Glückskastanie, Pachira aquatica – Grundlagen der Pflege erklärt

Glückskastanie, Pachira aquatica als Zimmerpflanze
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Blütenfarbe
gelb, orange, rot, grün
Standort
Halbschatten, Absonnig, Sonnig
Blütezeit
April, Mai
Wuchsform
aufrecht, ausladend, buschig, mehrjährig
Höhe
bis zu 150 Zentimeter hoch
Bodenart
sandig, lehmig
Bodenfeuchte
mäßig feucht
Kalkverträglichkeit
Kalktolerant
Humus
humusreich
Giftig
Nein
Pflanzenfamilien
Malvengewächse, Malvaceae
Pflanzenarten
Zimmerpflanzen, Zierpflanzen, Gartenpflanzen
Gartenstil
Wintergarten, Wohngarten, Terrassengarten, Familiengarten

Kastanienbäumen in freier Natur haftet etwas Majestätisches an. Sie begeistern vor allem durch die großen, dekorativen Blätter. Wer keinen riesigen Garten besitzt, muss dennoch nicht auf den Anblick einer solchen Pflanze verzichten: Die Glückskastanie, botanisch Pachira aquatica, ist auch als Zimmerpflanze erhältlich. Alles Wissenswerte über die Pflege der Schönheit beschreibt dieser Beitrag.

Steckbrief

  • deutsche Namen: Glückskastanie, Geldbaum, wilder Kakaobaum (selten)
  • botanischer Name: Pachira aquatica
  • Familie: Malvengewächse (Malvaceae)
  • Herkunft: Mexiko, Costa Rica, Brasilien, Ecuador, tropische Regenwälder
  • Wuchshöhe (als Zimmerpflanze): 80 bis 150 cm
  • Wuchsbreite (als Zimmerpflanze): 50 bis 100 cm
  • Merkmale: tiefgrüne Blätter, immergrün, leicht verdickter Stammfuß
  • Standort: hell, warm, Halbschatten ist ok, keine direkte Sonne
  • Boden: locker, nährstoffreich, durchlässig, eher trocken als nass
  • Sonstiges: nicht winterhart, mäßig kalktolerant, ungiftig

Pflege

Meist wird die Glückskastanie (Pachira aquatica) mit zwei bis drei ineinander verflochtenen oder gedrehten Stämmen angeboten. Dass dieser Aufbau Risiken birgt und selber angepasst werden sollte, erfährt der Leser im ausführlichen Ratgeber. Ansonsten handelt es sich bei dem edlen Zimmerbaum jedoch um eine äußerst pflegeleichte Pflanze. Wer sich an die wenigen klaren Regeln hält, hat garantiert viele Jahre lang Freude mit seiner Glückskastanie!

Blätter

Die herrlich tiefgrünen Blätter der Glückskastanie ähneln einer Hand mit fünf Fingern, was insbesondere die Chinesen zu tiefsinnigen Interpretationen anregte. Interessierte finden ganz am Ende des Beitrags genauere Informationen dazu.

Glückskastanie mit ihren handähnlichen Blättern

Auffällig ist weiterhin das schnelle Wachstum der Pachira aquatica. Zügig bildet sie ihre volle Blattkrone. Dank der großen, an langen Blattstielen stehenden Blätter weiß die Pflanze zu beeindrucken. Dieser Aufbau sorgt dafür, dass sie nicht so massiv wirkt und das Licht durch sie hindurchscheinen kann – ein zauberhaftes Erlebnis, einen solchen Moment zu beobachten.

Stammfuß

In seinem leicht verdickten Stammfuß speichert der attraktive Zimmerbaum das Wasser. Aus diesem Grund muss er nur selten gegossen werden. Auch sonst halten sich die erforderlichen Pflegemaßnahmen sehr in Grenzen.

Tipp: Die Glückskastanie ist die ideale Mitbewohnerin für Pflanzenfreunde, die sich nach imposantem Grün für das eigene Zuhause sehnen, ohne sich allzu intensiv mit der Pflege auseinandersetzen zu müssen.

