Hochstammrosen-Pflege von A-Z | Schneiden von Rosenstämmchen

Hochstammrose
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Blütenfarbe
gelb, mehrfarbig, orange, rosa, rot, weiss
Standort
Halbschatten, Absonnig, Sonnig
Blütezeit
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November
Wuchsform
aufrecht, Kriechend
Höhe
bis zu 160 cm hoch (selten höher)
Bodenart
lehmig
Bodenfeuchte
mäßig feucht, frisch
pH-Wert
neutral, schwach sauer
Kalkverträglichkeit
Kalktolerant
Humus
humusreich
Giftig
Nein
Pflanzenfamilien
Rosengewächse, Rosaceae
Pflanzenarten
Zierpflanzen, Beetpflanzen, Kübelpflanzen
Gartenstil
Ziergarten, Topfgarten, Cottage Garten, Bauerngarten

Die Pflege von Hochstammrosen gilt als Königsdisziplin für Hobbygärtner. Ein optimaler Standort alleine genügt nicht, um die Königin der Blumen als malerisches Rosenstämmchen in Szene zu setzen. Richtiges Pflanzen, Düngen, Gießen und Schneiden runden die erfolgreiche Kultivierung perfekt ab. Es gilt, wichtige Unterschiede zu beachten im Vergleich mit klassischen Beet- und Strauchrosen. Dieser grüne Ratgeber macht Sie vertraut mit dem tadellosen Ablauf rund um die gelungene Hochstammrosen-Pflege von A-Z. Eine anfängertaugliche Anleitung erklärt, wann und wie Sie Rosenstämmchen vorbildlich schneiden. 

Steckbrief

  • Pflanzenfamilie: Rosengewächse (Rosaceae)
  • Gattung: Rosen mit 100 bis 250 Arten und ungezählten Sorten
  • Wachstum: sommergrünes Blütengehölz mit aufrechten, kriechenden oder kletternden Trieben
  • Hochstammrosen: auf Wildunterlage und Stamm veredelte Rosensorten
  • Stämmchenhöhe: 60 bis 90, 140 bis 160 cm, selten niedriger oder höher
  • Blütezeit: Mai bis November (einmalblühende und mehrfach blühende Sorten)
  • Standort: sonnig, absonnig bis halbschattig, warm und windgeschützt
  • Bodenqualität: tiefgründig, durchlässig, nährstoffreich, pH-Wert 6,0 bis 7,0
  • Winterhärte: geeignet für Winterhärtezonen Z5 (- 23,3° bis – 28,8°) und Z4 (- 28,9° bis – 34,4°)
  • Kalkverträglichkeit: gut
  • Giftig: nein, Verletzungsgefahr durch Stacheln
  • Besonderes Merkmal: Veredelungsstelle am Kronenansatz

Prinzipiell eignet sich jede Gartenrose für die Kultivierung als Rosenstämmchen. Hervorragend bewährt als Hochstammrosen haben sich blühfreudige Bodendeckerrosen, wie die populären Sorten ‚Knirps‘ und ‚Gärtnerfreude‘, die nostalgischen Beetrosen ‚Leonardo da Vinci‘ und ‚Schneeflocke‘ sowie die legendäre Edelrose ‚Gloria Dei‘. Ein opulentes Blütenmärchen zelebrieren Kletterrosen, wenn sie auf einem stabilen Stämmchen veredelt sind. Die tiefrosa blühende Sorte ‚Rosarium Uetersen‘ begeistert als Kaskadenstamm ebenso, wie die berühmte, weiß blühende ‚Alba Meidiland‘, deren schleppenartiger Kronenwuchs alle Blicke auf sich zieht.

Standort

Hochstammrose vor der Haustür
Für eine Hochstammrose ist fast jeder Standort passend. Sonnig muss er sein.

