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Gräser kombinieren: 15 ideale Begleitpflanzen

Gräser kombinieren - Silberhaargras

Gräsern kommt bei der Gestaltung des heimischen Gartens große Bedeutung zu. Doch welche Begleitpflanzen lassen sich ideal mit Gräsern kombinieren?

Auf den Punkt gebracht

  • Vielfalt, Flexibilität und Wandlungsfähigkeit machen Gräser ideal für den Garten
  • Zwiebelblumen, Stauden oder sonstige Pflanzen hervorragende Begleitpflanzen
  • beliebte Zwiebelblumen zur Kombination: Krokusse oder Tulpen
  • Staudenpflanzen: Astern, Farn und Sonnenhut
  • weitere geeignete Begleiter für Gräser sind z.B. Rosen oder Buchsbaum

Begleitpflanzen für Gräser

Unterschiedliche Pflanzen eignen sich ideal, um den Gräsern im Garten Gesellschaft zu leisten. Im Folgenden finden Sie 15 geeignete Begleitpflanzen, die in drei Gruppen unterteilt werden:

  • Zwiebelblumen
  • Stauden
  • weitere Pflanzen

Tipp: Nutzen Sie je nach Grasart den richtigen Partner, um die Optik des Gartens entscheidend aufzuwerten. Bestenfalls treffen Sie die Auswahl der Gräser und der passenden Pflanzen zum gleichen Zeitpunkt.

Zwiebelblumen

Zwiebelblumen sind ein geeigneter Partner, um sie mit verschiedenen Gräser-Arten zu kombinieren. Diese Pflanzen bilden unterirdisch im Boden eine Zwiebel aus. Im Vergleich zur Blumenknolle sind bereits alle notwendigen Bestandteile in der Blumenzwiebel vorhanden.

Krokusse (Crocus)

Gräser kombinieren - Krokus
  • ca. 235 unterschiedliche Arten
  • verbreitet in Europa, Nordafrika und dem Orient
  • beliebt als Zierpflanzen
  • ausdauernde und krautige Pflanzen
  • Blütezeit im Frühjahr oder Herbst
  • lila, violett, weiß und gelb verbreitete Farben
  • Krokusse sind die ersten Frühjahrsblumen
  • bevorzugen häufig Sonne oder Halbschatten

Narzisse (Narcissus)

Narzissen - Narcissus
  • überwiegen im Süden Europas und Norden Afrikas
  • zwischen 50-80 verschiedene Arten
  • über 24.000 Kulturformen
  • gehören zu den wichtigsten Pflanzen für den Blumenhandel
  • ausdauernde und krautige Pflanzen
  • zwischen 5 und 80 cm groß
  • unterschiedliche Form der Blüten je nach Art

Tulpe (Tulipa)

Tulpen - Tulipa
  • etwa 150 Arten der Tulpen
  • verbreitet von Nordafrika bis Zentralasien
  • häufige Zierpflanzen in Parks und Gärten
  • beliebt als Schnittblumen
  • ausdauernde und krautige Pflanzen
  • zwischen 10 und 70 cm groß
  • Blütenfarbe variiert nach Zuchtform

Stauden

Die nächste Gruppe an Begleitpflanzen sind die Stauden. Besonders bunte Staudenarten eignen sich für einen farbenfrohen, lebhaften Kontrast im Garten und kombinieren hervorragend mit Gräsern.

Astern (Aster)

Gräser kombinieren - Aster
  • zählen zu den Korbblütlern
  • verbreitet in Europa und Asien
  • beliebte Zierpflanzen in Gärten und Parks
  • ausdauernde, ein- oder zweijährige Pflanzen
  • krautig oder als Strauch
  • zwischen drei Zentimetern und drei Metern
  • Blütenstände gemeinsam oder einzeln
  • bevorzugen sonnigen und halbschattigen Standort
  • mittlerer Gehalt an Nährstoffen ideal

Farne

  • Gruppe von Gefäßsporenpflanzen
  • bekannt sind die Echten Farne
  • weltweit gibt es über 10.000 Arten
  • verbreitet an tropischen Standorten
  • in Europa gibt es zwischen 100 und 200 Arten
  • bevorzugen schattige und feuchte Standorte
  • teilweise Einsatz als Zierpflanzen

Frauenmantel (Alchemilla)

Frauenmantel - Alchemilla
  • Pflanzengattung aus den Rosengewächsen
  • nahezu weltweit verbreitet
  • ca. 300 Arten in Europa heimisch
  • nur wenige Exemplare als Zierpflanze beliebt
  • sommergrün oder ausdauernd
  • krautige Pflanzen oder Halbsträucher
  • kleine Blüten mit grüner oder gelber Farbe

Funkie (Hosta)

Gräser kombinieren - Funkien
Weißrandige Graublatt-Funkie ‚Francee‘ (Hosta x fortunei)
  • gehören zu den Agavengewächsen
  • verbreitet in Asien
  • ausdauernde und krautige Pflanzen
  • winterharte Stauden
  • anspruchslose Gewächse, die sich ideal kombinieren lassen
  • Stauden gibt es in unterschiedlichen Farben
  • viele Sorten vegetative Verbreitung

Purpurglöckchen (Heuchera)