Glückskastanie mit leicht verdicktem Stammfuß

Grundlagen

Dass sich die Pflege überschaubar und einfach gestaltet, liegt in erster Linie daran, dass die Glückskastanie nicht besonders anspruchsvoll ist. Eine entscheidende Anforderung stellt sie aber dennoch: Sie braucht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Dies ist jedoch auch schon der einzige spezifische Wunsch.

Ansonsten zeigt sich die Pflanze ausgesprochen genügsam: Sie kommt mit wenig Wasser bzw. einer seltenen Gabe desselben aus. Gleiches gilt in Bezug auf Dünger. Zudem lässt sich die Glückskastanie leicht vermehren und recht gut vor Krankheiten und Schädlingen schützen.

Wichtig: Einen Punkt muss man unbedingt schon beim Kauf oder unmittelbar danach beachten: Häufig wird die Pachira aquatica mit mehreren ineinander verflochtenen Stämmchen angeboten. Dies hat einzig und allein dekorative Zwecke – der Blattschopf der vielen gefingerten Blätter erscheint auf diese Weise dichter.

Stamm

Allerdings geht mit der Gestaltungsform ein nicht zu unterschätzendes Problem einher: Die Stämme sind gemeinhin viel zu eng verflochten und behindern sich beim Wachsen gegenseitig. Sie drücken sich ab und es kommt zu leichteren oder schwereren Verletzungen.

Glückskastanie mit geflochtenem Stamm

Die schlimmen Folgen:

  • Krankheitserreger dringen ein
  • Schädlinge siedeln sich an
  • Glückskastanie geht schnell ein

Am besten kauft man ein Exemplar mit einem einzigen, geraden Stamm. Gibt es nur die Möglichkeit, einen Baum mit geflochtenem Stamm zu erwerben, lässt sich dieser häufig entflechten. Vor allem bei jungen Pflanzen funktioniert das sehr gut. Die resultierenden Stämmchen kann man dann nebeneinander setzen.

Hinweis: Geflochtene Glückskastanien weisen meist zwei schlecht sichtbare Gummibänder auf – eines weit oben (unterhalb der Krone) und eines ganz unten. Diese müssen unbedingt vorab weggeschnitten werden.

Standort

Die Glückskastanie steht am liebsten im Hellen und Warmen. Während des Sommers ist sie durchaus nicht abgeneigt, im Freien Platz zu nehmen. Allerdings möchte sie dort keinesfalls in die pralle Sonne. Außerdem muss der Standort wind- und regengeschützt sein. Im Winter hält es die nicht frostharte Pachira aquatica draußen nicht mehr aus – sie will dann unbedingt ins Haus umziehen. Hier noch einmal die entscheidenden Punkte für drinnen und draußen im Überblick.

Drinnen:

  • sonniger bis halbschattiger Ort
  • viel Licht wichtig (Fensterplatz!)
  • keine Temperaturen unter 12°C
  • Pflanze nicht zu oft umstellen
  • das Umstellen möglichst auf den Wechsel von Drinnen im Winter zu Draußen im Sommer und umgekehrt beschränken
  • aber das Gefäß immer mal wieder drehen, ansonsten wächst die Glückskastanie einseitig Richtung Licht und wird schief

Tipp: Steht die Glückskastanie hinter einer (hellen) Gardine, ist auch pralle Sonne verkraftbar.

Glückskastanie braucht einen sonnigen Standort

Draußen:

  • hell, aber keine direkte Sonne
  • Halbschatten ist ausreichend
  • warm, niemals unter 12°C
  • nicht zu heiß, maximal 24°C
  • vor Wind und Regen geschützt
  • Terrasse oder Balkon optimal

Tipp: Die Pflanze ganz langsam an die Sonne gewöhnen, ansonsten drohen Verbrennungen.