Alle Hochstammrosen sind Sonnenkinder. Eine sonnige Lage fördert gesundes Wachstum und opulente Blütenfülle. Fernerhin lassen Sonnenstrahlen nasses Laub zügiger abtrocknen, was den Befallsdruck durch Pilzinfektionen deutlich reduziert. Vor brütend-heißen Südfassaden sollte ein Rosenstämmchen freilich nicht angesiedelt sein. Hier drohen irreversible Blattschäden aufgrund von Reflektionsstrahlung, die selbst die Blattunterseiten nicht verschont. Wählen Sie einen Standort mit diesen idealen Rahmenbedingungen:

  • sonnige bis halbschattige Lage mit mindestens 4 bis 6 Sonnenstunden täglich
  • warmer, windgeschützter Standort
  • idealerweise unter Markise oder Vordach als Regenschutz

Auf Hochstamm veredelte Rosen eignen sich für die Pflanzung im Beet und Kübel gleichermaßen. In Topfkultur achten Sie bitte besonders sorgfältig auf einen windberuhigten Standort, um einer Gefahr durch Windwurf aus dem Weg zu gehen.

Boden und Kübelsubstrat

Im Boden oder Kübelsubstrat streckt die robuste Wildunterlage ihre Wurzeln aus. Von hier aus wird die edle Krone mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Mit folgenden Eigenschaften sollte die optimale Rosenerde aufwarten:

  • im Beet: tiefgründig, frisch-feucht, gut durchlässig und nährstoffreich
  • im Kübel: locker-humos, mit zuverlässigem Wasserabzug, ohne Torfanteil
  • idealer pH-Wert im Boden und Topfsubstrat: 6,5

Wie alle Rosen, gedeihen auch Hochstammrosen als Tiefwurzler. Damit sich die langen Pfahlwurzeln ungehindert entfalten können, empfehlen wir im Beet einen Standort mit einer durchwurzelbaren Schicht von 40 bis 50 Zentimetern. Dazu passend bietet ein mindestens 50 Zentimeter hoher Kübel dem Wurzelballen ein ausreichend großes Volumen.

Bodenmüdigkeit beachten

Rosen sind besonders betroffen von Bodenmüdigkeit. Dabei handelt es sich um ein Phänomen, das in der Gartenpraxis häufig zu beobachten ist, ohne dass die tatsächlichen Ursachen bekannt sind. Charakteristisch für Bodenmüdigkeit sind Minderwuchs und Blühfaulheit, wenn neue Rosen auf Flächen angepflanzt werden, auf denen zuvor bereits Rosengewächse standen.

Um den negativen Symptomen aus dem Weg zu gehen, stehen zwei Optionen zur Wahl. Ein Fruchtwechsel von vier bis fünf Jahren ist die beste Vorgehensweise. Das bedeutet konkret, dass Sie zwischen der Pflanzung von Rosen eine mehrjährige Überbrückungsphase einlegen mit Pflanzen einer anderen Familie. Alternativ verhindert ein Erdaustausch von 50 bis 100 Zentimetern Tiefe, dass bei einem nahtlosen Rosenanbau neue Exemplare unter Bodenmüdigkeit leiden.

Im Beet pflanzen

Hochstammrose im Beet
Rosenstämmchen können Sie problemlos sowohl im Beet …

Beste Pflanzzeit für Hochstammrosen im Beet ist der Herbst mit sonnenwarmer Erde. Da Rosenstämmchen in der Regel als Containerpflanzen erhältlich sind, ist das Zeitfenster für die Pflanzung während des ganzen Jahres geöffnet, sofern es nicht friert oder sommerliche Dürre herrscht. Harken Sie den Boden gründlich durch, bis eine feinkrümelige, unkrautfreie Struktur entsteht. Bis zum Beginn der Pflanzung tränken Sie den Wurzelballen für 12 bis 24 Stunden in Wasser. So pflanzen Sie eine Hochstammrose im Beet richtig:

  • Pflanzgrube mit dem 1,5-fachen Volumen des Wurzelballens ausheben
  • Aushub zu einem Drittel mit Kompost und Hornspänen anreichern
  • Obacht: keinen mineralischen Dünger in die Pflanzgrube geben
  • Wassergetränkten Wurzelballen austopfen und mittig in der Grube positionieren
  • Wurzelballen bis zur Zapfenstelle (Verdickung an der Basis) pflanzen
  • neben dem Rosenstämmchen einen stabilen Stützpfahl in die Erde schlagen
  • Pfahl und Hochstamm mit Achterschlaufen verbinden
  • alle Triebe zurückschneiden auf eine Länge von 10 bis 15 cm

