Wann blüht Raps? Informationen zur Blütezeit

Rapsfeld, Brassica napus

Der Raps, Brassica napus, gehört zu den wichtigsten Ackerpflanzen weltweit. Kaum eine andere Pflanzenart ist so vielseitig und begehrt wie der leuchtend gelbe Raps. Schon aus einem Hektar Feld lassen sich mehr als 1.500 Flaschen Rapsöl herstellen. Auch das Jahresfutter für drei Milchkühe kann aus dieser Menge Raps gewonnen werden. Wann die Blütephase beginnt und welchen Einfluss die Rapspflanze auf Folgepflanzen hat wird hier erläutert.

Blütezeit von Raps

Bevor Raps zum ersten Mal geerntet wird, hat er schon ein Jahr auf dem Feld verbracht. Ausgesät wird im Spätsommer, nach dem ersten Winter, im kommenden Mai, blüht die Pflanze dann endlich.

  • Aussaat im Spätsommer
  • Beginn der Blüte ist April bis Mai des kommenden Jahres
  • Blüten leuchtend gelb
  • Erntezeit Ende Juli

Der Zeitpunkt der Blüte hat nichts gemein mit dem Zeitpunkt der Ernte. Wenn im Mai die Blütezeit beginnt, füllen sich die kleinen Schoten mit schwarzen Samen. Erst wenn die Blüte vorüber ist und Brassica napus nicht mehr leuchtend gelb auf den Feldern steht, ist Zeit den eigentlichen Schatz zu bergen.

Raps, Brassica napus
Raps, Brassica napus

Blüte

So sehen Rapsblüten aus

  • es handelt sich um eine ein- oder zweijährige Pflanze
  • Blütentrauben sind auffallend Leuchtgelb gefärbt
  • schwere Böden mit zahlreichen Nährstoffen sind hilfreich
  • Wuchshöhe beträgt gesamt bis zu 120 cm
  • Stängel verzweigen sich und sind überwiegend kahl
  • Blätter sind blau-grün, fiederlappig aber kahl
  • Blütendurchmesser beträgt mehr als 1 cm
  • Kelchblätter haben eine Länge von 6 – 8 mm
  • Kronblätter haben eine Länge von 12 – 18 mm
  • Länge der Fruchtstiele beträgt 2- 3 cm
  • Schoten sind zweiklappig und enthalten bis zu 20 Samen und haben eine Länge von 10 cm
  • Blühdauer beträgt zwischen 3 und 5 Wochen, die Hälfte aller Blüten entwickelt Schoten

Raps, Brassica napus

Herkunft

Woher stammt der Raps eigentlich?

Die Rapspflanze ist eigentlich eine Kreuzung aus Wildkohl und Rübsen, wilde Rapspflanzen trifft man sehr selten an. Die zur Familie der Kreuzblütler stammende Pflanze ist eine sehr wichtige Nutzpflanze. Beim Anbau in Deutschland handelt es sich meist um Winterraps, dessen Aussaat im August beginnt. Es wird eine Bodenrosette entwickelt, die in der Lage ist den Winter zu überstehen. Die üppige Blütezeit beginnt Anfang April und endet zum Ende des Wonnemonats Mai.

Wissenswerte Kurzfakten über die Rapspflanze

  • ein Hektar Rapspflanzen reichen für 1.740 Flaschen Rapsöl
  •  Rapsöl gilt als Superfood
  • Herstellung von 200 Gläsern Honig bei gleicher Menge möglich
  • Rapshonig bringt schnelle Energie
  • April bis Mai setzt die Blütephase ein
  • Nachblüte ist bis Ende August möglich
  • Hauptblütezeit verursacht Probleme bei Allergien

Rapsöl

Warum ist Rapsöl so besonders

Die meisten Menschen denken bei Rapspflanzen unmittelbar an das als gesund geltende Rapsöl. Das hellgelbe Öl ist tatsächlich ein sehr mildes Öl und gehört zu den Alleskönnern in der Küche.

Die Besonderheit liegt darin, dass Rapsöl eine sehr gute Fettsäurezusammensetzung aufweist. Es gibt nur wenige, gesättigte Fettsäuren, dafür viele ungesättigte Fettsäuren.

Hinweis: Ein Rapssamen enthält 42 % wertvollstes Öl.

Rapsschoten mit Samen
Rapsschoten mit Samen
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