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Schmuckkörbchen: wie winterhart ist Cosmea?

Ist das Schmuckkörbchen winterhart?

Ihre sehr auffälligen, körbchenförmigen Blütenstände verleihen dem Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus) seinen Namen. Doch wie kommen diese eigentlich durch den Winter? Wie winterhart ist Cosmea?

Auf den Punkt gebracht

  • typische Sommerblume
  • liebt Wärme und Sonne
  • alle Arten nicht winterhart
  • sehr temperaturempfindlich
  • Überwinterung nicht möglich

Wildpflanze aus warmen Gefilden

Cosmos bipinnatus kommt ursprünglich aus einem Gebiet, das mit Arizona Teile der USA umfasst. Sie ist allerdings auch in Mexiko, Guatemala und Costa Rica zu finden. Allen diesen Gebieten ist gemeinsam, dass dort dauerhaft warme bis sehr heiße Temperaturen herrschen. Inzwischen hat sich Cosmea jedoch auf der ganzen Welt verbreitet. Sie gilt sogar als sehr invasive Pflanze, die unter für sie günstigen Bedingungen wild wuchern kann. Typisch für das Schmuckkörbchen sind:

  • Wuchshöhe bis zu zwei Metern
  • Durchmesser der Blütenstände meist fünf bis sieben Zentimeter
  • Blüten sind rosa bis violett oder auch weiß gefärbt
  • neuere Züchtungen weisen auch gelbliche und zweifarbige Blüten auf
  • Pflanze braucht unbedingt Wärme, um gedeihen zu können
  • wird hauptsächlich als Zierblume verwendet
  • insgesamt eine krautige Pflanze

Schmuckkörbchen nicht winterhart

Das Schmuckkörbchen gilt als eine Pflanze, die ungemein temperaturempfindlich ist. Schon auf Temperaturen von plus 15 Grad Celsius kann sie sehr empfindlich reagieren und das Wachstum einstellen.

Schmuckkörbchen vorziehen
Es empfiehlt sich, das Schmuckkörbchen vorzuziehen.

Tipp: Cosmos bipinnatus im Freien erst pflanzen, wenn kein Frost mehr zu befürchten ist.

Durch ihre Temperaturempfindlichkeit versteht es sich beinahe auch von selbst, dass Cosmea einen sehr sonnigen, warmen und windgeschützten Standort benötigt. Leider ist damit auch eine Überwinterung der Pflanze im Freien nicht möglich. Es handelt sich um eine einjährige Pflanze, die jedes Jahr neu ausgesät werden muss.

Häufig gestellte Fragen

Wie gewinnt man die Samen des Schmuckkörbchens?

Um Samen von Cosmea zu gewinnen, wartet man am besten darauf, bis die Blüten verblüht sind. Die welken und vertrockneten Blätter werden dann abfallen. Zurück bleiben im Kern einige Samenstände, die eine längliche Form aufweisen. Diese lassen sich einfach einzeln oder in Gruppen per Hand abnehmen. Sie sollten anschließend auf jeden Fall trocken gelagert werden und idealerweise in einem Papiertütchen gelagert werden.

Kann man Cosmea in der Wohnung vorziehen?

Das ist natürlich möglich und auch zu empfehlen. Die Aussaat in der geschützten und warmen Wohnung sollte ab etwa Mitte März in kleinen Pflanzgefäßen erfolgen. Herkömmliche Erde reicht dafür vollkommen aus. Ziel ist es, starke Jungpflanzen zu bekommen, die dann ab etwa Mitte Mai im Garten gepflanzt werden können.

Wie sollten Standort und Boden im Garten beschaffen sein?

Da das Schmuckkörbchen eben nicht winterhart ist, kann man davon ausgehen, dass es viel Wärme benötigt, um wachsen und gedeihen zu können. Ein möglichst sonniger Standort ist daher Pflicht. Der Standort sollte außerdem vor Wind relativ gut geschützt sein. Cosmea bipinnatus füllt sich am ehesten in weitgehend ungedüngter Erde wohl. Zur Entfaltung ihrer vollen Blütenpracht kann gedüngter bzw. nährstoffreicher Boden sogar hinderlich sein. Das Schmuckkörbchen hat in Sachen Düngung und Nährstoffe nur sehr geringe Ansprüche.

Wie muss Cosmea gegossen werden?

Nach dem Einpflanzen der Jungpflanzen im Freien muss am besten über einige Wochen hinweg regelmäßig und sehr großzügig gegossen werden. Nach dieser Anfangsphase empfiehlt es sich, die Pflanze jeweils erst dann zu wässern, wenn die Erde in ihrem Wurzelbereich bereits gut angetrocknet ist.

Mirko ist zwar studierter Anglist, beherrscht aber auch die Sprache der Pflanzen perfekt. Er wuchs quasi im Schrebergarten seiner Großeltern auf und verbringt den Großteil seiner Freizeit in der Natur, wenn er nicht gerade schreibt.

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