Wasserverbrauch Basilikum

Das Gießen von Basilikum ist eine kleine Herausforderung. Die beliebte Pflanze reagiert empfindlich auf die falsche Wassermenge. Hier erfahren Sie, wie viel Wasser die beliebte Gewürzpflanze benötigt.

Auf den Punkt gebracht

  • beim Wasserbedarf hat die Gewürzpflanze hohe Anforderungen
  • Gartenbesitzer sollten diese nicht zu viel und nicht zu wenig gießen
  • Feuchtigkeit an den Blättern erhöht das Krankheitsrisiko
  • im Sommer empfiehlt sich tägliches Wässern, im Winter sinkt der Wasserbedarf

Das richtige Maß

Der Wasserbedarf der Gewürzpflanze Ocimum basilicum ist vergleichsweise hoch. Dennoch mag die Pflanze keine Staunässe. Andernfalls steigt die Gefahr, dass Pilze die Wurzeln befallen. Infolgedessen würde das Gewächs eingehen.

Basilikum, Ocimum basilicum

Darüber hinaus birgt Trockenheit ebenfalls Gefahren für das Pflanzenwachstum. Wer die Pflanze zu wenig gießt, steigert dessen Anfälligkeit. Krankheitserreger und Schädlinge können den Basilikum leichter befallen. Die Blätter welken und sind weniger schmackhaft.

Tipp: Vorzugsweisen bauen Sie das Gewürzkraut in einem großen Topf an. Je mehr Platz die Wurzeln haben, desto besser kann sich der Wasserhaushalt selbst regulieren. Dann verzeiht es das Küchenkraut auch mal, falls Sie zu wenig oder zu viel Flüssigkeit in den Topf gegossen haben.

Abhängig von Jahreszeit

Die richtige Bewässerung hängt von der Jahreszeit ab. Im Sommer sollten Sie Ihre Pflanzen täglich gießen, um den Trockenstress zu verhindern. Dies gilt besonders für die Anbauphase. Der Basilikum braucht ausreichend Wasser, um sich zu verwurzeln und zu wachsen. Im späten Herbst beginnt die Ruhephase der Gewürzpflanze. Mit weniger Aktivität sinkt der Wasserbedarf. Folglich ist das tägliche Gießen fortan nicht mehr notwendig.

Blätter verschonen

Basilikum ist relativ empfindlich. Beim Bewässern sollten Sie darauf achten, dass die Blätter nicht feucht werden. Die Feuchtigkeit kann die Entstehung der Blattfleckenkrankheit bedingen. Je nach Art des Anbaus eignet sich eine andere Bewässerungsmethode:

Basilikum, Ocimum basilicum
  • Topf: Topfuntersetzer zur Bewässerung
  • Freiland: Bodennahe Bewässerung

Beim Anbau im Topf lässt sich das Küchenkraut mithilfe eines Topfuntersetzers fachgerecht bewässern. Die kapillaren Kräfte sorgen dafür, dass das Wasser durch das Substrat zieht. Das Basilikum wird mit ausreichend Wasser versorgt, während zugleich die Blätter geschont werden.

Häufig gestellte Fragen

Welche Anforderungen stellt Basilikum an den Boden?

Beim Wasserbedarf verzeiht die Gewürzpflanze wenig Fehler. Zugleich braucht die Pflanze ausreichend Nährstoffe, damit die Blätter aromatisch und lecker schmecken. Eine bedarfsgerechte und organische Düngung unterstützt das Pflanzenwachstum. Vorzugsweise bekommen die Pflanzen nach dem Winter im Frühjahr eine Düngung. Das Küchenkraut benötigt ausreichend Stickstoff. Der Boden sollte nährstoffreich und durchlässig sein.

Gibt es Besonderheiten bei der Pflege im Topf?

Grundsätzlich gilt für den Anbau im Topf das Gleiche wie beim Anbau im Gartenbeet. Allerdings ist das Wurzelwerk der Pflanzen im Topf geringer ausgeprägt. Folglich kommen Wasser und Düngung größere Bedeutung zu, da sich weniger Nährstoffe und Feuchtigkeit in Reichweite befinden.

Welche Kriterien gelten für den Standort?

Die beliebte Küchenpflanze braucht den richtigen Standort. Einerseits möchte sie in der warmen Sonne stehen, während andererseits Schutz vor Regen gewährleistet sein sollte.