Pflanzgefäß und -substrat

An das Pflanzgefäß stellt die Pachira aquatica keine besonderen Ansprüche. Wichtig ist nur, dass es nicht zu klein ausfällt. Schließlich will sie sich gut entfalten können. Rein optisch kommt sie in höheren Töpfen gut zur Geltung.

Tipp: Die Glückskastanie wird oft in einem sehr kleinen Topf verkauft. Es empfiehlt sich deshalb, sie gleich danach in ein etwas größeres Gefäß umzutopfen. Ansonsten genügt es jedoch, sie ungefähr alle drei Jahre im Frühjahr in einen neuen Topf zu setzen.

Der Boden sollte wie folgt beschaffen sein:

  • locker
  • eher trocken als nass
  • durchlässig
  • nährstoffreich

Auch eine Hydrokultur (anorganisches Substrat) kommt in Betracht. Wer eine solche Haltung probieren will, muss sich vorher unbedingt genauestens darüber informieren. Beispielsweise wird in diesem Fall meist ein spezieller Dünger (Hydrokulturdünger) benötigt.

Tipp: Ideal für die Glückskastanie ist die Kultur in einem Gefäß mit Bewässerungssystem. Darin kann sich die Pflanze jederzeit die Menge an Wasser nehmen, die sie braucht. So entfällt das Gießen. Wichtig, auf einen stets niedrigen Wasserstand achten, die Pachira aquatica also nicht ertränken.

Geeignete Substrate in der Übersicht:

  • Blumenerde
  • Kakteenerde
  • Kübelpflanzenerde

Alle drei angegebenen Substrate sollten durch Sand oder Perlite (alternativ: Tongranulat oder Bimskies) aufgelockert werden.

Glückskastanie, Pachira aquatica mit frischem Blatt

Gießen

Die Glückskastanie ist nicht sehr durstig, sie braucht relativ wenig Wasser. Zu viel davon schadet ihr und lässt sie im schlimmsten Fall sogar sterben. In der Hauptwachstumszeit – sprich im Sommer – reicht es in der Regel aus, die Pflanze einmal pro Woche zu gießen.

Wichtig: Dabei will sie durchdringend gegossen werden, sodass sich der Ballen richtig vollsaugt. Er speichert das Wasser. Kurzum: Gießen, bis die Pachira aquatica kein Wasser mehr aufnehmen kann. Dies ist der Fall, wenn die Flüssigkeit im Übertopf oder Untersetzer stehen bleibt. Dieses Restwasser sofort weggießen, da die Wurzel der Glückskastanie keine Staunässe verträgt und schnell fault.

Im Winter muss noch weniger gegossen werden, da die Pachira aquatica eine Art Ruhepause einlegt. Es gilt lediglich darauf zu achten, dass der Ballen nie ganz austrocknet. Um die so elementare Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten, besprüht man die Pflanze täglich oder mindestens alle zwei Tage mit Wasser. Einen entsprechenden Wassersprüher gibt es in jedem Baumarkt oder auch in gewissen Onlineshops günstig zu kaufen.

Tipp: Zum Sprühen (und im Idealfall auch zum Gießen) kalkfreies Wasser verwenden. Ansonsten bilden sich unschöne Kalkflecken auf den Blättern. Überhaupt verträgt die Glückskastanie Kalk eher schlecht.

Zusammenfassend noch einmal die wichtigsten Punkte zum Gießen:

  • Sommer: nur ein Mal wöchentlich durchdringend gießen
  • Winter: sehr selten gießen, Ballen darf nicht austrocknen
  • stehendes Wasser sofort beseitigen (sonst fault Wurzel)
  • täglich besprühen (auch im Winter) für hohe Luftfeuchte – im Winter schützt das Besprühen auch vor trockener Heizungsluft

Glückskastanie ist eine sehr dekorative Pflanze

Düngen

Was das Düngen betrifft, ist die Glückskastanie ebenso genügsam wie in Bezug auf die Wasserzufuhr.

