Fuchskot im Garten


Tierkot im Garten ist nicht nur unansehnlich, er birgt mitunter auch gewisse Gefahren, wie zum Beispiel den Fuchsbandwurm. Deshalb ist es wichtig Fuchskot erkennen und richtig beseitigen zu können.

Kot unterscheiden

Im Garten legen verschiedene Tiere ihren Kot ab. Zum einen Haustiere wie etwa Katzen oder Hunde und zum anderen diverse Wildtiere. Beispiele zusätzlich zum Fuchs:

Fuchskot
VH-Halle (Diskussion), Was ist das, bearbeitet von Plantopedia, CC BY-SA 3.0 DE
  • Eichhörnchen
  • Dachs (selten)
  • Marder (häufig)
  • Feldhase oder Reh (sehr selten)
  • Igel
  • Mäuse und Ratten
  • Spitzmäuse und Fledermäuse
  • Waschbär (generell selten, lokal jedoch häufig)

Einige Kotarten unterscheiden sich vom Fuchskot auf dem ersten Blick. Dazu zählen, die einzelnen trockenen Kotkugeln von Reh oder Hase und die kleineren, ebenfalls trockenen Köttel von Maus oder Ratte. Spitz- und Fledermäuse hinterlassen ebenfalls kleinere, trockene Kotkügelchen, die jedoch nicht so fest sind und leicht auseinanderfallen. Dabei werden Reste der Chitinpanzer gefressener Insekten sichtbar.

Keine Kotreste, dafür Gewölle hinterlassen Eulen und Falken unterhalb ihrer nächtlichen Ruheplätze. Diese sind leicht daran zu erkennen, dass sie kleine Knochen und Fellreste von Tieren enthalten. Meist ist das Aussehen auch nicht so dunkel wie bei Tierkot.

Weitere Unterscheidungsmerkmale

Der Dachs legt seinen Kot häufig in immer den gleichen flachen Erdmulden ab, so genannte Latrinen. Das Aussehen kann sich dabei von Mal zu Mal unterscheiden. Auch Waschbären benutzen häufig immer den gleichen Ablageplatz. Im Gegensatz dazu wird Fuchskot einzeln abgelegt. Er hat eine dunkle, manchmal auch graue Farbe und läuft am Ende spitz zu. Er ist größer als beispielsweise Eichhörnchen- oder Igelkot, enthält aber wie diese unterschiedliche Nahrungsreste:

Die Fuchspopulation steigt
  • Beeren
  • Samen
  • Kirschkerne (auch bei Marderkot häufig)
  • Federn
  • Fell oder Haare

Hinweis: Da Füchse ihr Revier markieren, neigen sie dazu, ihren Kot an erhöhten Stellen zu platzieren.

Tierkot beseitigen

Füchse halten sich zwar nur selten im Garten auf, wenn es für sie jedoch etwas Fressbares zu finden gibt, kommen sie immer wieder und markieren auch ihr Revier entsprechend. Es kann also vorkommen, dass immer wieder Fuchskot im Garten gefunden wird, der mit der Zeit auch leicht an seinem Aussehen zu erkennen ist. Die Beseitigung kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Am einfachsten ist es, den Tierkot an Ort und Stelle zu vergraben. Das ist jedoch nicht überall möglich, zum Beispiel im Sandkasten oder im Rasen. Selbst im Gemüsebeet eignet sich diese Methode nicht, denn Bandwurmeier sind sehr widerstandsfähig.

Andere Möglichkeiten

Besitzen Sie einen Hund und für diesen entsprechende Kotbeutel, können Sie diese auch für den Fuchskot verwenden. Werfen Sie den Beutel anschließend in den Hausmüll.

Fuchskot entfernen

Wenn Sie im Garten einen Komposthaufen haben, den Sie nur für Blumenbeete nutzen, können Sie den Tierkot auch dort entsorgen. Benutzen Sie am besten eine Schaufel und heben Sie den Fuchskot mitsamt der darunter liegenden Erde auf. Reinigen Sie jegliches Werkzeug zum Schluss gründlich mit heißem Wasser und Seife.

Hinweis: Wenn Sie Tierkot anfassen müssen, nutzen Sie unbedingt Handschuhe!

Vorsichtsmaßnahmen

Es versteht sich von selbst, dass Tierkot besser nicht mit bloßen Händen angefasst wird. Kinder und Haustiere sollten, wenn möglich ferngehalten werden. Besonders bei kleinen Kindern muss darauf Acht gegeben werden, dass kein Tierkot, egal von welchem Tier, in den Mund gelangt. Auch eigene Haustiere können Würmer im Verdauungstrakt haben. Sie müssen regelmäßig entwurmt werden. Hunde sollten lernen, nicht überall im Garten Hundehaufen zu hinterlassen, selbst wenn sie frei laufen dürfen.

Hinweis: Katzen vergraben ihren Kot gern in lockerem Erdreich oder Sand. Decken Sie Sandkästen deshalb nach dem Spielen immer ab.