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Rosen in kaltes oder warmes Wasser legen?

Rosen in kaltes oder warmes Wasser legen?

Rosen sehen nicht nur im Blumenbeet, sondern auch solitär oder im gemischten Strauß in der Vase toll aus. Damit die Schnittblumen möglichst lange halten, brauchen sie frisches Wasser, ob dies kalt oder warm sein sollte, lesen Sie hier.

Video-Tipp

Auf den Punkt gebracht

  • für die Vase handwarmes Wasser verwenden
  • Wasser- und Raumtemperatur möglichst gleich halten
  • nicht in kaltes oder heißes Wasser stellen
  • welke Rosen über Nacht in kühles Wasser legen
  • Wasser etwas Zucker zufügen

Wassertemperatur für Rosen

Damit Rosen in der Vase möglichst lange frisch bleiben, sollten Sie sie in handwarmes Wasser stellen. Die Wassertemperatur sollte der Raumtemperatur möglichst gleich sein, damit die Rose durch zu kaltes oder zu warmes Wasser keinen Schock erleidet. Schnittrosen halten länger, wenn sie sich in einer kühlen Umgebung mit entsprechend kühlerem Vasenwasser befinden. Deshalb sollten Sie die Vase mit den Blumen an einen zwar hellen, aber nicht direkt sonnigen Platz stellen. Bei starker Sonneneinstrahlung wird es gerade im Sommer schnell zu warm und die Blumen welken rascher. Die Grundregel lautet daher stets: So kühl wie möglich stellen und dabei die Wasser- der Raumtemperatur anpassen.

verschiedene Rosen in der Vase

Tipp: Wenn Sie die Rosen erst am nächsten Tag verschenken möchten, können Sie die Schnittflächen in feuchte Küchentücher einwickeln und den Strauß über Nacht bei fünf bis sieben Grad Celsius im Kühlschrank lagern.

Rosen wiederbeleben

Wenn Rosen in der Vase die Köpfe hängen lassen, müssen Sie den Strauß nicht gleich wegwerfen. Oft lassen sich die Blumen nochmals beleben. Dabei gehen Sie wie folgt vor:

  • Badewanne mit angenehm kühlem Wasser füllen
  • zu kaltes oder warmes Wasser für die Rosen vermeiden
  • Rosen der Länge nach hineinlegen
  • über Nacht im Wasser liegen lassen
  • am nächsten Tag neu anschneiden und in frisches Wasser stellen
Rosen schneiden

Stiele, Blätter und Blüten saugen sich mit Wasser voll, so dass die Blumen erneut knackig frisch wirken und Sie noch ein paar weitere Tage erfreuen.

Tipp: Sie können einen solchen Rosenstiel – ohne Blüte – auch zur Anzucht einer neuen Rose verwenden. Bewurzeln Sie den Stiel entweder im Wasser, wofür Sie ein lichtundurchlässiges Gefäß verwenden sollten, oder stecken Sie ihn gleich in Anzuchterde.

Häufig gestellte Fragen

Warum sollte man Rosen anschneiden?

Die harten Stiele der Rosen sollten schräg angeschnitten werden, da sich so die Oberfläche der innen liegenden Leitungsbahnen vergrößert. Ein schräger Anschnitt sorgt dafür, dass die Schnittblume mehr Wasser aufnehmen kann. Verwenden Sie ein scharfes Messer, um Quetschungen – die die Bahnen und damit den Wasserfluss stören würden – zu vermeiden. Desinfizieren Sie das Werkzeug vor Gebrauch, damit es keine Krankheitskeime einträgt.

Wie lange hält eine Rose in der Vase?

Gesunde Rosen halten sich etwa zwischen fünf und sieben Tagen in der Vase. Mit regelmäßigem Wasserwechsel, der Verwendung von gut temperiertem, weichem Wasser und der Zugabe von Frischhaltemittel lässt sich die Haltbarkeitsdauer auf bis zu zehn Tage verlängern. Vermeiden Sie Duftrosen, da diese ihre Energie in Produktion von Duftstoffen stecken und damit schnell erschöpft sind.

Wie lange halten Rosen ohne Wasser?

Werden die frisch geschnittenen Rosen nicht gleich ins Wasser gestellt, sollten Sie sie in ein feuchtes Tuch wickeln. Das ist etwa der Fall, wenn Sie sie transportieren wollen oder müssen. Achten Sie darauf, dass das Wickeltuch mit kühlem Wasser getränkt wird. Dies erhöht die Haltbarkeit der Blumen. Grundsätzlich sollten Sie die Zeit ohne Wasser aber so kurz wie möglich halten.

Was ins Wasser tun, damit Rosen länger halten?

Rosen halten länger frisch, wenn Sie Zucker ins Vasenwasser geben. Das Zuckerwasser liefert den Blumen Energie, so dass sie bis zu drei Tage länger schön aussehen. Doch Vorsicht: Zu viel Zucker bewirkt das Gegenteil, weshalb Sie für eine große Vase maximal ein bis zwei Löffel ins Wasser geben sollten. Als optimalen Richtwert empfiehlt sich, die Lösungsmenge von rund einem Prozent nicht zu überschreiten.


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