbeitet von Plantopedia, CC BY-SA 3.0
  • Vorkommen: häufig in Laub- und Nadelwäldern
  • Zeitraum: Juni bis November
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit der essbaren Ziegenlippe oder dem essbaren blutroten Röhrling
  • Verwendung: junge Exemplare wohlschmeckend, ältere geringwertig
  • Stiel: 4 bis 8 Zentimeter lang, dünn, oft verbogen, gelb bis bräunlich, blassgelbes Fleisch
  • Hut: 3 bis 12 Zentimeter Durchmesser, leicht gewölbt, Huthaut fedrig aufreißend

Semmel-Stoppelpilz (Hydnum repandum)

Semmelstoppelpilz, Pilzkalender
Quelle: H. Krisp, Semmel-Stoppelpilz Semmelgelber Stacheling Hydnum repandum, Bearbeitet von Plantopedia, CC BY 3.0
  • Vorkommen: in Laub- und Nadelwäldern, meist in größeren Gruppen
  • Zeitraum: Juli bis November
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit dem essbaren Rotgelben Stacheling
  • Verwendung: essbar, junge Exemplare mit gutem Geschmack
  • Stiel: 3 bis 6 Zentimeter lang, heller als der Hut, weißes, brüchiges Fleisch, pfeffriger Geschmack
  • Hut: 6 bis 12 Zentimeter Durchmesser, im Alter stärker gewölbt, blasse Stacheln an der Unterseite

Hinweis: Ältere Exemplare der Pilzart sind aufgrund ihres bitteren Geschmacks nicht verwendbar.

Speise-Morchel (Morchella esculenta)

Speisemorchel (Morchella esculenta)
Speisemorchel (Morchella esculenta)
  • Vorkommen: in Auwäldern und Gärten
  • Zeitraum: April bis Juni
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit der essbaren Hohen Morchel und der giftigen Frühjahrs-Lorchel
  • Verwendung: essbar, ausgezeichneter Speisepilz für viele Zubereitungsarten
  • Stiel: 4 bis 10 Zentimeter lang, mit dem Hut verwachsen, cremefarbig, innen hohl
  • Weißes, zerbrechliches Fleisch
  • Hut: 5 bis 12 Zentimeter Höhe, 4 bis 8 Zentimeter Durchmesser, eiförmig, gelbbraun, Oberfläche unregelmäßig

Steinpilz (Boletus edulis)

gemeiner Steinpilz, Boletus edulis
gemeiner Steinpilz, Boletus edulis
  • Vorkommen: unter Fichten und Birken
  • Zeitraum: Juni bis Oktober
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit dem Gallenröhrling
  • Verwendung: essbar, ausgezeichneter Speisepilz für viele Zubereitungsarten
  • Stiel: bis 22 Zentimeter lang, unten dicker, weiß mit grauem Netz überzogen, festes, weißes Fleisch
  • Hut: 8 bis 22 Zentimeter Durchmesser, dunkelbraun, gelbe Röhren

Hinweis: In Deutschland sind sieben verschiedene Steinpilzarten bekannt. Überall, wo Fliegenpilze wachsen, kommen auch Steinpilze vor.

Violetter Bläuling (Laccaria Amethystina)

Violetter Bläuling (Laccaria Amethystina), Pilzarten in Deutschalnd
Violetter Lacktrichterling (Laccaria amethystina)
  • Vorkommen: häufig in Laub- und Nadelwäldern
  • Zeitraum: August bis November
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit dem essbaren Rötlichen Lacktrichterling und dem giftige Rettich-Helmling
  • Verwendung: essbar, nicht besonders schmackhaft
  • Stiel: 4 bis 8 Zentimeter lang, dünn, oft verbogen, violett bis bräunlich, kahl, violettes Fleisch
  • Hut: 2 bis 6 Zentimeter Durchmesser, im feuchten Zustand amethystblau, bei Trockenheit schmutzig grau, dicke blaue Lamellen

Ziegen-Lippe (Xerocomus subtomentosus)

Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus)
  • Vorkommen: häufig in Laub- und Nadelwäldern
  • Zeitraum: Juni bis Oktober
  • Verwechslungsmöglichkeit: mit dem essbaren Rotfußröhrling
  • Verwendung: junge Exemplare wohlschmeckend, häufig madig
  • Stiel: 6 bis 11 Zentimeter lang, dünn, oft verbogen, gelbbraun, bei älteren Exemplaren schwammig
  • Hut: 3 bis 12 Zentimeter Durchmesser, leicht gewölbt, olivbraun, samtig, goldgelbe oder zitronengelbe Röhren

Häufig gestellte Fragen

Was sind typische Merkmale für eine Vergiftung?

Die Gifte der meisten Pilzsorten wirken sehr schnell. Allerdings können auch noch 24 Stunden nach einer Pilzmahlzeit können Vergiftungssymptome auftreten. Typische Merkmale sind:
– Übelkeit
– Schwindel
– Durchfall
– Schweißausbrüche
– Hitzegefühl
Suchen Sie bei diesen Symptomen sofort einen Arzt auf oder rufen Sie den Notarzt.

Welche Mengen an Pilzen dürfen gesammelt werden?

In Deutschland existiert keine genaue Mengenbegrenzung. Erlaubt ist das Sammeln für den Eigenbedarf. Mehr als ein Kilogramm sollte es nicht sein. In Nationalparks dürfen keine Pilze gesammelt werden. Beachten Sie beim Pilzesammeln im Urlaub, dass in anderen europäischen Ländern deutlich strengere Sammelbestimmungen gelten!

Welchen Einfluss hat die Zubereitung auf die Genießbarkeit von Pilzen?

Zahlreiche Pilzsorten sind roh giftig. Achten Sie auch während der Zubereitung auf diese Gefahr. Hallimasch beispielsweise dürfen beim Kochen oder Braten nicht gekostet werden. Gießen Sie das Kochwasser von Pilzarten, die roh giftig sind, weg.