Wie alt werden Stockrosen ? - Titel

Stockrosen gehören zu den beliebtesten Zierpflanzen und für viele Gärtner ist es ein trauriger Anblick, wenn sie verenden. Häufig kommt dabei die Frage auf, wie alt Stockmalven werden können.

Auf den Punkt gebracht

  • Stockrosen sind zweijährige Pflanzen
  • Blüte und Samenreife erst im 2. Jahr
  • sterben nach der Samenreife ab
  • Lebensdauer lässt sich durch Schnittmaßnahmen erhöhen
  • sie sind winterhart

Stockrosen: Lebensdauer

Bei der Stock- oder Bauernrose (Alcea rosea) handelt es sich um die häufigste Art der Gattung, die im deutschsprachigen Raum als Zierpflanze gehalten wird.

  • zweijährige Pflanze
  • trägt erst im zweiten Jahr Blüten
Stockmalve

Nach zwei Jahren müssen Sie neue Exemplare aussäen, um sich weiter an ihnen erfreuen zu können. Grund dafür ist die Samenreife. Werden Samen nach der Blüte ausgebildet, hat die Stockmalve ihren Zweck erfüllt und verendet komplett. Doch das muss nicht sein. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sie sich problemlos und dauerhaft mehrjährig erziehen.

Mehrjährig erziehen

Es ist an sich nicht schwer, eine klassische Stockrose über mehr als zwei Jahre zu erziehen. Stimmt die Überwinterung, müssen Sie das Gewächs nur an der Samenreife hindern. Das heißt, Sie müssen die Blüten zum richtigen Zeitpunkt schneiden, damit keine Samen ausgebildet werden können. Schneiden Sie die hübschen Blüten dafür ab, sobald sie verwelkt sind und die Köpfe hängen lassen. Sie können die Pflanze nach Belieben sogar komplett zurückschneiden, da sie über den Winter eh eingehen wird. Auf diese Weise sparen Sie sich einen Arbeitsschritt vor dem Winter und können sich über die kommenden Jahre über weitere Blüten freuen.

Hinweis: Achten Sie über die gesamte Kultivierung der Stockmalven auf den Malvenrost, damit die Vitalität der Pflanze nicht unter der Pilzkrankheit leidet. Entfernen Sie dafür dauerhaft befallene Blätter, wenden Sie nach Bedarf ein Fungizid an und pflanzen Sie die Gewächse so luftig wie möglich.

Winterhärte von Stockrosen

Sie fragen sich, ob die Stockrose winterhart ist? Ja, bei Stockrosen handelt es sich um Gewächse, die ohne Probleme durch den Winter kommen. Nach der Blüte sterben im Herbst die oberirdischen Pflanzenteile komplett ab und nur der Wurzelballen, der aus einer tiefreichenden Pfahlwurzel besteht, überlebt. Falls Sie in einer milden Region wohnen, können Sie die Malven komplett ohne Winterschutz in die kalte Jahreszeit schicken. Ist es bei Ihnen jedoch sehr kalt, empfehlen sich die folgenden Maßnahmen:

  • komplett zurückschneiden
  • Wurzelballen abdecken
  • Reisig oder trockenes Laub nutzen
  • großzügig verteilen
Pflege der Stockrose

Hinweis: Falls Sie die Stockmalven im Kübel halten, werden die Kübel in frostfreien Gewächshäusern, Garagen oder Kellern bei 8°C bis 13°C überwintert. Ein Winterschutz ist nicht nötig, sie sollten nur alle 14 Tage vorsichtig gegossen werden.

Häufig gestellte Fragen

Welche Stockrosen-Sorten und Arten sind besonders ausdauernd?

Die klassische Garten-Stockrose stammt vermutlich von der mehrjährigen Blass-Pappelrose (Alcea biennis) ab, die nicht in Deutschland heimisch und nur sehr selten zu finden ist. Setzen Sie stattdessen auf die sogenannten Bastardmalven (Alcalthaea), einer Kreuzung aus Stockrose und Echtem Eibisch (Althaea officinalis), die ausdauernd sind. Zu den beliebtesten Sorten zählen ‚Parkrondell‘, ‚Parkallee‘ und ‚Parkfrieden‘, die gut für eine mehrjährige Kultivierung geeignet sind.

Ist die Selbstaussaat eine Alternative zur mehrjährigen Kultur?

Falls Sie sich den Schnitt vor der Samenreife sparen wollen und die Pflanzen ins Freie gepflanzt haben, wächst mit viel Glück eine neue Generation an Stockmalven im Folgejahr heran. Da sich die Rosen auf eigene Faust aussäen, wachsen nicht selten in der Nähe der Mutterpflanze neue Exemplare heran. Eine Garantie gibt es dafür aber nicht. Erkennbar ist die Selbstaussaat zudem an Blütenfarben, die nicht mit der Mutterpflanze übereinstimmen.

Können die geschnittenen Blüten weiterverwendet werden?

Ja, wenn Sie die Blüten nicht komplett verblühen lassen, können Sie diese als Tee aufsetzen. Um den Geschmack und die Inhaltsstoffe zu erhalten, sollten Sie ihn kalt aufsetzen und über mehrere Stunden ziehen lassen. Der Tee wirkt gut gegen Hustenreiz und einen entzündeten Hals.