Hier die Maßnahmen im Überblick:

  • von April bis September düngen
  • Grünpflanzendünger verwenden
  • 14-tägig in halber Konzentration
  • im Winter überhaupt nicht düngen

Wichtig: Auch im ersten Standjahr darf die Glückskastanie nicht gedüngt werden!

Schneiden

Prinzipiell muss man die Pachira aquatica gar nicht schneiden. Wird sie einem etwas zu groß und passt nicht mehr ins Quartier, ist ein Rückschnitt nach eigenem Ermessen jedoch möglich.

  • am besten im Frühjahr schneiden
  • Temperaturen über 20°C wichtig

Wenige Wochen nach dem Schneiden treibt die Glückskastanie schon wieder aus. Es kommt allerdings vor, dass sich die Form der Pflanze nicht mehr so gleichmäßig entwickelt.

Überwintern

Im Winter zieht die Glückskastanie ins Haus um. Sie möchte bei Zimmertemperatur überwintern – zwölf Grad Celsius sind das Minimum, 24 Grad Celsius das Maximum. Entscheidend für optimale Bedingungen im Winterquartier sind zudem genügend Licht und eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 50 Prozent. Ansonsten gelten die bereits erwähnten Punkte wie folgt aufgeführt.

  • ganz wenig gießen
  • besser besprühen
  • gar nicht düngen

Hinweis: Stimmen die Bedingungen nicht, treten oftmals Schädlinge auf. Deshalb sollte man seine Schönheit regelmäßig auf einen Befall hin kontrollieren und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einleiten, um gröbere Schäden zu verhindern. Mehr zu potenziellen Schädlingen weiter unten.

Glückskastanie wird auch wilder Kakaobaum genannt

Vermehren

Die Glückskastanie kann auf zwei Arten vermehrt werden.

  • Samen (Aussaat)
  • Stecklinge

Beide Varianten sind ziemlich einfach und gelingen in der Regel auch sehr gut.

Aussaat

Die beste Zeit ist das Frühjahr. So geht’s, wie folgt beschrieben.

  • Topf mit Substrat füllen – nährstoffreiche Blumenerde, aufgelockert durch Sand oder Kies
  • Samen mehrere Stunden in lauwarmem Wasser einweichen

Tipp: So vorbereitet ziehen sie am besten.

  • Samen etwa einen Zentimeter tief ins Substrat geben
  • kräftig angießen
  • Pflanzgefäß an einen hellen Ort stellen (dauerhaft 22 bis 24°C)
  • Erde immer gut feucht halten, aber nie nass
  • nach Bewurzelung nur noch einmal pro Woche gießen

Stecklinge

  • verholzte oder grüne Triebe mit einem scharfen Messer abtrennen
  • Triebe in ein Wasserglas stellen
  • nach der Bewurzelung in Substrat pflanzen (siehe Vermehrung durch Aussaat)

Tipp: Man kann den Bewurzelungsvorgang im Wasserglas theoretisch auch überspringen und die Stecklinge gleich in den Topf geben. Allerdings brauchen sie dann mehr Zeit, um sich zu entwickeln.

Krankheiten

Krankheiten und Schädlinge

Grundsätzlich ist die Glückskastanie eine robuste Pflanze. Anfällig für Krankheiten sind fast nur geflochtene Exemplare. Ob das an der dünneren Rinde liegt, in die Krankheitskeime leichter und schneller eindringen können, oder an den Verletzungen, die durch die starke Reibung beim Wachsen entstehen, sei dahingestellt. In jedem Fall haben geflochtene Glückskastanien meist eine geringere Lebenserwartung.

Tipp: Wurzelfäule ist die häufigste Erkrankung und kommt meist durch übermäßiges Gießen (Staunässe). Spezifische Krankheiten für die Pachira aquatica sind nicht bekannt.

Der Verlust von (vielen) Blättern kann ein Symptom sein für:

  • Lichtmangel
  • Staunässe
  • Zugluft und/oder
  • Kälte

Man muss der Ursache auf den Grund gehen und gegensteuern. Verliert die Pflanze nur einzelne Blätter, ist das normal und nicht weiter besorgniserregend.