Gräser kombinieren - Kleinblütiges Purpurglöckchen
Kleinblütiges Purpurglöckchen (Heuchera micrantha)
  • über 30 verschiedene Arten
  • verbreitet von Kanada bis Mexiko
  • immergrün und ausdauernd
  • krautige Pflanzen mit einer Höhe von bis zu 145 cm
  • 100 bis 1000 Blüten
  • beliebte Farben sind creme, gelb, rosa oder rot

Rudbeckien (Rudbeckia)

Sonnenhut - Rudbeckia
  • ca. 20 verschiedene Arten
  • verbreitet in Nordamerika
  • einige Exemplare beliebte Zierpflanzen
  • ein-, zweijährig oder ausdauernd krautig
  • bis zu 300 Zentimeter

Sonnenhut (Echinacea)

Sonnenhut - Echinacea
  • gehören zu den Korbblütlern
  • ursprüngliche Heimat Nordamerika
  • ausdauernd und krautig
  • bis zu 140 cm groß
  • Blüten stehen einzeln
  • bekannt als alte Heilpflanze

Weitere Pflanzen

Zugleich gibt es weitere Pflanzen, die gut mit Gräsern kombinieren und mit denen Sie Ihren Garten sinnvoll ergänzen können. Im folgenden Abschnitt gibt es eine bunte Mischung von Buchsbaum bis zur Rose.

Buchsbaum (Buxus sempervirens)

Buchsbaum - Buxus sempervirens
  • gewöhnlicher Buchsbaum in Europa, Nordafrika und Westasien heimisch
  • langsames Wachstum
  • immergrüner Strauch und selten kleiner Baum
  • wird bis zu 20 Meter groß (subtropisches Klima)
  • gelbliche Blütenknäuel zwischen März und Mai
  • bevorzugt ozeanisch geprägtes Klima
  • sonniger Standort

Japan-Segge (Carex morrowii)

Japan-Segge - Carex morrowii
  • unkomplizierte Zierpflanze
  • stammt aus Japan
  • bevorzugt lichte Plätze und feuchte Standorte
  • bis zu 40 cm hoch
  • zwischen April und Juni unauffällige Blüten
  • halbschattiger bis schattiger Standort
  • geschützt vor Wind
  • frischer und feuchter Boden mit viel Humus und Nährstoffen
  • ausreichendes Gießen wichtig

Kugel-Lauch (Allium sphaerocephalon)

Kugelförmiger Lauch - Allium sphaerocephalon
  • lauchige Zierpflanze
  • verbreitet in der Mittelmeer-Region
  • bevorzugen trockenen und halbtrockenen Rasen
  • bis zu 90 cm hoch
  • Blätter vertrocknen schnell
  • beliebt bei Bienen und Hummeln
  • ideal zum umweltfreundlichen Kombinieren
  • bevorzugt sonnigen Standort
  • Boden mäßig trocken und humusreich
  • Pflanzung zwischen Oktober und November

Rose (Rosa)

Gräser kombinieren - Rose
  • zwischen 100 und 250 Arten
  • besonders holarktische Verbreitung
  • unterteilt in Wild- und Kulturrosen
  • seit über 2000 Jahren Zierpflanzen
  • bis zu vier Meter hoch
  • sommergrüne Sträucher
  • mit Stacheln besetzte Pflanzen
  • offener Standort mit ausreichend Licht
  • je nach Art frischer oder trockener Boden
  • häufig an Waldrändern
  • kein stickstoffreicher Standort

Sterndolde (Astrantia)

Gräser kombinieren - Große Sterndolde
Große Sterndolde ‚Venice‘ (Astrantia major)
  • ausdauernd und krautig
  • einfach gefiederte Blätter
  • ungeschnäbelte Früchte
  • nur 10 verschiedene Arten
  • verbreitet in europäischen Wäldern
  • halbschattiger Standort mit feuchter Luft
  • Gießen wichtig
  • bevorzugen humus- und nährstoffreichen Boden

Häufig gestellte Fragen

Welchen Standort bevorzugen die Gräser?

Gräser sind ein wichtiger Bestandteil der Planung des heimischen Gartens. Die Pflanzen erfreuen sich großer Beliebtheit, da diese nahezu überall zum Einsatz kommen können. Manche Exemplare bevorzugen einen sonnigen Standort, während andere Arten den Schatten lieben. Für fast jede Gartensituation gibt es die passende Wahl.

Warum ist das Kombinieren von Pflanzen wichtig?

Unterschiedliche Pflanzen haben unterschiedliche Ansprüche. Diese sollten sich bestenfalls ergänzen, damit alle Pflanzen im Garten ausreichend Nährstoffe bekommen. Folglich sollten Sie bei der Wahl der Gräserart immer darauf achten, dass auch die richtigen Begleitpflanzen zur Verfügung stehen.

Warum sind Gräser im Garten beliebt?

Gräser vermitteln einen natürlichen Eindruck für den Garten. Die Halme bewegen sich leicht im Wind und versprühen ein natürliches Flair. Die Gräser ändern zudem ihr Erscheinungsbild im Laufe des Jahres. Als Sichtschutz und optische Aufwertung erfreuen sich die Pflanzen großer Beliebtheit.

Mirko ist zwar studierter Anglist, beherrscht aber auch die Sprache der Pflanzen perfekt. Er wuchs quasi im Schrebergarten seiner Großeltern auf und verbringt den Großteil seiner Freizeit in der Natur, wenn er nicht gerade schreibt.

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