Treten Sie die Erde fest und gießen Sie großzügig bemessen an, ohne dass sich Staunässe bildet. Eine dicke Mulchschicht aus Stroh, Laub und Nadelreisig schützt die frische Pflanzstelle vor winterlicher Nässe und strengem Frost. Im letzten Schritt der Pflanzung umhüllen Sie die Krone mit atmungsaktivem Vlies, das Sie unterhalb der Veredelungsstelle am Kronenansatz festbinden. Primäre Aufgabe dieser Haube besteht darin, die edle Rosenkrone einschließlich der empfindlichen Veredelungsstelle vor Austrocknung durch Sonne und Wind zu schützen. Damit Hochstammrosen am Standort vital verwurzeln, nimmt die Wasserversorgung eine Schlüsselfunktion an. Gießen Sie nach dem Pflanzen regelmäßig, bis die Rose mindestens 10 Zentimeter ausgetrieben hat.

Im Kübel pflanzen

Rosenstämmchen im Kübel
… als auch im Kübel pflanzen.

Beste Pflanzzeit für Hochstammrosen im Kübel ist im April und Mai. Damit sich die anspruchsvollen Blütenschönheiten im begrenzten Substratvolumen prächtig entfalten, sind wichtige Unterschiede zu beachten im Vergleich mit einer Beetpflanzung. So absolvieren Sie die Pflanzung im Kübel vorbildlich:

  • Anlegen einer 5 cm dicke Drainage aus Tonscherben, Kies oder Blähtonkugeln auf dem Topfboden
  • Drainage mit einem wasser- und luftdurchlässigen Vlies bedecken
  • Kübel mit Substrat bis auf halbe Höhe befüllen
  • Wassergetränkten Wurzelballen austopfen und einpflanzen bis zur Zapfenstelle
  • Obacht: Wurzeln gerade ausbreiten und nicht stauchen
  • empfehlenswert: Gießrand von 3 bis 5 cm
  • Substrat mit beiden Händen andrücken
  • angießen, bis das Wasser aus der Bodenöffnung läuft
  • alle Zweige einkürzen auf 10 bis 15 cm

Ein Holzpfahl dient als Stütze und sollte bis in die Krone reichen. Als Bindematerial eignen sich weiche Schlauchbinder oder breite Jutebänder, die nicht so schnell in die junge Rinde hineinwachsen. Ein Verdunstungsschutz ist im Frühjahr ebenso ratsam, wie im Herbst. Mit einer Haube aus Vlies, Jute oder Tannenzweigen bewahren Sie die junge Rosenkrone vor Trockenstress infolge von Wind und Sonne. Zugleich nehmen Sie verspäteten Bodenfrösten den Schrecken.

Düngen

In der naturnahen Pflege von Rosenstämmchen im Beet geben Hausgärtner organischen Düngemitteln den Vorzug. Die Darreichung organischer Nährstoffe in Form von Kompost, Rindenhumus oder Pferdedung verhindert zuverlässig die Gefahren von Überdüngung und Nährstoffmangel. Für Gärtner ohne einen Komposthaufen hält der Fachhandel abgepackte, organische Dünger bereit, wie Oscorna Animalin. Ein Übermaß an Stickstoff ist nachteilig für Gesundheit und Blühfreudigkeit von Rosen. Mineralische Kunstdünger, wie Blaukorn, haben ökologisch orientierte Gärtner daher aus dem Garten verbannt. Spezielle Rosen-Flüssigdünger für Kübelpflanzen sind eine Kombination aus mineralischen und organischen Komponenten mit stickstoffarmer NPK-Formulierung. Von dieser Nährstoffversorgung profitieren Hochstammrosen im Beet und Kübel:

  • frisch gepflanzte Rosenstämmchen erst ab Ende Juni düngen
  • in späteren Jahren von März bis Juli alle 4 Wochen düngen
  • im Beet: reifen Kompost, Rindenhumus oder Oscorna Animalin oberflächlich einarbeiten und nachgießen
  • im Kübel: dem Gießwasser flüssigen Rosendünger hinzufügen, gemäß Anleitung des Herstellers

Ab Ende Juli düngen Sie bitte nicht mehr, damit Rosentriebe vor dem ersten Frost ausreifen. Die Winterhärte wird auf natürliche Weise gestärkt, wenn Sie im Juli einen Kalium-betonten Dünger verabreichen, wie Beinwelljauche.

Gießen

Auf Trockenstress reagieren Rosen mit dem Abwurf von Knospen, Blüten und Blättern. Prüfen Sie im Sommer täglich am frühen Morgen oder nach Sonnenuntergang mittels Fingerprobe den Wasserbedarf von Boden und Substrat. Zu diesem Zweck drücken Sie die Fingerspitze 1 bis 2 Zentimeter tief in die Erde. Ertasten Sie keine Feuchtigkeit, besteht Gießbedarf. Damit nasse Rosenblätter keine Pilzsporen oder Schädlinge anlocken, wässern Sie bitte mit der Gießkanne. Lassen Sie das normale Leitungswasser unmittelbar auf die Wurzelscheibe laufen, bis die Erde gesättigt ist. An Kübelpflanzen ist der Durst gestillt, wenn sich der Untersetzer füllt. Regulieren Sie den Wasserhaushalt Ihrer Hochstammrosen nach der Faustregel: Besser selten und durchdringend gießen, als häufig und wenig.

Schneiden

Rosen schneiden mit Schere
Das Schneiden der Rosen gehört zu den schwierigsten Aufgaben und erfordert Feingefühl.

Im Pflege-Programm von Rosen bereitet fachkundiges Schneiden den meisten Hobbygärtnern Kopfzerbrechen. Die folgende Anleitung hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Zweifel rund um die erfolgreiche Schnitt-Pflege von Rosenstämmchen aus dem Weg zu räumen. So verschneiden Sie eine Rose auf Stämmchen richtig:

  • bester Zeitpunkt ist im Frühjahr zur Zeit der Forsythienblüte
  • empfehlenswertes Schneidwerkzeug: Bypass-Gartenschere oder spezielle Rosenschere
  • dornenfeste Handschuhe anlegen mit langen Stulpen
  • vorab beschädigte, befrorene oder abgestorbene Zweige am Ansatz abschneiden
  • verbliebene Triebe einkürzen auf 3 bis 5 Knospen
  • Schnitt leicht schräg ansetzen 3 bis 4 mm über einer Knospe

Der konkrete Schnittumfang nimmt Rücksicht auf Rosensorte und Wachstumsstärke. Eine starkwüchsige Rosenkrone beschneiden Sie nur wenig, weil ein zu massiver Schnitt das Wachstum labiler Langtriebe hervorruft. In diesem Fall lassen Sie 5 bis 7 Knospen stehen. Eine schwachwüchsige Rosenkrone schneiden Sie kräftig zurück auf 2 bis 3 Knospen, um einen vitalen Austrieb zu fördern. Wichtig zu beachten ist, dass Sie nicht in die Veredelungsstellen am Kronenansatz schneiden.

Ausputzen und Wildtriebe entfernen

Ergänzend zum Form- und Erhaltungsschnitt im Frühjahr, kommt die Rosenschere während des Sommers wiederholt zum Einsatz. Schneiden Sie verwelkte Blüten am Blütenstiel ab über dem ersten Blatt. An dieser Stelle ist zumeist eine frische Knospe zu erkennen, die nunmehr freien Zugang hat zum Sonnenlicht. Einzige Ausnahmeregel gilt für Rosensorten, die im Herbst und Winter dekorative Hagebutten tragen.