Schädlinge

Hier folgt nun eine Übersicht zu den potenziellen Schädlingen.

Spinnmilben

  • erscheinen am liebsten bei trockener Luft
  • Gespinste an Blattaustrieben oder Gabelungen
  • werden erst durch Wasser (Sprüher) sichtbar
  • bei Befall ganze Pflanze abbrausen (bei Bedarf mehrfach)
  • wenn es nicht hilft, chemisches Mittel nehmen
  • durch tägliches Einsprühen (Wasser) vorbeugen

Schmierläuse

  • Woll- oder Schildläuse
  • erkennbar am sogenannten Honigtau
  • klebrige Flecken auf Blättern oder am Pflanzenboden
  • Wollläuse: weiß, bilden haarige Gebilde an Blattachsen
  • Schildläuse: sitzen meist am Stamm, kaum zu sehen
  • mit Zahnstochern einzeln entfernen
  • ansonsten auf Chemie zurückgreifen

Hinweis: Mitunter tropft Flüssigkeit von den Blattspitzen, was den Halter der Glückskastanie natürlich erst einmal sehr irritiert. Allerdings ist das in der Regel nichts Schlimmes. Man spricht in diesem Zusammenhang (fachlich) von der Guttation. Sie kann drei Gründe haben:

  • feuchtwarmes Wetter regt die Glückskastanie zu diesem Verhalten an (die häufigste Ursache)
  • die Pachira aquatica schwitzt und scheidet überschüssiges Wasser, das sie nicht braucht, aus
  • es wurde zu viel gegossen, nun versucht die Pflanze, das Übermaß an Wasser auszugleichen

Im letztgenannten Fall sollte man den Zimmerbaum umtopfen und nasse/faulige Wurzelbereiche entfernen.

Glückskastanie mit tiefgrünen Blättern

Extra Informationen

Die Pachira aquatica ist in den tropischen Gebieten Mittel- und Südamerikas bis in den Norden Brasiliens hinein zuhause. Wer ein bisschen Latein versteht, hat sich sicherlich schon gewundert, dass der botanische Name mit „Glückskastanie“ übersetzt wird. Eigentlich müsste die Pflanzenbezeichnung doch eine wässrige Komponente aufweisen („Aqua“ bedeutet „Wasser“). Des Rätsels Lösung: „Pachira“ stammt aus einer alten Indianersprache Guyanas und heißt „süße Wassernuss“.

Herkunft

In ihren Heimatgebieten wächst die Glückskastanie am liebsten an Stellen, die regelmäßig von Flüssen in der Nähe überschwemmt werden. Auch andere feuchte Standorte (Ufer, Moore, feuchte Bergwälder) mag sie. Als Baum in der freien Natur erreicht die Pflanze eine Höhe von bis zu 20 Metern und bildet lange Blüten mit einer gelblich-grünen oder cremigen Farbe aus. Zudem entwickeln sich braune Früchte mit einer ovalen Form und einer Länge von circa 30 Zentimetern. Diese werden als Kakaoersatz genutzt. Deshalb ist mitunter vom „wilden Kakaobaum“ die Rede.

Namensgebung

Dass man hierzulande von der Glückskastanie spricht, hat vermutlich mit der chinesischen Feng-Shui-Lehre zu tun. Ihr zufolge ergreifen die Blätter, die grünen Händen ähneln, das Glück, um es in ihren gedrehten Stämmen wie ein Schatzhüter festzuhalten. In ganz Asien nennt man die Pflanze auch Geldbaum. Sie fungiert dort traditionell als Geschenk zur Einweihung eines neuen Hauses. Reichtum und Glück soll sie den Besitzern bringen.

Ein weiteres spannendes Detail: Die Zahl 5 repräsentiert in China in erster Linie die fünf Elemente (Erde, Holz, Feuer, Wasser und Metall). Auch deshalb ist die Glückskastanie mit ihren fünffingrigen Blättern in dem Land sehr populär.

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