Wenn Sie sich dem Ausputzen verwelkter Rosenblüten widmen, kontrollieren Sie Ihre Hochstammrose zugleich auf Wildtriebe. Verschiedene Unterlagen treiben unablässig sterile Triebe aus Wurzelstock und Stamm, um die edle Rosenkrone zu überwuchern. Zu identifizieren sind Blindtriebe an kleineren Blättern und dichter stehenden Dornen. Am Wurzelstock reißen Sie die frechen Triebe mit einem beherzten Ruck heraus, um alle Gewebereste zu entfernen. Am Stamm schneiden Sie jeden Wildtrieb möglichst nah an der Rinde ab.

Krankheiten und Schädlinge

Sternrußtau
All ihrer Pracht zum Trotze, sind Rosen leider auch für Schädlinge und Krankheiten (hier: Sternrußtau) anfällig.

Die Bekämpfung von Krankheiten ist ein großes Thema in der Pflege aller Rosen, einschließlich von Rosenstämmchen. Bester Schutz gegen Pilzinfektionen ist eine Kultivierung unter bestmöglichen Rahmenbedingungen. Im frühen Stadium haben sich der Gartenpraxis natürliche Bekämpfungsmittel als effektiv erwiesen. In Kurzfassung stellen wir Ihnen im Folgenden häufige Rosen-Krankheiten vor mit typischen Symptomen und Tipps für Behandlung und Vorbeugung:

Rosenrost (Phragmidium mucronatum)

Charakteristisches Symptom für Rosenrost sind ab Frühsommer auftretende leuchtend orangefarbene Pusteln auf den Blattunterseiten und gelblich-braune Punkte auf den Oberseiten. In der Regel geht Blattfall mit der Infektion einher. So gelingen Behandlung und Vorbeugung:

  • befallenes Laub restlos entfernen und im Hausmüll entsorgen
  • frühes Stadium: befallene Rose wiederholt besprühen mit Schachtelhalmbrühe oder Lebermoos-Extrakt
  • fortgeschrittenes Stadium: Fungisan Rosen- und Gemüsepilzfrei verabreichen gemäß Anleitung des Herstellers
  • vorbeugend nicht über das Laub gießen und Kalium-betont düngen

Sternrußtau (Diplocarpon rosae)

Die hartnäckige und gefürchtete Pilzinfektion verschont kaum eine Rose. Sternrußtau äußert sich in Form schwarzer Flecken auf den Blättern, die bei nass-kaltem Wetter bereits ab April und Mai auftreten können. Im weiteren Verlauf breiten sich die Flecken aus, die Blätter vergilben und fallen ab. Starker Befallsdruck hinterlässt im Hochsommer eine vollkommen entblätterte Hochstammrose. So bekämpfen Sie die Krankheit:

  • alle betroffenen Blätter entfernen und vernichten
  • frühes Befallsstadium: Rose stärken mit Schachtelhalm, Beinwellsud oder Knoblauchbrühe
  • fortgeschrittenes Stadium: Duaxo Rosen Pilz-frei oder Saprol Rosen Pilz-frei spritzen
  • vorbeugend resistente Hochstammrosen pflanzen, kein Laub im Beet liegen lassen, nicht überkopf gießen

Echter Mehltau (Sphaerotheca pannosa var. rosae)

Als Dritten im Bunde häufiger Krankheiten an Rosenstämmchen ist Echter Mehltau zu nennen. Die weit verbreitete Pilzkrankheit ist einfach zu identifizieren an einem mehligen Belag auf Blättern und Trieben. Während betroffene Rosengärtner bei Rosenrost und Sternrußtau zumeist auf verlorenem Posten stehen, hat sich im Kampf gegen Mehltau ein Hausmittel ausgezeichnet bewährt. So behandeln Sie die Hochstammrosen gegen Echten Mehltau:

  • infizierte Pflanzenteile bis ins gesunde Holz zurückschneiden
  • Schnittgut vernichten und nicht auf den Kompost werfen
  • Spritzmittel herstellen aus 1 Liter abgekochtem Wasser und 1/8 bis 1/4 Liter frischer Milch
  • Rosenkrone im Abstand von 3 Tagen tropfnass einsprühen